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System-Setup-Programm verwenden: Dell OptiPlex GX1 und GX1p Minitower Verwaltete PC-Systeme

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System-Setup-Programm verwenden: Dell™ OptiPlex™ GX1 und GX1p Minitower Verwaltete PC-Systeme

bullet.gif (1107 Byte) Überblick bullet.gif (1107 Byte) System-Paßwortfunktion verwenden
bullet.gif (1107 Byte) System-Setup-Programm aufrufen bullet.gif (1107 Byte) Setup-Paßwortfunktion verwenden
bullet.gif (1107 Byte) System-Setup-Bildschirme bullet.gif (1107 Byte) Vergessenes Paßwort deaktivieren
bullet.gif (1107 Byte) System-Setup-Programm verwenden bullet.gif (1107 Byte) Auf Fehlermeldungen reagieren
bullet.gif (1107 Byte) Optionen des System-Setup-Programms

Überblick

Bei jedem Einschalten des Systems oder Drücken der Reset-Taste vergleicht das System die installierte Hardware mit den Konfigurationsdaten, die im NVRAM (Non-Volatile Random-Access Memory [nicht flüchtiger RAM]) auf der Systemplatine gespeichert sind. Wenn es dabei zu Widersprüchen kommt, gibt das System eine oder mehrere Fehlermeldungen aus, die auf die falschen Einstellungen in der Konfigurationsdatei hinweisen. Das System fordert den Benutzer dann auf, das System-Setup-Programm zur Korrektur der Einstellung aufzurufen.

Das System-Setup-Programm kann wie folgt verwendet werden:

  • Zum Ändern von Systemkonfigurationsdaten, nachdem Hardware zum System hinzugefügt, geändert oder entfernt wurde

  • Zum Einstellen oder Ändern von anwenderspezifischen Optionen (z.B. Systemdatum und -uhrzeit)

Die aktuellen Einstellungen sind jederzeit einsehbar. Wenn eine Einstellung geändert wird, muß das System in vielen Fällen neu gestartet werden, bevor die Änderung wirksam werden kann.

Nach dem Einrichten des Systems das System-Setup-Programm aufrufen, damit Sie sich mit den Systemkonfigurationsdaten und optionalen Einstellungen vertraut machen können. Dell empfiehlt, den Inhalt des System-Setup-Bildschirms mit der <Druck>-Taste auszudrucken oder die Konfigurationsdaten aufzuschreiben, um später eine Vergleichsmöglichkeit zu haben.

Vor dem Anwenden des System-Setup-Programms werden Informationen über den Typ der im System installierten Disketten- und Festplattenlaufwerke benötigt. Wenn diese Daten nicht genau bekannt sind, den beiliegenden Fabrikations-Testbericht des Systems zu Rate ziehen. Dieser befindet sich auch im Ordner Dell Accessories (Dell-Zubehör).

ANMERKUNG: Dell empfiehlt, das BIOS (Basic Input/Output System [Grundlegendes Eingabe-/Ausgabe-System]) auf die neueste Version zu aktualisieren. Weitere Informationen finden Sie auf der Dell Unterstützungs-Web-Seite unter http://support.dell.com.

System-Setup-Programm aufrufen

Das System-Setup-Programm wie folgt aufgerufen:

  1. System einschalten.
  2. Wenn das System bereits eingeschaltet ist, ist es herunterzufahren und dann wieder einzuschalten.

  3. <F2> sofort drücken, wenn die Aufforderung F2 = Setup in der oberen rechten Ecke des Dell-Logo-Bildschirms eingeblendet wird.

Wenn Sie zu lange warten, wird das Betriebssystem bereits in den Speicher geladen. Sollte das passieren, warten Sie, bis der Ladevorgang abgeschlossen ist; danach das System herunterfahren und noch einmal versuchen.

ANMERKUNG: Wie das System ordnungsgemäß heruntergefahren wird, ist in der Dokumentation des Betriebssystems erklärt.

Das System-Setup-Programm kann auch durch Reagieren auf bestimmte Fehlermeldungen aufgerufen werden. Siehe "Auf Fehlermeldungen reagieren".


System-Setup-Bildschirme

Die beiden System-Setup-Bildschirme, Seite 1 und Seite 2, zeigen die aktuelle Setup- und Konfigurationsinformationen und optionale Einstellungen des Systems. (Typische Beispiele sind in Abbildung 1 dargestellt).

Abbildung 1. System-Setup-Bildschirme

fig2-1a.gif (12117 bytes)

fig2-1b.gif (10175 bytes)

Die Informationen auf den beiden System-Setup-Bildschirmen sind in fünf eingerahmte Bereiche aufgeteilt:

  • Titelkästchen

    Das Kästchen auf der Oberseite beider Bildschirme listet Systemnamen, Seitenzahl (Seite 1 oder Seite 2) und Revisionsnummer des BIOS auf.

  • Konfigurationsoptionen

    Das Kästchen auf der linken Hälfte beider Bildschirme listet die Optionen auf, die die installierte Hardware des Systems bestimmen.

    Felder neben den Optionen enthalten Optionen oder Werte; die auf dem Bildschirm hell dargestellten Optionen und Werte können geändert werden. Optionen oder Werte, die nicht geändert werden können, da sie vom Computer festgelegt werden, sind dunkler dargestellt.

    Einige Optionen besitzen mehrere Felder, in denen Optionen oder Werte hell oder weniger hell dargestellt werden, abhängig von in den anderen Feldern eingetragenen Optionen oder Werten.

  • Hilfe

    Das Kästchen in der oberen rechten Hälfte beider Bildschirme zeigt Hilfsinformationen über das jeweilig hervorgehobene Feld an.

  • Systemdaten

    Das Kästchen in der unteren rechten Ecke beider Bildschirme zeigt Informationen über das System an.

  • Funktionstasten

    In diesem Bereich am unteren Rand beider Bildschirme sind die Funktionstasten des System-Setup-Programms angegeben.

System-Setup-Programm verwenden

Tabelle 1 zeigt die Tasten zum Einsehen und Ändern der Einstellungen und zum Verlassen des System-Setup-Bildschirms.

Tabelle 1. System-Setup-Steuertasten

Tasten Maßnahme
Zum nächsten Feld.
Zurück zum vorherigen Feld.
Geht die Optionen eines Feldes durch. In vielen Feldern kann der zutreffende Wert auch eingegeben werden.
Durchblättert Hilfeinformationen.
Wechselt zwischen Seite 1 und Seite 2.
Beendet das System-Setup-Programm ohne Neustart des Systems und wird zum vorherigen Zustand zurückgebracht—Startroutine.

Bei den meisten Optionen werden die Änderungen aufgezeichnet, aber erst beim nächsten Start des Systems wirksam. Für einige Optionen (wie im Hilfebereich angezeigt) werden Änderungen sofort wirksam.
Beendet das System-Setup-Programm und startet das System mit allen veränderten Parametern neu.
Stellt die Vorgabeparameter für die ausgewählte Option wieder her.
Ruft die Geräteliste-Anzeige auf, wenn die Menüoption Startgeräte auf Geräteliste gesetzt ist. Weitere Informationen über die in der Geräteliste-Anzeige verwendeten Tasten finden Sie in Tabelle 2.

Optionen des System-Setup-Programms

Die folgenden Unterabschnitte erklären detailliert jede der Optionen in den System-Setup-Bildschirmen.

Time (Zeit)

Mit der Option Zeit wird die interne Systemuhr zurückgesetzt.

Die Zeit wird im 24-Stunden-Format (Stunden:Minuten:Sekunden) gespeichert. Die Zeit wird geändert, indem die Zahl im markierten Feld durch Drücken der rechten Pfeiltaste erhöht und durch Drücken der linken Pfeiltaste reduziert wird. Falls gewünscht, können auch Zahlen in jedes entsprechende Feld eingegeben werden.

Date (Datum)

Mit der Option Datum wird das Datum im systeminternen Kalender zurückgesetzt.

