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Laufwerke installieren: Dell OptiPlex GX1 und GX1p Minitower Verwaltete PC-Systeme

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Laufwerke installieren: Dell™ OptiPlex™ GX1 und GX1p Minitower Verwaltete PC-Systeme

bullet.gif (1107 bytes) Überblick bullet.gif (1107 bytes) Laufwerk in einen 5,25-Zoll-Einbauschacht einbauen
bullet.gif (1107 bytes) Frontverkleidung entfernen und wieder befestigen bullet.gif (1107 bytes) EIDE-Festplattenlaufwerk installieren
bullet.gif (1107 bytes) Frontblende entfernen und wieder befestigen bullet.gif (1107 bytes) SCSI-Geräte installieren
bullet.gif (1107 bytes) Laufwerke anschließen

Überblick

Der Dell-Computer hat sechs Einbauschächte, in die folgende Laufwerktypen installiert werden können (siehe Abbildung 1):

  • Die extern zugänglichen Einbauschächte an der Vorderseite des Computers bestehen aus einem 3,5-Zoll-Einbauschacht (ausschließlich für ein 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk) und drei 5,25-Zoll-Schächten, die bis zu drei 5,25-Zoll-Geräte halber Höhe aufnehmen können — im allgemeinen Band- oder CD-ROM-Laufwerke. Alternativ können in die 5,25-Zoll-Schächte auch unter Verwendung von Adaptern (über Dell erhältlich) 3,5-Zoll-Geräte eingebaut werden.

  • Die beiden Festplattenlaufwerkschächte können jeweils ein 3,5-Zoll-EIDE- (Enhanced Integrated Drive Electronics [Erweiterte integrierte Laufwerkschnittstelle) oder ein SCSI- (Small Computer System Interface [Schnittstelle für Kleinrechnersysteme]) Festplattenlaufwerk aufnehmen. Zusammen können die Schächte ein 1 Zoll hohes und ein 1,6 Zoll hohes (oder kleineres) Laufwerk aufnehmen.

Die nächsten drei Abschnitte enthalten Informationen, die bei einigen Installationsvorgängen benötigt werden. Die restlichen Abschnitte decken die verschiedenen Laufwerkeinbautypen.

ANMERKUNG: In allen nachfolgenden Vorgängen wird bei der Verwendung von links und rechts davon ausgegangen, daß Sie sich vor dem Computer befinden.

Abbildung 1. Laufwerkspositionen


Frontverkleidung entfernen und wieder befestigen

Die Verkleidung ist an der Vorderseite des Gehäuses durch zwei Nasen und zwei Haken befestigt. Die Nasenfreigabe für die Verkleidung befindet sich an der Oberseite des Computergehäuses; nur wenn die Systemabdeckung zuvor entfernt wurde kann darauf zugegriffen werden (siehe "Systemabdeckung entfernen"). Nachdem die Abdeckung entfernt wurde, drücken Sie die mit einem Symbol markierte Nasenfreigabe, um die Verkleidung abzunehmen.

Abbildung 2. Frontblende entfernen

Bei gedrückter Freigabetaste, die Verkleidung weg vom Gehäuse kippen, die beiden Befestigungshaken an der Unterseite der Verkleidung lösen und die Verkleidung vorsichtig   vom Gehäuse weg ziehen.

Um die Verkleidung wiederzubefestigen, passen Sie die beiden Haltehaken an der Verkleidung in die entsprechenden Öffnungen an der Unterseite des Gehäuses. Drehen Sie dann das Obere Ende der Verkleidung auf das Gehäuse zu, bis die oberen Nasen in die entprechendenden Aussparungen an der Verkleidung einrasten


Frontblende entfernen und wieder befestigen

Leere Einbauschächte im Laufwerksträger besitzen eine Frontblende, um das Eindringen von Fremdteilchen zu unterbinden und auch für korrekte Belüftungsströmung im System zu sorgen. Vor dem Einbau eines Laufwerks in einen leeren Schacht muß zuerst die Frontblende entfernt werden.

Zum Entfernen der Frontblende des 5,25-Zoll-Einbauschachts folgende Schritte ausführen.

VORSICHT: Vor dem Entfernen der Systemabdeckung siehe "Sicherheit geht vor - für Sie und das System".
  1. Das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ausschalten und alle Netzstromkabel vom Stromnetz trennen.

  2. Die Systemabdeckung entsprechend den Anleitungen unter "Systemabdeckung entfernen" abnehmen.

  3. Die Frontverkleidung entsprechend den Anleitungen unter "Fontverkleidung entfernen und wieder befestigen" abnehmen.

  4. Die Frontblende mit den Daumen auf beiden Seiten nach innen drücken, bis sie von der Verkleidung freikommt (siehe Abbildung 3).

    Abbildung 3. Die Frontblende für einen 5,25-Zoll-Schacht entfernen

Zum Befestigen der Frontblende eines 5,25-Zoll-Schachts von der Innenseite der Verkleidung aus vorgehen. Die Blende hinter die Schachtöffnung setzen, die beiden ringförmigen Zungen (eine auf jeder Seite der Blende) über die Ringsäulen an der Innenseite der Öffnung positionieren und beide Enden fest hineindrücken (siehe Abbildung 3).

Zum Entfernen der Frontblende des 3,5-Zoll-Schachts folgende Schritte ausführen:

  1. Die Schritte 1 und 2 des Verfahrens zum Entfernen der Frontblende eines 5,25-Zoll-Schachts durchführen.

  2. Zum Befestigen der Frontblende eines 5,25-Zoll-Schachtes von der Innenseite der Verkleidung vorgehen. Die Blende hinter die Schachtöffnung setzen, die beiden Ringklammern (eine auf jeder Seite der Blende) über die Ringsäulen an der Innenseite der Öffnung positionieren und beide Enden fest hineindrücken (siehe Abbildung 3)

Laufwerke anschließen

Beim Einbau eines Laufwerks werden auf der Rückseite des Laufwerks zwei Kabel angeschlossen: ein Gleichstromkabel und ein Schnittstellenkabel. Die Stromeingangsbuchse des Laufwerks (an die das Gleichstromkabel angeschlossen wird) gleicht der in Abbildung 4 dargestellten Buchse.

Abbildung 4. Gleichstromkabelanschluß

Der Schnittstellenanschluß des Laufwerks ist entweder ein Platinen- oder Laufwerksstecker (siehe Abbildung 5).

Abbildung 5. Laufwerksschnittstellenanschlüsse

Beim Anschließen eines Schnittstellenkabels an ein Laufwerk ist darauf zu achten, daß die farbige Kabelkante an Stift 1 des Laufwerks-Schnittstellenanschlusses angeschlossen wird. Die genaue Position von Stift 1 am Laufwerks-Schnittstellenanschluß können Sie der Dokumentation zum Laufwerk entnehmen.

Beim Trennen eines Schnittstellenkabels von der Systemplatine vor dem Trennen des Kabels unbedingt die Sperrzungen auf dem Kabelanschluß eindrücken. Beim Anschließen eines Schnittstellenkabels an die Systemplatine ist darauf zu achten, daß die Sicherungsnasen einrasten; dadurch wird sichergestellt, daß das Kabel fest an seinem Anschluß auf der Systemplatine angeschlossen ist.

HINWEIS: Beim Anschließen eines Schnittstellenkabels darauf achten, daß das Kabel nicht verdreht aufgesteckt wird (die farbige Kabelkante muß auf Stift 1 des Anschlusses führen). Durch Verdrehen des Kabels arbeitet das Laufwerk nicht korrekt, und Controller und Laufwerk oder auch beide können beschädigt werden.

Die meisten Schnittstellenanschlüsse sind paßgeformt, um ein korrektes Anschließen zu gewährleisten; diese Kodierung kann eine Kerbe oder ein fehlender Stift auf der einen Seite und eine Nut oder eine gefülltes Stiftloch auf der anderen Seite sein (siehe Abbildung 5). Durch die Paßformung wird sichergestellt, daß der Stift-1-Draht innerhalb des Kabels (erkennbar an der farbigen Kabelkante) in das Stift-1-Ende des Anschlusses gesteckt wird.

Das Stift-1-Ende eines Platinensteckers ist normalerweise durch eine Einkerbung ca. 5 mm vom Anschlußende entfernt gekennzeichnet (siehe Abbildung 5). Ein Laufwerksstecker ist normalerweise durch einen fehlenden Stift paßgeformt (siehe Abbildung 5), wobei das entsprechende Loch am Anschlußkabel ausgefüllt ist.

Das Stift-1-Ende eines Anschlusses auf einer Platine oder Karte ist normalerweise durch eine auf der Platine oder Karte aufgedruckte " 1" gekennzeichnet.


Laufwerk in einen 5,25-Zoll-Einbauschacht einbauen

Die 5,25-Zoll-Einbauschächte können folgende Laufwerkstypen aufnehmen:

  • Ein Diskettenlaufwerk oder Bandlaufwerk, das die Disketten-/Bandlaufwerksschnittstelle auf der Systemplatine nutzt

  • Ein CD-ROM- oder Bandlaufwerk, das die EIDE-Schnittstelle auf der Systemplatine nutzt

  • Ein CD-ROM- oder Bandlaufwerk, das seine eigene Controllerkarte nutzt
ANMERKUNG: Informationen über Konfiguration, Anschluß und Installation von SCSI-Laufwerken finden Sie unter "SCSI-Geräte installieren".
VORSICHT: Um die Möglichkeit eines elektrischen Schlags zu verhindern, den Computer und alle Peripheriegeräte ausschalten, vom Stromnetz trennen und dann vor dem Entfernen der Systemabdeckung mindestens 5 Sekunden warten. Vor dem Einbau einer Erweiterungskarte ist der Abschnitt "Sicherheit geht vor - für Sie und das System" zu lesen.

Zum Einbau eines Laufwerks in einen 5,25-Zoll-Einbauschachts folgende Schritte ausführen.

HINWEIS: Wenn das Laufwerk ausgepackt wird, ist es nicht auf eine harte Oberfläche zu legen, da es dadurch beschädigt werden kann. Statt dessen das Laufwerk auf eine weiche Unterlage (z.B. eine Schaumstoffunterlage) legen, um es ausreichend zu schützen.

  1. Das Laufwerk auspacken und auf die Installation vorbereiten.
  2. Anhand der Dokumentation zum Laufwerk überprüfen, ob das Laufwerk richtig für das System konfiguriert ist. Die für die Konfiguration nötigen Einstellungsänderungen vornehmen.