Das System zeigt die Einträge für den Wochentag automatisch gemäß den Einstellungen in den Feldern (Month [Monat], day-of-month [Tag] und Year [Jahr]) an.

Das Datum wird geändert, indem die Zahl im markierten Feld durch Drücken der rechten Pfeiltaste erhöht und durch Drücken der linken Pfeiltaste reduziert wird. Falls gewünscht, können die Zahlen auch in den Feldern Monat und Tag eingegeben werden.

Diskette Drive A (Diskettenlaufwerk A), Diskette Drive B (Diskettenlaufwerk B) und Use ZIP as A or B (ZIP als A oder B verwenden)

Die Optionen Diskettenlaufwerk A und Diskettenlaufwerk B identifizieren die im Computer installierten Diskettenlaufwerke. In der Standardverkabelungskonfiguration ist Diskettenlaufwerk A (Start-Diskettenlaufwerk) das 3,5-Zoll-Laufwerk im oberen, von außen zugänglichen Einbauschacht. Diskettenlaufwerk B ist jedes Laufwerk im unteren, von außen zugänglichen Laufwerkschacht, das mit der Disketten-/Bandlaufwerk-Schnittstelle des Systems verbunden ist.

Die Optionseinstellungen stimmen immer mit den physikalischen Positionen der Laufwerke im System überein—das auf Seite 1 der System-Setup-Bildschirme aufgeführte erste Laufwerk ist das obere Laufwerk im System.

Die Optionen sind:

  • 5.25 Inch, 360 KB (5,25 Zoll, 360 KB)

  • 5.25 Inch, 1.2 MB (5,25 Zoll, 1,2 MB)

  • 3.5 Inch, 720 KB (3,5 Zoll, 720 KB)

  • 3.5 Inch, 1.44 MB (3,5 Zoll, 1,44 MB)

  • Not Installed (Nicht installiert)

Die Diskettenoption mit der Bezeichnung ZIP als A oder B verwenden wird zur Steuerung des Betriebs eines intern installierten ATAPI-Zip-Laufwerks verwendet. Die Optionen sind On (Ein) und Off (Aus). Ist die Option auf Ein gesetzt, wird das Zip-Laufwerk wie ein Diskettenlaufwerk behandelt, und es kann von diesem Laufwerk gestartet werden. Ist die Option auf Aus gesetzt, wird das Zip-Laufwerk wie ein normales ATAPI-Gerät behandelt.

Es können insgesamt zwei Diskettengeräte verwendet werden, entweder Disketten- oder Zip-Laufwerke.

ANMERKUNG: Bandlaufwerke werden nicht durch die Optionen Diskettenlaufwerk A und Diskettenlaufwerk B identifiziert. Sind zum Beispiel am Disketten-/Bandlaufwerk-Schnittstellenkabel ein einzelnes Disketten- und ein Bandlaufwerk angeschlossen, ist die Option Diskettenlaufwerk A auf die Eigenschaften des Diskettenlaufwerks, und die Option Diskettenlaufwerk B auf Nicht installiert zu setzen.

Drives: Primary and Secondary (Laufwerke: Primär und Sekundär)

Primär identifiziert Laufwerke, die mit dem primären EIDE-Schnittstellenanschluß (Enhanced Integrated Drive Electronics [Erweiterte Integrierte Laufwerkselektronik]) mit der Bezeichnung IDE1 auf der Systemplatine verbunden sind, während Sekundär Laufwerke identifiziert, die mit dem sekundären EIDE-Schnittstellenanschluß mit der Bezeichnung IDE2 verbunden sind. Dell empfiehlt, den sekundären EIDE-Schnittstellenanschluß für EIDE CD-ROM- und EIDE-Bandlaufwerke zu verwenden.

ANMERKUNGEN: Bei allen Geräten von Dell, die einen integrierten EIDE-Controller verwenden, die enstprechende Option Laufwerk auf Auto setzen. Bei SCSI-Geräten (Small Computer System Interface [Kleincomputersystemschnittstelle]) die entsprechende Option Laufwerk auf None (Keine) setzen.

Wenn ein EIDE-Gerät an der sekundären EIDE-Schnittstelle angeschlossen ist, muß sich ein EIDE-Gerät an der primären EIDE-Schnittstelle befinden.

Bei älteren EIDE-Festplattenlaufwerken, die nicht mit dem System von Dell geliefert wurden und die eine Kapazität von weniger als 528 Megabyte (MB) besitzen, kann eine der folgenden Optionen verwendet werden, falls die Funktion Autodetect (Autoerkennung) nicht arbeitet.

  • Eine spezifische Laufwerk-Typennummer

  • Usr1 oder Usr2

Für jedes Laufwerk können sieben Parameter als eine Gruppe über die Laufwerk-Typennummer gewählt oder individuell über die Tastatur eingegeben werden. Eine Laufwerk-Typennummer legt die Parameter eines Festplattenlaufwerks anhand von im System-BIOS abgelegten Tabellen fest.

ANMERKUNG: Betriebssysteme, die das System-BIOS umgehen, können u. U. nicht optimale Festplattenlaufwerkleistungen erzielen.

Wird die Option Usr1 oder Usr2 gewählt, müssen folgende Parameter für das Laufwerk zur Verfügung gestellt werden:

  • Typ ist die Laufwerk-Typennummer für das gewählte Festplattenlaufwerk (in diesem Fall Usr1 oder Usr2).

  • Cyls (Cylinders [Zylinder]) entspricht der Zahl der logischen Zylinder.

  • Hds (Heads [Köpfe]) entspricht der Zahl der logischen Köpfe im Laufwerk.

  • Pre (Precompensation Cylinder [Vorkompensationszylinder]) entspricht der Zylindernummer, bei der sich der elektrische Strom für den Laufwerkskopf ändert, um Unterschiede in der Datendichte auf der Festplattenoberfläche zu kompensieren (dieser Parameter hat keinen Einfluß auf EIDE-Laufwerke).

  • Lz (Landing Zone [Landezone]) entspricht der Zylindernummer, die als Landezone des Laufwerks für die Köpfe verwendet wird, wenn das Laufwerk nicht in Betrieb ist.

  • Sec (Sectors [Sektoren]) ist die Zahl der logischen Sektoren pro Spur.

  • Size (Größe) [automatisch vom System ermittelt] gibt die Speicherkapazität des Laufwerks in Millionen Byte an.

Reserved Memory (Reservierter Speicher)

Reservierter Speicher ermöglicht die Zuweisung eines Bereichs auf dem Systemplatinenspeicher, der von einer Erweiterungskarte zur Verfügung gestellt werden kann. Die Funktion Reservierter Speicher sollte nicht aktiviert werden, es sei denn, eine Erweiterungskarte, die besondere Adressierung verlangt, wird verwendet.

Es ist zum Beispiel eine Speicher-Erweiterungskarte installiert, die eine Adressierung beginnend bei 15 MB aufweisen muß. Die Auswahl von 15M - 16M in der Option Reservierter Speicher gibt an, daß der Basisspeicher von 15 bis 16 MB von der Speicher-Erweiterungskarte erbracht wird (der Basisspeicher unterhalb der 15-MB Adresse wird von DIMMs (Dual In-Line Memory Modules [Speichermodul mit zwei Kontaktanschlußreihen]) auf der Systemplatine erbracht).

Die Option Reservierter Speicher enthält folgende Optionen:

  • Keine (Vorgabeoption)

  • 512K - 640K

  • 15M - 16M

CPU Speed (CPU-Taktrate)

Die CPU-Taktrate zeigt den Prozessortakt an, mit dem das System startet.

Mit den Pfeiltasten Links oder Rechts in der Option CPU-Taktrate zwischen der internen Nenntaktrate des Mikroprozessors (Standardeinstellung) und einer niedrigeren kompatiblen Taktrate wählen, um das System laufzeitkritischen Anwendungsprogrammen anzupassen. Änderungen an dieser Option werden sofort wirksam, d.h. ein Neustart des Systems ist nicht erforderlich.