    ANMERKUNG: Wird ein nicht-EIDE-Bandlaufwerk installiert, ist in der Dokumention des Laufwerks nachzulesen, welche Jumper- oder Schaltereinstellungen dem Laufwerk die Laufwerksadresse DS4 (nicht DS2 oder DS3, wie in der Laufwerksdokumentation eventuell angegeben) zuordnen. Die Jumper- oder Schaltereinstellungen müssen neu konfiguriert werden, es sei denn, das Laufwerk ist bereits als Laufwerk 4 eingestellt (siehe "Jumper").

    Wenn ein EIDE-CD-ROM-Laufwerk oder ein EIDE-Bandlaufwerk installiert wird, ist das Laufwerk auf die Einstellung &"Cable Select" (Kabelwahl) zu konfigurieren.

  3. Die Systemabdeckung entsprechend den Anleitungen unter "Systemabdeckung entfernen" abnehmen.

  4. Die Frontverkleidung entsprechend den Anleitungen unter "Frontverkleidung entfernen und wieder befestigen" abnehmen.

  5. Die Laufwerkshalterung vom zu benutzenden Schacht abnehmen.

    Die Metallzungen, die aus beiden Seiten der Laufwerkshalterung nach innen zeigen, zusammendrücken und die Halterung aus dem Schacht ziehen (siehe Abbildung 6).

  6. ANMERKUNG: Um leichter auf das Innere des Gehäuses zugreifen zu können,ist es u.U. notwendig, das Netzteil vorübergehend aus dem Weg zu drehen. Siehe hierzu "Netzteil von der Systemplatine wegdrehen".

    Abbildung 6. Laufwerk entfernen

    Ist im Schacht bereits ein Laufwerk eingebaut und soll dieses ersetzt werden, ist sicherzustellen, daß Gleichstrom- und Schnittstellenkabel von der Rückseite des Laufwerks getrennt werden, bevor die Halterung aus dem Schacht gezogen wird. Zum Entfernen des alten Laufwerks aus der Halterung den Laufwerks-/ Halterungsbauatz umdrehen und die vier Schrauben, mit denen das Laufwerk an der Halterung befestigt ist, lösen (siehe Abbildung 7).

  7. Halterung am neuen Laufwerk befestigen.
  8. Das Laufwerk umdrehen und die vier Schrauböffnungen an den Außenseiten auffinden. Die Halterung über dem Laufwerk positionieren und dann die Vorderseite des Laufwerks nach oben kippen, so daß die Halterung nach unten an ihren Platz gleitet. Zur korrekten Installation müssen alle Schrauböffnungen ausgerichtet sein und die Klammern an der Vorderseite der Halterung sollten mit der Vorderseite des Laufwerks abschließen (siehe Abbildung 7).

    Abbildung 7. Laufwerkshalterung am neuen Laufwerk befestigen

    Um die korrekte Ausrichtung des Laufwerks im Gehäuse zu gewährleisten, die vier Schrauben einsetzen und in der Reihenfolge, in der die Öffnungen numeriert sind (die Öffnungen sind mit "1" bis "4" gekennzeichnet) anziehen.

  9. Das neue Laufwerk in den Einbauschacht schieben, bis es fest einrastet (siehe Abbildung 8).
  10. Sicherstellen, daß beide Halteklammern richtig im Einbauschacht einschnappen.

    Abbildung 8. Das neue Laufwerk im Laufwerksschacht einsetzen


  11. Wenn ein Laufwerk mit eigener Controllerkarte eingebaut wird, ist die Controllerkarte in einen Erweiterungssteckplatz einzubauen.

    Siehe "Erweiterungskarte einbauen".

  12. Ein Gleichstromkabel mit dem Stromeingangsanschluß auf der Rückseite des Laufwerks verbinden (siehe Abbildung 9).
  13. HINWEIS: Der farbige Streifen des Kabels muß zu Stift 1 des Laufwerksanschlusses führen. Es besteht sonst die Gefahr, daß das System beschädigt wird.

  14. Das entsprechende Schnittstellenkabel mit dem Schnittstellenanschluß an der Rückseite des Laufwerks verbinden (siehe Abbildung 9).
  15. Wurde das System mit einem EIDE-CD-ROM- oder Bandlaufwerk geliefert, den freien Anschluß am vorhandenen Schnittstellenkabel verwenden. Andernfalls das mit dem Laufwerkssatz gelieferte EIDE-Schnittstellenkabel verwenden.

    Abbildung 9. Diskettenlaufwerk oder Bandlaufwerk und Gleichstromkabel anschließen


  16. Bei einem EIDE-Band- oder CD-ROM-Laufwerk das andere Ende des Schnittstellenkabels an den Schnittstellenanschluß anschließen, der auf der Systemplatine mit IDE2 gekennzeichnet ist.
  17. Bei einem Disketten- oder einem Nicht-EIDE-Bandlaufwerk das Kabel des Laufwerks an den Schnittstellanschluß anschließen, der auf der Systemplatine mit "DSKT" gekennzeichnet ist.

    Bei einem Laufwerk mit eigener Controllerkarte das andere Ende des Schnittstellenkabels auf die Controllerkarte stecken.

    Alle Kabelverbindungen prüfen. Kabel so verlegen, daß sie den Luftstrom für den Lüfter und die Kühlschlitze nicht behindern.

  18. Wenn der 5,25-Zoll-Laufwerksschacht leer war, die Frontblende von der Frontverkleidung entfernen.
  19. Siehe hierzu "Frontblende entfernen und befestigen".

  20. Frontbverkleidung und Systemabdeckung wiederbefestigen
  21. Schließt die Blende des Laufwerk nicht mit der Blende des Computers ab, das Laufwerk entfernen und die Position des Laufwerks an der Halterung justieren und dabei darauf achten, daß die Schrauben in der vorgegebenen Reihenfolge eingesetzt und festgezogen werden. Das Laufwerk wieder in den Einbauschacht einsetzen und die Systemabdeckung befestigen.

  22. System und Peripheriegeräte ans Stromnetz anschließen und einschalten.

  23. ANMERKUNG: In Aktiviertem Zustand erzeugt die Option Chassis Intrusion (Gehäuseeingriff) folgende Meldung, die beim nächsten Systemstart angezeigt wird:

    ALERT! Cover was previously removed.
    (WARNUNG! Abdeckung wurde entfernt).


  24. Das System-Setup-Programm aufrufen und die Systemkonfiguration aktualisieren.
  25. Für ein Diskettenlaufwerk die entsprechende Diskettenlaufwerksoption (A oder B), entsprechend der Größe und Kapazität des neuen Diskettenlaufwerks, auf Seite 1 der System-Setup-Bildschirme aktualisieren.

    Wenn ein Nicht-EIDE-Bandlaufwerk als zweites Laufwerk eingebaut wurde, die Option Diskette Drive B (Diskettenlaufwerk B) auf Installed (installiert) einstellen.

    Für EIDE-CD-ROM- und Bandlaufwerke die entsprechende Laufwerksoption (0 oder 1) unter Drives: Secondary (Laufwerke: Sekundär auf Auto [Automatisch]) einstellen.

  26. Die Dell-Diagnose ausführen, um sicherzustellen, daß das System ordnungsgemäß funktioniert.
  27. Informationen zum Ausführen der Dell-Diagnose und zur Fehlerbeseitigung eventuell auftretender Probleme finden Sie im Diagnose- und Fehlerbeseitigungshandbuch. Anhand der folgenden Richtlinien kann festgestellt werden, welcher Test zu verwenden ist:

    • Wurde ein Diskettenlaufwerk installiert, wird dieses getestet, indem alle Untertests der Testgruppe Diskette Drive(s) (Diskettenlaufwerk[e]) der Dell-Diagnose ausgeführt werden.

    • Wurde ein CD-ROM-Laufwerk installiert, lesen Sie die Anleitungen zum Laden der Gerätetreiber und Verwenden des Laufwerks in der Dokumentation des Laufwerks. Handelt es sich um ein EIDE-CD-ROM-Laufwerk, testen Sie es, indem Sie alle Untertests der Testgruppe IDE (Integrated Drive Electronics [integrierte Laufwerkselektronik]) CD-ROM Drives (IDE-CD-ROM-Laufwerke) der Dell-Diagnose ausführen.

    • Wurde ein Bandlaufwerk installiert, stellen Sie zuerst sicher, daß das Diskettenlaufwerk noch ordnungsgemäß funktioniert und führen Sie dann alle Untertests der Testgruppe Diskettenlaufwerk(e) der Dell-Diagnose aus. Danach eine Bandsicherungskopie anfertigen und das Laufwerk entsprechend den Anleitungen in der Bandlaufwerkssoftware-Dokumentation, die mit dem Bandlaufwerk geliefert wurde, testen.
ANMERKUNG: Die von Dell angebotenen Bandlaufwerke werden mit eigener Betriebssoftware und Dokumentation geliefert. Folgen Sie nach der Installation eines Bandlaufwerks den Anleitungen zu Installation und Einsatz der Bandlaufwerkssoftware in der Dokumentation des Laufwerks.

EIDE-Festplattenlaufwerk installieren

Dieser Abschnitt enthält Informationen zur Installation, Partitionierung und Formatierung von EIDE-Festplattenlaufwerken. Anleitungen zur Installation, Partitionierung und Formatierung von SCSI-Festplattenlaufwerken finden Sie unter "SCSI-Geräte installieren".

Es können bis zu zwei EIDE-Laufwerke in die Festplattenlaufwerkshalterung unter dem Laufwerksträger eingebaut werden (eines davon muß 1 Zoll hoch oder niedriger sein). Das erste EIDE-Laufwerk wird in den unteren, mit "HD1" gekennzeichneten 1-Zoll-Laufwerksschacht eingebaut; ein zweites Laufwerk wird in den mit "HD2" gekennzeichneten 1,6-Zoll-Laufwerksschacht eingebaut.

Adressierung des EIDE-Laufwerks

Alle EIDE-Geräte sollten für die Jumperposition Cable Select (Kabelwahl) konfiguriert werden. Dadurch wird den Geräten anhand ihrer Position am Schnittstellenkabel der Master- oder Slave-Status zugewiesen.Wenn zwei EIDE-Geräte an ein einziges EIDE-Kabel angeschlossen und anhand der Jumper-Position Kabelwahl konfiguriert werden, wird das an den letzten Anschluß des Schnittstellenkabels angeschlossene Gerät als Master- oder Startlaufwerk definiert (drive 0); das an den mittleren Anschluß des Schnittstellenkabels angeschlossene Gerät wird als Slave-Laufwerk (drive 1) festgelegt. Informationen über die Konfiguration von Geräten auf die Jumper-Position Kabelwahl finden Sie in der Laufwerksdokumentation des Aufrüstbausatzes.