Wenn das System im Real-Modus ausgeführt wird, ist zum Umschalten zwischen der Nenntaktrate und der kompatiblen Taktrate des Prozessors die Tastenkombination <Ctrl><Alt><\> zu drücken. (Auf Tastaturen, die nicht auf amerikanisches Englisch ausgelegt sind, hierzu die Tastenkombination <Strg><Alt><#> drücken.)

Num Lock (Num-Sperre)

Die Option Num-Sperre bestimmt, ob das System bei 101- oder 102-Tastaturen mit aktivierter Num-Taste startet (nicht bei 84er-Tastaturen).

Bei aktivierter Num-Taste arbeitet das numerische Tastenfeld rechts außen wie ein Taschenrechner gemäß der auf den Tasten aufgedruckten mathematischen und numerischen Funktionen. Anderenfalls gleicht seine Funktion den Cursorpfeiltasten, die unten auf den Tasten aufgedruckt sind.

Chassis Intrusion (Gehäuseeingriff)

Gehäuseeingriff zeigt den Status des System-Gehäuseeingriff-Monitors an. Die Einstellungen für diese Option lauten Enabled (Aktiviert), Enabled-Silent (Stumm-Aktiviert) oder Disabled (Deaktiviert). Die Standardeinstellung ist Aktiviert.

Wenn die Systemabdeckung abgenommen wird, während die Eingriffsüberwachung auf Aktiviert eingestellt ist, wird die Einstellung auf Detected (Erkannt) geändert und folgende Meldung erscheint während der Boot-Sequenz beim nächsten Systemstart:

Alert! Cover was previously removed.
(Warnung! Abdeckung wurde entfernt.)

Wenn die Systemabdeckung abgenommen wird, während die Eingriffsüberwachung auf Stumm-Aktiviert eingestellt ist, wird die Einstellung auf Erkannt geändert. Die Warnmeldung wird jedoch nicht während der Boot-Sequenz beim nächsten Systemstart eingeblendet.

Wenn die Eingriffsüberwachung auf Deaktiviert gesetzt ist, ist die Eingriffsüberwachung nicht aktiv, und es wird keine Meldung ausgegeben.

Um die Einstellung Erkannt zurückzusetzen, das System-Setup-Programm während des System-POST (Power-On Self-Test [Einschaltselbsttest]) aufrufen. Die Option Gehäuseeingriff markieren und die linke oder rechte Pfeiltaste drücken, um Aktiviert, Stumm-Aktiviert oder Deaktiviert auszuwählen.

ANMERKUNG: Wenn das Setup-Paßword aktiviert ist, muß das Setup-Paßwort eingegeben werden, bevor die Option Gehäuseeingriff zurückgesetzt werden kann.

DAC Snoop (DAC-Problemerkennung)

Über die Option DAC-Problemerkennung können Videoprobleme behoben werden, die beim Gebrauch bestimmter Video-Erweiterungskarten auftreten können. Die Standardeinstellung lautet Aus. Wenn eine Video-Erweiterungskarte verwendet wird und Probleme wie etwa falsche Farben oder leere Fenster auftreten, ist die Option DAC-Problemerkennung auf Ein zu setzen.

ACPI

Diese Option steuert die Funktion ACPI (Advanced Configuration and Power Interface [erweiterte Konfigurations- und Stromverwaltungsschnittstelle]) des Systems.

Ist ACPI auf Ein gesetzt, wird das System durch kurzes Drücken des Netzschalters in den Energiesparmodus versetzt. Um das System vollständig abzuschalten, den Netzschalter länger als vier Sekunden gedrückt halten. Wenn ACPI auf Ein gesetzt ist, steht die IRQ-Leitung 9 (Interrupt Request [Unterbrechungsanforderung]) nicht für die Verwendung einer Erweiterungskarte zur Verfügung.

Wenn ACPI auf Aus gesetzt ist, wird das System durch kurzes Drücken des Netzschalters vollständig abgeschaltet.Mit dieser Einstellung steht IRQ 9 für die Verwendung einer Erweiterungskarte zur Verfügung.

Keyboard Errors (Tastaturfehler)

Die Option Tastaturfehler legt fest, ob Fehlermeldungen bezüglich der Tastatur während des POST ausgegeben werden. Der Einschalt-Selbsttest besteht aus einer Reihe von Hardwaretests, die bei jedem Einschalten des Systems und Betätigen der Reset-Taste durchgeführt werden.

Diese Option ist bei Hostsystemen oder selbststartenden Servern, an die nicht permanent eine Tastatur angeschlossen ist, nützlich. Wenn in diesen Fällen Do not Report (Nicht melden) gewählt wird, werden alle Fehlermeldungen in bezug auf Tastatur oder Tastaturcontroller während des POST-Tests unterdrückt. Die Funktion der Tastatur selbst bleibt von dieser Option unberührt, wenn die Tastatur am Computer angeschlossen ist.

System Password (System-Paßwort)

Die Option System-Paßwort zeigt den aktuellen Status der Paßwortsicherheitsfunktion im System an und ermöglicht die Vergabe und Bestätigung eines neuen Paßworts. Ein neues Paßwort kann nur dann zugewiesen werden, wenn der aktuelle Status auf Not Enabled (Nicht Aktiviert) steht; dieser ist in hell hervorgehobenen Buchstaben angezeigt.

Die Einstellungen für die Option System-Paßwort lauten:

  • Nicht Aktiviert (Vorgabeoption)

  • Aktiviert

  • Disabled by Jumper (Durch Jumper deaktiviert)
ANMERKUNG: Hinweise zum Vergeben, Benutzen und Ändern eines System-Paßworts finden Sie später in diesem Kapitel unter "System-Paßwortfunktion verwenden". Anleitungen zum Deaktivieren eines vergessenen System-Paßworts finden Sie später in diesem Kapitel unter "Vergessenes Paßwort deaktivieren".

Password Status (Paßwort-Status)

Wenn das Setup Password (Setup-Paßwort) auf Aktiviert gesetzt ist, kann über den Paßwort-Status verhindert werden, daß das System-Paßwort beim Start des Systems geändert oder deaktiviert wird.

Zum Sperren des System-Paßworts muß zuerst ein Setup-Paßwort in der Option Setup-Paßwort vergeben und dann die Option Paßwort-Status auf Locked (Gesperrt) geändert werden. In diesem Zustand kann das System-Paßwort nicht über die Option System-Paßwort geändert und auch nicht durch Drücken der Tastenkombination <Strg><Eingabe> beim Systemstart deaktiviert werden.

Zum Freigeben des System-Paßworts muß zuerst ein Setup-Paßwort in der Option Setup-Paßwort vergeben und dann die Option Paßwort-Status auf Unlocked (Nicht Gesperrt) geändert werden. In diesem Zustand kann das System- Paßwort durch Drücken der Tastenkombination <Strg><Eingabe> beim Systemstart deaktiviert und anschließend über die Option System-Paßwort geändert werden.

Boot Sequence (Boot-Sequenz)

Boot-Sequenz kann auf Diskette First (Diskette Zuerst) [Vorgabeoption], Hard Disk Only (Nur Festplatte), CD-ROM First (CD-ROM Zuerst) oder Device List (Geräteliste) gesetzt werden.

Der Begriff boot (starten) bezieht sich auf den Systemstart. Beim Starten bringt sich das System selbsttätig in einen betriebsbereiten Status, indem es ein kleines Programm in den Speicher lädt, das seinerseits das Laden des Betriebssystems veranlaßt. Die Option Boot-Sequenz teilt dem System mit, auf welchem Laufwerk es die nötigen Dateien zum Starten findet.