ANMERKUNG: Soll ein zweites, vom ersten Laufwerkstyp verschiedenes, EIDE-Laufwerk eingebaut werden, und sollten die technischen Daten für das erste Laufwerk nicht verfügbar sein, versuchen Sie eine der folgenden Möglichkeiten:
  • Wurde das Laufwerk von Dell erworben, können die erforderlichen Informationen für die Neukonfiguration von Dell erfragt werden. (Anleitungen zum Erhalt von technischer Unterstützung finden Sie im Diagnose- und Fehlerbeseitigungshandbuch im Kapitel "Wie Sie Hilfe bekommen").

  • Wurde das Laufwerk nicht von Dell erworben, ist der Laufwerkshersteller zu kontaktieren.

Mit den beiden EIDE-Schnittstellenanschlüssen auf der Systemplatine kann das System bis zu vier EIDE-Geräte unterstützen. EIDE-Festplattenlaufwerke sollten an den EIDE-Schnittstellenanschluß mit der Bezeichnung "IDE1" angeschlossen werden.(EIDE-Band- und CD-ROM-Laufwerke an den EIDE-Schnittstellenanschluß mit der Bezeichnung "IDE2" anschließen).

EIDE-Festplattenlaufwerk in die Festplattenlaufwerkshalterung einbauen

VORSICHT: Um einen möglichen elektrischen Schlag zu verhindern, den Computer und alle Peripheriegeräte ausschalten, vom Stromnetz trennen und dann vor dem Entfernen der Systemabdeckung mindestens 5 Sekunden warten. Vor dem Einbau einer Erweiterungskarte ist der Abschnitt "Sicherheit geht vor - für Sie und das System" zu lesen.

Ein EIDE-Festplattenlaufwerk wird wie folgt in die Festplattenlaufwerkshalterung eingebaut:

  1. Wenn eine Festplatte ausgetauscht wird, auf der sich wichtige Daten befinden, vor dem Ausführen dieses Verfahrens zuerst eine Sicherungskopie der Dateien anfertigen.
  2. HINWEIS: Wenn das Laufwerk ausgepackt wird, darf es nicht auf eine harte Oberfläche gelegt werden, da es sonst beschädigt werden kann. Statt dessen das Laufwerk auf eine weiche Unterlage (z.B. Schaumstoff) legen, um es ausreichend zu schützen.

  3. Das Laufwerk auspacken und es auf den Einbau vorbereiten.
  4. Anhand der Dokumentation zum Laufwerk überprüfen, ob das Laufwerk richtig für das System konfiguriert ist. Die für die Konfiguration nötigen Einstellungsänderungen vornehmen.

    ANMERKUNG: Wird ein Nicht-EIDE-Bandlaufwerk installiert, ist in der Dokumentation des Laufwerks nachzulesen, welche Jumper- oder Schaltereinstellungen dem Laufwerk die Laufwerksadresse DS4 (nicht DS2 oder DS3, wie in der Laufwerksdokumentation eventuell angegeben) zuordnen. Die Jumper- oder Schaltereinstellung müssen neu konfiguriert werden, es sei denn, das Laufwerk ist bereits als Laufwerk 4 eingestellt (siehe "Jumper").

    Wenn ein EIDE-CD-ROM-Laufwerk oder ein EIDE-Bandlaufwerk installiert wird, ist das Laufwerk auf die Einstellung Kabelwahl zu konfigurieren.

  5. Die Systemabdeckung entsprechend den Anleitungen unter "Systemabdeckung entfernen" abnehmen.

  6. Die Laufwerkshalterung vom Gehäuse entfernen.
  7. Ist in der Laufwerkshalterung bereits ein Festplattenlaufwerk installiert, Gleichstrom- und EIDE-Kabel vom Laufwerk trennen.

    Die Schraube entfernen, die die Halterung des Festplattenlaufwerks an der Vorderwand des Gehäuses befestigt.

    Fassen Sie die Klammer und drehen Sie sie aus dem Gehäuse bis die Gleitnase aus der Gleitschiene auf dem Laufwerkträger (siehe Abbildung 10) hervorkommt. Heben Sie die Klammer leicht an, um die Gelenknasen aus dem Gehäuseschlitz zu lösen.

    Abbildung 10. Festplattenlaufwerkshalterung entfernen


  8. Das Laufwerk in den gewünschten Schacht der Halterung einführen. Hierbei das Laufwerk so ausrichten, daß die Anschlüsse auf der Rückseite des Laufwerks der Rückseite des Gehäuse zugewendet sind, wenn die Klammer wieder installiert wird. (siehe Abbildung 11).

  9. Die vier Schraubenlöcher des Laufwerks und der Halterung ausrichten. Die Schrauben aus dem Aufrüstbausatz einstecken und festziehen (siehe Abbildung 11).
  10. Wird ein Laufwerk im 1,6-Zoll-Schacht eingebaut, die vier Schraubenlöcher an der Seite der Halterung (siehe Abbildung 11) verwenden. Wird ein Laufwerk im 1-Zoll-Schacht eingebaut, die vier Schraubenlöcher an der Unterseite der Halterung verwenden.