Diskette First (Diskette Zuerst)

Durch die Auswahl Diskette Zuerst versucht das System, zunächst vom Diskettenlaufwerk A zu starten. Wenn das System eine Diskette im Laufwerk feststellt, die nicht startfähig ist, oder ein Problem mit dem Laufwerk feststellt, wird eine Fehlermeldung ausgegeben. Wenn keine Diskette im Laufwerk gefunden wird, versucht das System vom Festplattenlaufwerk (Laufwerk 0), dann vom CD-ROM-Laufwerk und schließlich von den Plug and Play-Netzwerkadaptern in der vorgefundenen Reihenfolge zu starten.

Hard Disk Only (Nur Festplatte)

Durch die Auswahl Nur Festplatte versucht das System, zunächst vom Festplattenlaufwerk und anschließend von den Plug and Play-Netzwerkadaptern in der vorgefundenen Reihenfolge zu starten.

CD-ROM First (CD-ROM Zuerst)

Durch die Auswahl von CD-ROM Zuerst versucht das System, zunächst vom CD-ROM-Laufwerk aus zu starten. Findet das System dabei eine CD-ROM, die nicht startfähig ist, oder tritt ein Problem beim Laufwerk auf, wird eine Fehlermeldung ausgegeben. Wenn keine CD im Laufwerk gefunden wird, versucht das System, vom Laufwerk A, dann vom Laufwerk C und schließlich von den Plug and Play-Netzwerkadaptern in der vorgefundenen Reihenfolge zu starten.

Device List (Geräteliste)

Geräteliste bietet Zugriff auf die Geräteliste-Anzeige, in der aus einer Liste mit verfügbaren Startgeräten ein Gerät zum Starten gewählt werden und die Reihenfolge festgelegt werden kann, in der das System versucht zu starten.Um die Geräteliste-Anzeige einzusehen, <Strg> und die rechte Pfeiltaste drücken. Tabelle 2 listet andere Steuertasten auf, die in der Geräteliste- Anzeige verwendet werden.

Tabelle 2. Steuertasten in der Geräteliste-Anzeige

Tasten Maßnahme
Setzt die Startgeräteliste auf die Standardeinstellungen zurück
Verschiebt das gewählte Gerät in der Boot-Sequenz nach oben oder nach unten
Wechselt zu Seite 2 der System-Setup-Bildschirme
Verschiebt das ausgewählte Gerät von einer Startgerätprioritätsliste in die nächste

HINWEIS: Nur eine technisch versierte Person sollte die Einstellungen in der Geräteliste-Anzeige ändern.

Die Geräteliste-Anzeige (siehe Abbildung 2) bietet drei Optionen zum Auflisten und Setzen der Priorität der verfügbaren Startgeräte im System.

Abbildung 2. Beispiel Geräteliste-Anzeige

fig2-2.gif (10405 bytes)

  • Boot Device Priority (Startgerätpriorität)

    Die Option Startgerätpriorität listet alle startfähigen Geräte (Festplattenlaufwerke, CD-ROM-Laufwerke usw.) auf, die vom System-BIOS und allen im System installierten Plug and Play-Netzwerkadaptern gesteuert werden.

  • Exclude From Boot Device Priority (Von der Startgerätepriorität ausschließen)

    Die Option Von der Startgerätepriorität ausschließen ermöglicht das Entfernen jeglicher Startgeräte aus der Option Startgerätepriorität, die das System während des Systemstarts ignorieren soll.

  • Device Controller Priority (Geräte-Controller-Priorität)

    Die Option Geräte-Controller-Priorität listet den System-BIOS-Controller auf; alle Nicht-Plug and Play-Geräte, wie zum Beispiel Netzwerkadapterkarten; alle sekundären Controllerkarten, wie zum Beispiel ein im System installierter SCSI-Adapter (Small Computer System Interface [Kleincomputersystemschnittstelle]).
ANMERKUNG: Nicht-Plug and Play-Geräte erscheinen in dieser Liste als Adapter ohne ID-Unterstützung.

Beim Bestimmen der Gerätereihenfolge zum Starten greift das System zunächst auf die Reihenfolge der Geräte in der Option Geräte-Controller-Priorität zu, anschließend auf die Reihenfolge der Geräte unter Startgerätepriorität.

Um die Prioritätspräferenzen anzugeben, müssen die Geräte unter diesen Optionen geordnet werden, so daß sich der Controller mit der höchsten Priorität am Anfang der Option Geräte-Controller-Priorität und das Gerät mit der höchsten Priorität am Anfang der Option Startgerätepriorität befindet. Die übrigen Geräte in der Option Startgerätepriorität nach ihren Präferenzen ordnen. Alle Geräte, die während des Systemstarts ignoriert werden sollen, in die Option Von der Startgerätepriorität ausschließen verschieben.

ANMERKUNG: Das System bestimmt Laufwerk C in der Option Startgerätepriorität als das erste Festplattenlaufwerk, das mit dem Geräte-Controller mit der höchsten Priorität verbunden ist. Daher muß das SCSI-Adaptergerät an den Anfang der Option Geräte-Controller-Priorität geschoben werden, falls ein SCSI-Adapter im System installiert ist und das SCSI-Laufwerk 0 das Laufwerk C sein soll.

Um die Reihenfolge der Geräte zu ändern, <Strg> und die Nach-Oben- oder Nach-Unten-Taste drücken. Sollen die Originaleinstellungen der Option Startgerätepriorität wiederhergestellt werden, <Strg><> drücken.

ANMERKUNG: Wird die Option Geräteliste durch Drücken von <Esc> oder <Alt><b> ohne eine Veränderung der Einstellungen verlassen, wird dir Option Boot-Sequenz auf die Option Geräteliste gesetzt.

Setup Password (Setup-Paßwort)

Setup-Paßwort gibt an, ob ein Paßwort für die Änderung der Einstellungen im System-Setup-Bildschirm erforderlich ist. Die Einstellungen für diese Option lauten normalerweise Aktiviert oder Nicht Aktiviert. Die dritte Option, Durch Jumper Deaktiviert, wird angezeigt, wenn die Setup-Paßwort-Option deaktiviert ist. (Die Option Setup kann durch setzen eines Jumpers auf der Systemplatine deaktiviert werden.)

Wenn die Option Setup-Paßwort auf Aktiviert gesetzt ist, muß zunächst das korrekte Paßwort eingegeben werden, bevor die Einstellungen der meisten System-Setup-Optionen verändert werden können. Wird das Paßwort nicht innerhalb von drei Versuchen korrekt eingegeben, können die Einstellungen im System-Setup-Bildschirm eingesehen, jedoch nicht geändert werden, mit einer Ausnahme: Wenn Paßwort-Status auf Nicht Gesperrt gesetzt ist, kann das System-Paßwort geändert werden.

ANMERKUNG: Anleitungen zum Vergeben eines Setup-Paßworts und zum Einsatz oder Ändern eines vorhandenen Setup-Paßwortes finden Sie unter "Setup-Paßwortfunktion verwenden". Anleitungen zum Deaktivieren eines vergessenen Setup-Paßwortes finden Sie unter "Vergessenes Paßwort deaktivieren".

Auto Power On (Automatisches Einschalten)

Mit der Option Automatisches Einschalten werden Tage und Zeiten festgesetzt, an denen sich das System automatisch einschaltet. Sie können Automatisches Einschalten so einstellen, daß sich das System entweder jeden Tag oder jeden Montag bis Freitag einschaltet.

ANMERKUNG: Diese Funktion ist nicht wirksam, wenn das System über eine Steckerleiste oder einen Überspannungsschutzschalter ausgeschaltet wird.

Die Zeit wird im 24-Stunden-Format notiert. (Stunden:Minuten). Die Einschaltzeit wird verändert, indem die Zahl im markierten Feld durch Drücken der rechten Pfeiltaste erhöht und durch Drücken der linken Pfeiltaste reduziert wird. Sie können die gewünschte Zahl auch direkt in beide Felder eingeben.

Die Standardeinstellung für Automatisches Einschalten ist Deaktiviert.

Power Management (Strommanagement)

Bei einigen Bildschirmtypen und die meisten EIDE-Festplattenlaufwerken kann die Leistungsaufnahme des Systems vermindert werden, indem die Funktion Strommanagement aktiviert wird. Mit aktiviertem Strommanagement wechseln solche Bildschirme und Laufwerke automatisch in einen Niedrigstrom-Modus, wenn das System inaktiv ist.

Strommanagement kann in drei Stufen eingebunden werden: Maximum, Normal und Minimum (diese drei Stufen beziehen sich nur auf den Bildschirm; der Betrieb des Festplattenlaufwerks bleibt in allen drei Stufen unverändert). Die Standardeinstellung für diese Option lautet Deaktiviert.

Bildschirmstrom sparen

Bei einem VESA®- DPMS-kompatiblen Bildschirm kann die Aktivierung der Option Strommanagement die Leistungsaufnahme des Bildschirms verringern, während die Tastatur und die Maus nicht benutzt werden.

HINWEIS: Vor der Aktivierung dieser Funktion in der Dokumentation des Bildschirms nachlesen, um sicherzustellen, daß ein DPMS-kompatibler Bildschirm angeschlossen ist.Ansonsten kann der Bildschirm beschädigt werden.

ANMERKUNG: Die Funktion Strommanagement überprüft die Aktivität einer an einem PS/2-kompatiblen (Personal System/2) Mausanschluß angeschlossenen Maus.

Durch Einstellung des Strommanagements auf Maximal, Normal und Minimal können voreingestellte Zeitintervalleinstellungen (siehe Tabelle 3) für die beiden aufeinanderfolgenden Bildschirmabschaltungen Standby und Aus vorgegeben werden.

ANMERKUNG: Jeder Bildschirmhersteller gibt die Details der Abschaltstufen des Bildschirms an.Aber in jedem Fall wird die Leistungsaufnahme in jeder Stufe von "Ein" (Volle Leistung) über "Standby" (verminderte Leistung); das Bild wird normalerweise ausgeblendet) bis "Aus" (Leistungsaufnahme ist minimal) vermindert. Um diese Stufen für Ihren Monitor anzugeben, ziehen Sie die mit dem Bildschirm gelieferte Dokumentation zu Rate.

In jeder Abschaltstufe kann die volle Leistung des Bildschirms in einer der folgenden Weisen wiederhergestellt werden:

  • Bei den meisten DPMS-kompatiblen Bildschirmen sollte jede Aktivität—einschließlich das Bewegen der Maus—die volle Leistung des Bildschirms wiederherstellen.

  • Einige DPMS-kompatible Bildschirme erfordern, daß der Bildschirm aus- und wieder eingeschaltet wird, um die volle Leistung wiederherzustellen.

Weitere Informationen über den Betrieb Ihres Bildschirms finden Sie in der Dokumentation des Bildschirms.

EIDE-Festplattenlaufwerkstrom sparen

Bei den meisten Systemen können durch die Aktivierung des Strommanagement in jeder Stufe EIDE-Festplattenlaufwerke nach ungefähr 20 Minuten ohne Systemaktivität in den Niedrigstrom-Modus versetzt werden (siehe Tabelle 3).

ANMERKUNGEN: Alle mit diesem System gelieferten EIDE-Laufwerke unterstützen diese Funktion.(Weitere Informationen über Energy Star Systeme finden Sie unter "ENERGY STAR®-Konformität".)

Jedoch unterstützen nicht alle EIDE-Festplattenlaufwerke diese Funktion.Durch das Aktivieren dieser Funktion bei Laufwerken, die diese Funktion nicht unterstützen, kann das EIDE-Laufwerk solange unbenutzbar werden, bis das System neu gestartet und die Option Strommanagement deaktiviert wird.

Im Niedrigstrom-Modus hören die Platten im Innern des Laufwerks auf, sich zu drehen.Sie verbleiben bis zum nächsten Laufwerkszugriff in diesem Zustand, wodurch die Platten wieder beginnen, sich zu drehen.(Weil die Platten einige Sekunden benötigen, um sich wieder mit voller Geschwindigkeit zu drehen, kann eine leichte Verzögerung beim Zugriff auf das Festplattenlaufwerk auftreten.)

Bei Deaktiviert Strommanagement (Standardeinstellung) drehen sich die Platten konstant, solange das System eingeschaltet ist.

Tabelle 3. Stromausfallzeiten

Strom
management
Einstellung
EIDE-Laufwerk
Herunterfahr-
Zeitintervalle
Bildschirm
Standby
Zeitintervalle
Bildschirm Aus
Zeitintervalleinstellungen
Deaktiviert Niemals Niemals Niemals
Maximum 20 Minuten 10 Minuten 1 Stunde
Normal 20 Minuten 20 Minuten 1 Stunde
Minimum 20 Minuten 1 Stunde Niemals

Wakeup On LAN

Wakeup On LAN gibt an, ob die Wakeup On LAN-Funktion auf Ein oder Aus gesetzt ist. Änderungen werden erst nach einem Neustart des Systems wirksam.

Sound

Sound legt fest, ob der integrierte Audio-Controller auf Ein oder Aus gesetzt ist.Änderungen werden erst nach einem Neustart des Systems wirksam.

NIC (NSC)

NSC legt fest, ob ein integrierter Netzwerkschnittstellencontroller auf Ein oder Aus gesetzt ist. Änderungen werden erst nach einem Neustart des Systems wirksam.

Mouse (Maus)

Die Option Maus aktiviert oder deaktiviert die integrierte PS/-kompatible Mausschnittstelle. Durch Deaktivieren der Maus kann eine Erweiterungskarte die Unterbrechungsaufforderung (IRQ) 12 belegen.

Weitere Informationen über integrierte Schnittstellen, Anschlußzuweisungen, IRQs und das Neuzuweisen von Schnittstellen finden Sie im Online-System-Benutzerhandbuch unter "Externe Geräte anschließen".

Serial Port 1 (Serielle Schnittstelle 1) und Serial Port 2 (Serielle Schnittstelle 2)

Serielle Schnittstelle 1 und Serielle Schnittstelle 2 konfigurieren die integrierten seriellen Schnittstellen. Diese Optionen können entweder auf Auto (Standardeinstellung) gesetzt werden, um eine Schnittstelle automatisch zu konfigurieren, auf eine bestimmte Schnittstelle konfiguriert werden (COM1 oder COM3 für die Serielle Schnittstelle 1; COM2 oder COM4 für die Serielle Schnittstelle 2) oder auf Aus gesetzt werden, um die Schnittstelle zu deaktivieren.

Wenn eine serielle Schnittstelle auf Auto gesetzt und eine Erweiterungskarte hinzugefügt wird, deren Schnittstelle auf dieselbe Bezeichnung konfiguriert ist, wird der integrierten Schnittstelle automatisch die nächste verfügbare Schnittstellenbezeichnung mit der gleichen IRQ-Einstellung wie folgt zugewiesen:

  • COM1 (E/A-Adresse [Eingabe/Ausgabe] 3F8h), die IRQ4 mit COM3 teilt, wird auf COM3 (E/A-Adresse 3E8h) neu zugewiesen.

  • Ebenso wird COM2 (E/A-Adresse 2F8h), die IRQ3 mit COM4 teilt, auf COM4 (E/A-Adresse 2E8h) neu zugewiesen.

ANMERKUNGEN: Wenn zwei COM-Anschlüsse die gleiche Unterbrechungsanfrage besitzen, kann jeder einzeln verwendet werden. Es ist aber nicht immer möglich, beide zur gleichen Zeit zu benutzen. Wenn die zweite Schnittstelle (COM3 oder COM4) ebenfalls belegt ist, wird die integrierte Schnittstelle ausgeschaltet.

Unter den Betriebssystemen Microsoft Windows 95 oder IBM OS/2 können nicht beide seriellen Schnittstellen zur gleichen Zeit verwendet werden.