    Abbildung 11. Ein 1,6-Zoll-Festplattenlaufwerk in die Halterung einführen


  11. Festplattenhalterung wieder in das Gehäuse einbauen (siehe Abbildung 12).

    Führen Sie die Gelenknasen der Halterung in die Gehäuseschlitze ein, so daß die Nasen über dem Schlitz einhaken. Drehen Sie dann die Halterung auf den Laufwerkträger zu und setzen Sie die Gleitnase auf die Gleitschiene des Laufwerkträgers auf. Schieben Sie die Halterung in die richtige Position. Befestigen Sie wieder die in Schritt 4 entfernte Schraube.

    Abbildung 12. Die Laufwerkshalterung in das Gehäuse einbauen



    HINWEIS: Die farbige Ader des EIDE-Kabels muß auf Stift 1 des Laufwerksschnittstellenanschlusses führen. Es besteht sonst die Gefahr, daß das System beschädigt wird.

  12. Einen der beiden Geräteanschlüsse am EIDE-Kabel an den 40-Stift-Schnittstellenanschluß auf der Rückseite des Festplattenlaufwerks anschließen (siehe Abbildung 13).

    Abbildung 13. Festplattenlaufwerkskabel anschließen


    HINWEIS: Den farbigen Streifen des EIDE-Kabels mit Stift 1 des Systemplatinen-IDE-Anschlusses ausrichten, um eine Beschädigung des Systems zu vermeiden.

  13. Falls das andere Ende des EIDE-Kabels noch nicht angeschlossen ist, dieses an den IDE-Anschluß auf der Systemplatine anschließen.

    Unter "Komponenten der Systemplatine" kann nachgeschlagen werden, wo sich der IDE-Anschluß auf der Systemplatine befindet.

  14. Ein Gleichstromkabel an den Stromanschluß auf der Rückseite des Laufwerks anschließen (siehe Abbildung 13).

    Alle Kabelverbindungen auf korrekten Sitz und Anschluß überprüfen.

  15. Die Systemabdeckung befestigen und Computer und Peripheriegeräte wieder an das Stromnetz anschließen.

  16. Die an den Computer angeschlossenen Peripheriegeräte einschalten.

  17. Das Computersystem starten.

    ANMERKUNG: Handelt es sich bei dem gerade eingebauten Laufwerk um das Primärlaufwerk, und es ist kein Betriebssystem installiert, muß das System mit Hilfe einer startfähigen Diskette oder CD gestartet werden.

    • Zum Starten des Systems von einer Diskette aus eine startfähige Diskette (z.B. eine Betriebssystems- oder Wiederherstellungsdiskette) in Diskettenlaufwerk A einlegen und den Computer einschalten.

    • Zum Starten des Systems von einer CD aus das System-Setup-Programm aufrufen und die Option Boot Sequence (Boot-Sequenz) auf CD-ROM First (CD-ROM zuerst) einstellen. Eine startfähige CD (z.B. eine CD zur Installation des Betriebssystems oder die Dell ResourceCD) in das CD-ROM-Laufwerk einlegen und den Computer einschalten.

    ANMERKUNG: Die Option Gehäuseeingriff erzeugt in Aktiviertem Zustand folgende Meldung, die beim nächsten Systemstart angezeigt wird:

    ALERT! Cover was previously removed.
    (WARNUNG! Abdeckung wurde entfernt.)



  18. Das System-Setup-Programm aufrufen und die Optionen Drives: Primary and Secondary (Laufwerke: Primär und Sekundär) aktualisieren.

    Nach dem Aktualisieren der System-Setup-Optionen das System neustarten.

  19. Entsprechend den Anleitungen unter "Das EIDE-Festplattenlaufwerk partitionieren und logisch formatieren" das Laufwerk partitionieren und logisch formatieren, bevor mit dem nächsten Schritt fortgefahren wird.

  20. Die Testgruppe Hard-Disk Drive(s) (Festplattenlaufwerk[e]) der Dell-Diagnose ausführen, um sicherzustellen, daß das neue Festplattenlaufwerk ordnungsgemäß funktioniert.

    Im Diagnose- und Fehlerbeseitigungshandbuch finden Sie Informationen zum Ausführen der Dell-Diagnose sowie zur Fehlerbeseitigung eventuell auftretender Probleme.

  21. Handelt es sich bei dem gerade eingebauten Laufwerk um das primäre Laufwerk, das Betriebssystem auf dem Festplattenlaufwerk installieren.

    Hierzu die Dokumentation zum Betriebssystem zu Rate ziehen.

Das EIDE-Festplattenlaufwerk partitionieren und logisch formatieren

EIDE-Festplattenlaufwerke müssen physikalisch formatiert, partitioniert und logisch formatiert werden, bevor sie zum Speichern von Daten verwendet werden können. Alle Festplattenlaufwerke von Dell werden physikalisch formatiert, bevor sie an den Kunden geliefert werden.

ANMERKUNG: Auf Systemen mit Festplattenlaufwerken, die 2 Gigabyte (GB) überschreiten, eine primäre Partition von 2 GB erstellen und die verbleibende Kapazität in Partitionen von 2 GB oder weniger aufteilen. Ein System mit einem Festplattenlaufwerk von 2.5 GB hätte z.B. eine primäre Partition von 2 GB (Laufwerk C) und eine sekundäre Partition von 500 Megabyte (MB) (Laufwerk D).

Festplattenlaufwerke müssen derart partitioniert werden, da MS-DOS®-basierte Betriebssysteme (einschließlich Microsoft® Windows NT® bei Verwendung eines FAT- [File Allocation Table (Dateizuordnungstabelle)] 16-Dateiensystems) keine Laufwerkspartitionen über 2 GB unterstützen.

Um das Festplattenlaufwerk zu partitionieren und logisch zu formatieren, das (die) Programm(e) des Betriebssystems verwenden.

Für MS-DOS mit Hilfe der Befehle fdisk und format diese Vorgänge durchführen. Die Befehle fdisk und format sind in der MS-DOS -Referenzdokumentation erläutert.

HINWEIS: Wird das Festplattenlaufwerk unter OS/2 HPFS (High Performance File System [Hochleistungs-Dateisystem]) formatiert, kann das Laufwerk für MS-DOS nicht ohne den Verlust sämtlicher HPFS neuformatiert werden. In der OS/2-Dokumentation finden Sie Einzelheiten hierzu.

Für das Betriebssystem OS/2® die entsprechenden Abschnitte über die Partitionierung und logische Formatierung in der Dokumentation des Betriebssystems nachlesen.

HINWEIS: Wurde das Festplattenlaufwerk unter dem Windows NTFS (NT File System [NT Dateisystem]) formatiert, kann es nicht für MS-DOS neuformatiert werden, ohne daß sämtliche NTFS-Daten verlorengehen. In der Windows NT-Dokumentation finden Sie Einzelheiten hierzu.

Für Windows NT die entsprechenden Abschnitte über die Partitionierung und logische Formatierung in der Dokumentation des Betriebssystems nachlesen.

Für das UNIX®-Betriebssystem in der UNIX-Dokumentation nachlesen.


SCSI-Geräte installieren

Wenn mit dem Dell-Computer SCSI-Geräte verwendet werden sollen, muß eine SCSI-Hostadapterkarte vorhanden sein. Diese Karte wird mit ihrem eigenen SCSI-Kabel geliefert An dieses Kabel können verschiedene SCSI-Geräte angeschlossen werden (Festplattenlaufwerke, Bandlaufwerke usw.). Der SCSI-Hostadapter konfiguriert die an ihn angeschlossenen Geräte als ein einziges Subsystem und nicht als individuelle Geräte.

Obwohl SCSI-Geräte im Prinzip wie andere Geräte installiert werden, unterscheiden sich die einzelnen Konfigurationsanforderungen.

SCSI-Konfigurationsrichtlinien

Einzelheiten zur Konfiguration des SCSI-Subsystems finden Sie in der Dokumentation, die mit den SCSI-Geräten bzw. der Hostadapterkarte mitgeliefert wurde. Die folgenden Unterabschnitte enthalten einige allgemeine Richtlinien.

SCSI ID-Nummern

Jedes an die SCSI-Hostadapterkarte angeschlossene Gerät, wie auch die Karte selbst, muß eine eigene SCSI ID-Nummer von 0 bis 7 besitzen. Vor dem Versand der SCSI-Geräte von Dell werden die SCSI ID-Nummern standardmäßig wie folgt zugewiesen:

  • Eine SCSI-Hostadapterkarte wird als SCSI ID 7 konfiguriert (im Normalfall die Standard-ID für eine Hostadapterkarte).

  • Ein SCSI-Bandlaufwerk oder DAT (Digital Audio Tape [Digitalaudioband]) wird als SCSI ID 6 konfiguriert (im Normalfall die Standard-ID für ein Bandlaufwerk).

  • Ein SCSI-CD-ROM-Laufwerk wird als SCSI ID 5 konfiguriert.

  • SCSI-Festplattenlaufwerke werden normalerweise als SCSI ID 0 konfiguriert. Das Laufwerk, mit dem das System gestartet wird, sollte immer als SCSI ID 0 konfiguriert werden.
ANMERKUNG: Es gibt keine Vorschrift, daß SCSI ID-Nummern sequentiell zugewiesen, oder daß Geräte in der Reihenfolge der ID-Nummern an das Kabel angeschlossen werden müssen.
SCSI-Kabel und SCSI-Terminierung

Die Art der mit dem SCSI-Gerät mitgelieferten Verkabelung hängt von dem zu installierenden Gerät ab.

  • Werden interne SCSI-Geräte installiert (z.B. CD-ROM-, Festplatten- oder Bandlaufwerke), haben Sie die in Abbildung 14 dargestellten, internen SCSI-Kabel. Schmale SCSI-Geräte verwenden ein 50-Stift-Kabel, und breite SCSI-Geräte verwenden ein 68-Stift-SCSI-Kabel. Jeweils ein Ende des Kabels wird an den SCSI-Hostadapter angeschlossen. Der Anschluß am anderen Ende des Kabels wird an das interne SCSI-Gerät angeschlossen.

  • Wird ein externes SCSI-Gerät installiert, haben Sie ein externes abgeschirmtes Kabel, das an den externen SCSI-Anschluß auf der SCSI-Hostadapterkarte angeschlossen wird. Sie haben ein separates Netzkabel, mit dem das SCSI-Gerät an die Netzstromquelle angeschlossen wird.