Weitere Informationen über integrierte Schnittstellen, Anschlußzuweisungen, IRQs und das Neuzuweisen von Schnittstellen finden Sie im Online-System-Benutzerhandbuch unter "Externe Geräte anschließen".

Parallel Port (Parallele Schnittstelle)

Die Option Parallele Schnittstelle konfiguriert die integrierte parallele Schnittstelle. Diese Option kann entweder auf 378h (Standardeinstellung), auf zusätzliche Adressen 278h oder 3BCh oder auf Aus (um die Schnittstelle zu deaktivieren) gesetzt werden.

ANMERKUNG: Die Option Parallele Schnittstelle ist nicht auf 278h zu setzen, wenn ein ECP-Gerät (Enhanced Capabilities Port [Anschluß mit erweiterten Möglichkeiten]) mit der Schnittstelle verbunden ist.

Parallel Mode (Parallelmodus)

Parallelmodus steuert die im System integrierte parallele Schnittstelle in der Weise, daß die Schnittstelle als eine AT-kompatible (unidirektionale) oder eine PS/2-kompatible (bidirektionale) Schnittstelle arbeitet.

Das System unterstützt auch den ECP-Modus, der von Windows 95 und Windows 98 verwendet werden kann. Windows 95 und Windows 98 verwenden das ECP-Protokoll automatisch, wenn das Betriebssystem ein ECP-fähiges Gerät erkennt, wodurch das Einstellen dieser Option überflüssig wird.

Diese Option ist entsprechend der Art des Peripheriegerätes, das an die parallele Schnittstelle angeschlossen ist, einzustellen. Zur Bestimmung der richtigen Betriebsart schlagen Sie bitte im Handbuch des jeweiligen Geräts nach.

IDE Hard Disk (IDE-Festplatte)

Die Option IDE-Festplatte aktiviert oder deaktiviert die integrierte EIDE-Festplattenlaufwerksschnittstelle des Systems.

In der Einstellung Auto (Standardeinstellung) schaltet das System die integrierte EIDE-Schnittstelle, falls nötig, für einen als Erweiterungskarte installierten Controller aus.

Während der Startroutine prüft das System zuerst, ob in einem der Steckplätze eine primäre Festplattenlaufwerks-Controllerkarte installiert ist. Wird keine Karte festgestellt, aktiviert das System seine integrierte EIDE-Schnittstelle und verwendet IRQ14 und IRQ15.

Wird ein Primärcontroller am Erweiterungsbus festgestellt, deaktiviert das System die integrierte EIDE-Schnittstelle.

In der Einstellung Aus ist die integrierte EIDE-Schnittstelle deaktiviert.

Diskette

Die Option Diskette steuert den Betrieb des integrierten Diskettenlaufwerkcontrollers.

In der Einstellung Auto (Standardeinstellung) schaltet das System den integrierten Diskettenlaufwerkcontroller falls nötig für einen als Erweiterungskarte installierten Controller aus.

Ist die Option Write Protect (Schreibgeschützt) gewählt, kann nichts auf die Disketten- und Bandlaufwerke geschrieben werden, die den im System integrierten Disketten-/Bandlaufwerkcontroller verwenden. (Das System kann jedoch weiterhin Daten von den Laufwerken lesen.) Wenn diese Option aktiviert ist, ist auch die Option Auto aktiviert (das System deaktiviert je nach Bedarf den integrierten Diskettenlaufwerkcontroller).

Die Option Aus deaktiviert den integrierten Disketten/Bandlaufwerk-Controller; diese Option wird in erster Linie zur Fehlerbehebung eingesetzt.

Speaker (Lautsprecher)

Die Option Lautsprecher legt fest, ob der integrierte Lautsprecher auf Ein (Standardeinstellung) oder auf Aus gesetzt ist. Änderungen an dieser Option werden sofort wirksam, d.h. ein Neustart des Systems ist nicht erforderlich.

Systemdatenoptionen

Folgende Optionen, die nicht ausgewählt werden können, zeigen Informationen über das System an. Der Mikroprozessortyp wird auch im Systemdatenkästchen angezeigt.

  • Dir Option Level 2 Cache zeigt die Größe des integrierten Cache an.

  • Die Option Sytem Memory (Systemspeicher) zeigt den gesamten auf dem System installierten Speicher an, mit Ausnahme des Speichers der EMS-Erweiterungskarten (Expanded Memory Specification [Expansionsspeicher-Spezifikation]. Nach jeder Speicherinstallation sollte man anhand dieser Option überprüfen, ob der Speicher ordnungsgemäß installiert ist und vom System erkannt wird.

  • Die Option Video Memory (Videospeicher) zeigt die Größe des vom System erkannten Videospeichers an.

  • Die Option Service Tag zeigt die fünfstellige Service Tag Nummer an, die in den NVRAM (Nonvolatile Random-Access Memory [Nichtflüchtiger Wahlfreier Zugriffsspeicher]) von Dell während der Herstellung einprogrammiert wurde.Die Nummer ist bei Wartung oder technischer Hilfe anzugeben. Sie wird zudem von einigen Dell-Softwareprogrammen (z.B. dem Diagnoseprogramm) angesprochen.

  • Die Option Asset Tag (System-Kennummer) zeigt die vom Benutzer programmierbare System-Kennummer für das System an, falls diese zugewiesen wurde.Mit Hilfe des System-Kennummer-Dienstprogramms, das zu den Softwareunterstützungsprogrammen gehört, kann eine System-Kennummer von bis zu 10 Zeichen eingegeben und im NVRAM gespeichert werden. Weitere Informationen befinden sich auf der Dell ResourceCD.

System-Paßwortfunktion verwenden

HINWEIS: Die Paßwortfunktionen sichern die Rechnerdaten bis zu einem gewissen Grad, sie sind jedoch nicht narrensicher. Sie sind jedoch keineswegs narrensicher. Wenn für die Daten eine höhere Sicherheit benötigt wird, sollten Sie zusätzliche Schutzfunktionen verwenden, wie z.B. ein Kodierprogramm.

Das Dell-System wird mit deaktivierter Paßwortfunktion geliefert. Wenn die Systemsicherheit wichtig ist, sollte das System ausschließlich unter Paßwortschutz betrieben werden.

Die Vergabe eines System-Paßworts kann, wie im Abschnitt "System-Paßwort vergeben" beschrieben, jederzeit bei Gebrauch des System-Setup-Programms erfolgen. Nach Vergabe eines System-Paßworts haben nur noch autorisierte Personen vollen Zugriff auf die Systemfunktionen.

Wenn die Option System-Paßwort auf Aktiviert gesetzt ist, fragt das System unmittelbar nach dem Start nach dem System-Paßwort.

Um ein bereits vorhandenes Setup-Paßwort zu ändern, muß das aktuelle Setup-Paßwort (siehe ""Vorhandenes Setup-Paßwort löschen oder ändern") bekannt sein. Sollte ein System-Paßwort vergeben und anschließend vergessen werden, muß die Systemabdeckung entfernt und eine Jumpereinstellung geändert werden, um die System-Paßwortfunktion zu deaktivieren (siehe "Vergessenes Paßwort deaktivieren"). Durch Löschen des System-Paßworts wird gleichzeitig auch das Setup-Paßwort gelöscht.

System-Paßwort vergeben

HINWEIS: Wenn das System unbeaufsichtigt und mit deaktivierter System-Paßwortfunktion läuft, haben Unberechtigte Gelegenheit, Steckbrücken umzustecken und die auf der Festplatte gespeicherten Daten aufzurufen.

Vor der Vergabe eines System-Paßworts das System-Setup-Programm starten und die Option System-Paßwort überprüfen.

Ist bereits ein System-Paßwort vergeben, steht diese Option auf Aktiviert. Ist die System-Paßwortfunktion über eine Jumpereinstellung auf der Systemplatine deaktiviert, steht diese Option auf Deaktiviert durch Jumper. In beiden Fällen ist es nicht möglich, das Paßwort zu ändern oder neu zu vergeben.

Ist noch kein System-Paßwort vergeben und ist der Paßwort-Jumper auf der Systemplatine aktiviert (Standardeinstellung), steht die Option System-Paßwort auf Nicht aktiviert. Nur wenn diese Option auf Nicht aktiviert gesetzt ist, kann ein System-Paßwort wie folgt vergeben werden:

  1. Überprüfen, daß die Option Paßwort-Status auf Nicht Gesperrt gesetzt ist.
  2. Anleitungen zum Ändern der Einstellungen von Paßwort-Status finden Sie unter "Paßwort-Status".

  3. Die Option System-Paßwort markieren und dann die linke oder rechte Pfeiltaste drücken.
  4. Die Überschrift der Option wechselt zu Enter Password (Paßwort eingeben). Daneben erscheint ein leeres siebenstelliges Feld in eckigen Klammern.

  5. Das neue System-Paßwort eingeben.
  6. Es darf bis zu sieben Zeichen lang sein.

    Für jedes Zeichen (einschließlich der Leertaste) erscheint im Feld ein Platzhalter.

    Die Paßwortfunktion erkennt Tasten durch deren Position auf der Tastatur. Sie unterscheidet nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung. Befindet sich z.B. im Paßwort ein M, dann ist sowohl M als auch m zulässig.

    Gewisse Tastenkombinationen sind nicht zulässig. In diesem Fall ertönt ein Signalton aus dem Systemlautsprecher.

    Zeichen werden im Paßwort mit der <Rück->Taste oder der linken Pfeiltaste gelöscht.

    ANMERKUNG: Um das Feld zu verlassen, ohne ein System-Paßwort zu vergeben, die <Tab>-Taste oder die Tastenkombination <Umschalt><Tab> drücken, um zu einem anderen Feld zu wechseln; oder die Taste <Esc> jederzeit vor dem Ausführen von Schritt 5 drücken.

  7. <Eingabe> drücken.
  8. Ist das neue Paßwort kürzer als sieben Zeichen, wird dennoch das gesamte Feld mit Platzhaltern gefüllt. Die Überschrift der Option wechselt auf Verify Password (Paßwort bestätigen). Daneben erscheint ein weiteres leeres siebenstelliges Feld in eckigen Klammern.

  9. Um das Paßwort zu bestätigen, geben Sie es ein zweites Mal ein und drücken dann <Eingabe>.
  10. Der Paßwort-Status ändert sich zu Aktiviert. Das System-Paßwort ist damit wirksam. Das System-Setup-Programm verlassen und die Arbeit aufnehmen. Der Paßwortschutz wird jedoch erst mit dem nächsten Systemstart durch Drücken der Reset-Taste oder Aus- und wieder Einschalten des Systems wirksam.

System über das System-Paßwort sichern

Immer, wenn Sie Ihr System einschalten, die Reset-Taste betätigen oder wenn Sie Ihr System durch die Tastenkombination <Strg><Alt><Entf> neustarten, erscheint die folgende Meldung auf dem Bildschirm, falls Paßwort-Status auf Nicht Gesperrt eingestellt ist:

Type in the password and...
- press <ENTER> to leave password security enabled.
- press <CTRL><ENTER> to disable password security.
Enter password:
(Paßwort eingeben und...
- <EINGABE> drücken, um den Paßwortschutz aktiviert zu lassen.
- <STRG><EINGABE> drücken, um die Paßwortsicherheit zu deaktivieren.
Paßwort eingeben:)

Wenn Paßwort-Status auf Gesperrt gesetzt ist, erscheint folgende Eingabeaufforderung:

Type the password and press <Enter>.
(Das Paßwort eingeben und <Eingabe> drücken.)

Nach Eingabe des richtigen System-Paßworts <Eingabe> drücken. Das System führt den Start durch, und es kann wie gewohnt mit der Tastatur und/oder Maus gearbeitet werden.

ANMERKUNG: Wenn ein Setup-Paßwort zugewiesen wurde (siehe Abschnitt "Setup-Paßwortfunktion verwenden"), akzeptiert das System das Setup-Paßwort als alternatives System-Paßwort.

Wurde ein falsches oder unvollständiges Paßwort eingegeben, erscheint folgende Meldung auf dem Bildschirm:

** Incorrect password. **
Enter password:
(** Falsches Paßwort. **)
Paßwort eingeben:

Wird wiederum ein falsches oder unvollständiges Paßwort eingegeben, erscheint die gleiche Meldung auf dem Bildschirm.

Nach drei aufeinanderfolgenden Versuchen mit einem fehlerhaften oder unvollständigen Paßwort wird die folgende Meldung ausgegeben:

** Incorrect password. **
Number of unsuccessful password attempts: 3
System halted! Must power down.
(** Falsches Paßwort. **
Zahl der fehlgeschlagenen Paßwortversuche: 3
Systemoperationen wurden gestoppt! Das System wird heruntergefahren.)

Die Anzahl erfolgloser Versuche, das korrekte System-Paßwort einzugeben, kann darauf hinweisen, daß eine nicht-autorisierte Person versucht hat, auf das System zuzugreifen.

Selbst nach Aus- und wieder Einschalten des Systems wird die vorherige Meldung bei jeder falschen oder unvollständigen Eingabe des System-Paßworts eingeblendet.

ANMERKUNG: Paßwort-Status kann zusammen mit System-Paßwort und Setup-Paßwort eingesetzt werden, um weiteren Schutz des Systems vor unerlaubtem Zugriff zu bieten. Weitere Informationen finden Sie unter "Paßwort-Status".

System-Paßwort löschen oder ändern

Zum Löschen oder Ändern eines System-Paßworts, folgende Schritte ausführen:

  1. Das System-Setup-Programm aufrufen und überprüfen, ob die Option Paßwort-Status auf Nicht Gesperrt gesetzt ist.
  2. Lesen Sie dazu "System-Setup-Programm aufrufen". Anleitungen zum Ändern der Einstellungen des Paßwort-Status finden Sie unter "Paßwort-Status".

  3. System neustarten, damit zur Eingabe des System-Paßworts aufgefordert wird.

  4. Nach Aufforderung das System-Paßwort eingeben.

  5. Die Tastenkombination <Strg><Eingabe> drücken, um das vorhandene System-Paßwort zu deaktivieren, nicht <Eingabe> drücken, um mit dem normalen Betrieb des Systems fortzufahren.

  6. Die Option System-Paßwort des System-Setup-Programms muß nun auf Nicht Aktiviert stehen.
  7. Wenn die Option System-Paßwort auf Nicht Aktiviert steht, ist das Paßwort gelöscht worden. Wenn ein neues Paßwort vergeben werden soll, weiter mit Schritt 6. Wenn Nicht Aktiviert nicht für die Option System-Paßwort angezeigt ist, die Tastenkombination <Alt><p> drücken, um das System neu zu starten, und dann die Schritte 3 bis 5 wiederholen.

  8. Um ein neues Paßwort zu vergeben, den Anleitungen unter "System-Paßwort vergeben" folgen.

Setup-Paßwortfunktion verwenden

Das Dell-System wird mit deaktivierter Paßwortfunktion geliefert. Wenn die Systemsicherheit wichtig ist, sollte das System ausschließlich unter Paßwortschutz betrieben werden.

Die Vergabe eines Setup-Paßworts kann, wie im Abschnitt "Setup-Paßwort vergeben" beschrieben, jederzeit bei Gebrauch des System-Setup-Programms erfolgen. Nach Vergabe eines Setup-Paßworts haben nur noch autorisierte Personen vollen Zugriff auf das System-Setup-Programm.

Um ein bereits vorhandenes Setup-Paßwort zu ändern, muß das aktuelle Setup-Paßwort (siehe "System-Paßwort löschen oder ändern") bekannt sein. Sollte ein Setup-Paßwort vergeben worden sein und Sie haben es vergessen, muß die Sytemabdeckung entfernt und eine Jumpereinstellung geändert werden, um die Setup-Paßwortfunktion zu deaktivieren (siehe "Vergessenes Paßwort deaktivieren"). Zu beachten ist, daß gleichzeitig auch das System-Paßwort gelöscht wird.

Setup-Paßwort vergeben

Nur wenn diese Option auf Nicht aktiviert gesetzt ist, kann ein Setup-Paßwort vergeben (oder geändert) werden. Zum Vergeben eines Setup-Paßworts folgende Schritte ausführen:

  1. Das System-Setup-Programm aufrufen und auf Seite 2 der System-Setup-Bildschirme wechseln.
  2. Lesen Sie dazu "System-Setup-Programm aufrufen". Die Tastenkombination <Alt><p> drücken, um zu Seite 2 der System-Setup-Bildschirme zu gelangen.

  3. Die Option Setup-Paßwort markieren und dann die linke oder rechte Pfeiltaste drücken.
  4. Das System fordert dazu auf, ein Paßwort einzugeben und zu bestätigen. Bei Eingabe eines ungültigen Zeichens ist ein Signalton zu hören.

    ANMERKUNG: Es ist möglich, das gleiche System- und Setup-Paßwort festzulegen.

  5. Das Paßwort eingeben und bestätigen, dann auf OK klicken.
  6. Änderungen der Option Setup-Paßwort werden sofort wirksam (das System muß nicht neu gestartet werden).

    Die Option Setup-Paßwort markieren und dann die linke oder rechte Pfeiltaste drücken. Das System fordert dazu auf, ein Paßwort einzugeben und zu bestätigen. Bei Eingabe eines ungültigen Zeichens ist ein Signalton zu hören.

    ANMERKUNGEN: Es ist möglich, das gleiche System- und Setup-Paßwort festzulegen.

    Wenn die beiden Paßwörter nicht identisch sind, kann das Setup-Paßwort als alternatives System-Paßwort eingesetzt werden. Das System-Paßwort kann jedoch nicht anstelle des Setup-Paßworts eingesetzt werden.

    Nach dem Prüfen des Paßwortes wechselt die Einstellung Setup-Paßwort auf Aktiviert. Beim nächsten Aufruf des System-Setup-Programms fordert das System zur Eingabe des Setup-Paßworts auf.

Das System mit einem aktivierten Setup-Paßwort betreiben

Wenn die Option Setup-Paßwort auf Aktiviert gesetzt ist, muß zunächst das korrekte Paßwort eingegeben werden, bevor die meisten Optionen des System-Setup-Programms verändert werden können.

Beim Aufruf des System-Setup-Programms erscheint Seite 2 der System-Setup-Bildschirme mit der markierten Option Setup-Paßwort und mit der Aufforderung, das Paßwort einzugeben.

Wird das Paßwort nicht innerhalb von drei Versuchen korrekt eingegeben, können die Einstellungen im System-Setup-Bildschirm eingesehen, jedoch nicht geändert werden—mit einer folgenden Ausnahme:

Wenn das System-Paßwort nicht aktiviert und auch nicht über die Option Paßwort-Status gesperrt ist, kann ein System-Paßwort vergeben werden (ein bereits vorhandenes System-Paßwort kann jedoch nicht deaktiviert oder geändert werden).

ANMERKUNG: Die Option Paßwort-Status kann zusammen mit Setup-Paßwort eingesetzt werden, um weiteren Schutz des System-Paßworts vor unerlaubtem Änderungen zu bieten. Weitere Informationen finden Sie unter "Paßwort-Status".

Vorhandenes Setup-Paßwort löschen oder ändern

Zum Löschen oder Ändern eines bereits existierenden Setup-Paßworts folgende Schritte ausführen:

  1. Das System-Setup-Programm aufrufen und auf Seite 2 der System-Setup-Bildschirme wechseln.
  2. Lesen Sie dazu "System-Setup-Programm aufrufen". Die Tastenkombination <Alt><p> drücken, um auf Seite 2 der System-Setup-Bildschirme zu gelangen.

  3. Die Option Setup-Paßwort markieren, das Setup-Paßwort eingeben und die linke oder rechte Pfeiltaste drücken, um das vorhandene Setup-Paßwort zu löschen.
  4. Die Einstellung ändert sich zu Nicht aktiviert.

  5. Wenn ein neues Setup-Paßwort vergeben werden soll, die Schritte unter "Setup-Paßwort vergeben" ausführen.

Vergessenes Paßwort deaktivieren

Wenn das System- oder Setup-Paßwort einmal vergessen wird, kann weder mit dem System gearbeitet noch Einstellungen im System-Setup-Programm geändert werden, bis die Systemabdeckung abgenommen und die Jumperbrücke für die Paßwörter auf deaktiviert gesetzt wird, um die vorhandenen Paßwörter zu löschen.

Zum Deaktivieren eines vergessenen Paßworts folgende Schritte ausführen:

VORSICHT: Bevor Sie beginnen, siehe "Sicherheit geht vor — Für Sie und das System".
  1. Die Systemabdeckung gemäß den Anleitungen unter "Systemabdeckung entfernen" entfernen.

  2. Den Jumperstecker vom PSWD-Jumper abziehen, um die Paßwortfunktion zu deaktivieren.
  3. Informationen zum Jumper und der Position des Paßwort-Jumpers (mit der Bezeichnung "PSWD") auf der Systemplatine finden Sie unter "Jumper".

  4. Systemabdeckung wieder befestigen.

  5. Anschließend System und Peripheriegeräte wieder an das Netz anschließen und einschalten.
  6. Durch einen Systemstart mit deaktiviertem PSWD-Jumperstecker werden System- und Setup-Paßwort gelöscht.

  7. Das System-Setup-Programm aufrufen und überprüfen, ob das Paßwort deaktiviert ist. Weiter mit Schritt 6, wenn ein neues Paßwort zugewiesen werden soll.

    ANMERKUNG: Vor der Zuweisung eines neuen System- und/oder Setup-Paßworts muß der PSWD-Jumperstecker wieder befestigt werden.

  8. Die Systemabdeckung gemäß den Anleitungen unter "Systemabdeckung entfernen" entfernen.

  9. PSWD-Jumperstecker wieder einsetzen.

  10. Systemabdeckung befestigen. System und Peripheriegeräte wieder an das Netz anschließen und einschalten.
  11. Durch einen Start mit installiertem PSWD-Jumper wird die Paßwortfunktion wieder aktiviert. Beim Aufruf des System-Setup-Programms erscheinen beide Paßwortoptionen als Nicht aktiviert, was bedeutet, daß die Paßwortfunktionen aktiviert sind, aber kein Paßwort vergeben wurde.

  12. Neues System- und/oder Setup-Paßwort vergeben.
  13. Um ein neues System-Paßwort zu vergeben, siehe "System-Paßwort vergeben". Um ein neues Setup-Paßwort zu vergeben, siehe "Setup-Paßwort vergeben".


Auf Fehlermeldungen reagieren

Wird eine Fehlermeldung auf dem Bildschirm während des Systemstarts eingeblendet, notieren Sie sich diese Meldung. Bevor das System-Setup-Programm aufgerufen wird, Erklärungen der Meldung und Vorschläge zum Korrigieren jeglicher Fehler im Diagnose- und Fehlerbeseitigungshandbuch nachlesen. Es ist jedoch normal, eine Fehlermeldung beim ersten Systemstart nach einer Speicheraufrüstung zu erhalten. In diesem Fall brauchen Sie nicht das Diagnose- und Fehlerbeseitigungshandbuch zu Rate zu ziehen; statt dessen die Anleitungen unter "Systemspeicher erweitern" nachlesen.

Wenn die Option besteht, entweder <F1> zum Fortfahren oder <F2> zum Ausführen des System-Setup-Programms zu drücken, die <F2>-Taste drücken.


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