Vor der Installation von SCSI-Geräten im Computer muß eventuell die Terminierung auf dem (den) SCSI-Gerät(en) konfiguriert werden. Beide interne SCSI-Kabeltypen enthalten Abschlußwiderstände am Gerätende des Kabels. Deshalb muß die Terminierung der an diese Kabel angeschlossenen Geräte deaktiviert werden (siehe Abbildung 14). Externe SCSI-Kabel haben keinen Abschlußwiderstand, daher muß die Terminierung am SCSI-Gerät selbst aktiviert werden.

Abbildung 14. Interne SCSI-Kabel

HINWEIS: Auf einer einzigen SCSI-Hostadapterkarte nicht alle drei Anschlüsse (schmaler interner Anschluß, breiter interner Anschluß und externer Anschluß) mit Geräten belegen. Diese Art der Konfiguration verletzt die SCSI-Spezifikation. An einer SCSI-Hostadapterkarte können an zwei der drei Anschlüsse problemlos Geräte angeschlossen werden.

Werden nur interne SCSI-Geräte installiert, ist sicherzustellen, daß die Terminierung auf der SCSI-Hostadapterkarte aktiviert und für alle anderen internen SCSI-Geräte deaktiviert ist. Werden sowohl interne als auch externe SCSI-Geräte installiert, ist sicherzustellen, daß die Terminierung am externen SCSI-Gerät aktiviert und für die SCSI-Hostadapterkarte sowie alle internen SCSI-Geräte deaktiviert ist.

Allgemeine Vorgehensweise für die Installation von SCSI-Geräten

VORSICHT: Um einen möglichen elektrischen Schlag zu verhindern, den Computer und alle Peripheriegeräte ausschalten, vom Stromnetz trennen und dann vor dem Entfernen der Systemabdeckung mindestens 5 Sekunden warten. Vor dem Einbau einer Erweiterungskarte ist der Abschnitt "Sicherheit geht vor - für Sie und das System" zu lesen.

Eines oder mehrere SCSI-Geräte werden im Computer wie folgt konfiguriert und installiert:

  1. Bestimmen, welcher Anschluß am internen SCSI-Kabel an das jeweilige SCSI-Gerät angeschlossen wird.

    Siehe "SCSI-Konfigurationsrichtlinien".

    HINWEIS: Wenn das Laufwerk ausgepackt wird, darf es nicht auf eine harte Oberfläche gelegt werden, da es sonst beschädigt werden kann. Statt dessen das Laufwerk auf eine weiche Unterlage (z.B. eine Schaumstoffunterlage) legen, um es ausreichend zu schützen.

  2. Alle SCSI-Geräte auspacken und sie für den Einbau vorbereiten.

    Das Gerät für eine SCSI ID-Nummer konfigurieren und, falls notwendig, den Abschlußwiderstand aktivieren bzw. deaktivieren. Anleitungen hierzu finden Sie in der Dokumentation zum SCSI-Gerät und unter "SCSI-Konfigurationsrichtlinien".

  3. Die Systemabdeckung entsprechend den Anleitungen unter "Systemabdeckung entfernen" abnehmen.

  4. Wird eine SCSI-Hostadapterkarte installiert, die Adapterkarte konfigurieren.

    Anleitungen zur Konfiguration der Karte finden Sie in der Dokumentation zur Adapterkarte und unter "SCSI-Konfigurationsrichtlinien".

  5. Die SCSI-Geräte entsprechend installieren.
  1. Wird eine neue SCSI-Hostadapterkarte installiert, diese jetzt in einen Erweiterungssteckplatz einbauen.

    Siehe "Erweiterungskarte einbauen".

    Ist bereits eine SCSI-Hostadapterkarte installiert, diese entfernen, neu konfigurieren und wieder einbauen. In der Dokumentation zur SCSI-Hostadapterkarte unter "Erweiterungskarte ausbauen" und "Erweiterungskarte einbauen" finden Sie weitere Einzelheiten hierzu.

    Das Zugriffskabel des Festplattenlaufwerks an die SCSI-Hostadapterkarte und an den HDLED-Anschluß auf der Steckkarte anschließen (siehe "Erweiterungskartenanschlüsse auf der Steckkartenplatine"). Dieses Kabel überträgt bei jedem Zugriff auf eines der SCSI-Festplattenlaufwerke ein Signal von der SCSI-Hostadapterkarte zu der Zugriffsanzeige des Festplattenlaufwerks, welche sich an der Frontblende des Computers befindet.

    HINWEIS: Die farbige Ader des Kabels muß zu Stift 1 des Laufwerksanschlusses führen. Es besteht sonst die Gefahr, daß das System beschädigt wird.

  2. An jedes SCSI-Gerät ein SCSI-Kabel anschließen.

    Weitere Anleitungen zum Anschließen von SCSI-Geräten finden Sie unter "SCSI-Kabel und SCSI-Terminierung".

    Wird ein internes SCSI-Gerät installiert, den Laufwerksstecker des SCSI-Kabels fest auf den 50- bzw. 60-Stift-Anschluß auf der Rückseite des Geräts stecken.

    Die Anschlüsse an schmalen SCSI-Kabeln sind paßgeformt, um korrekte Positionierung zu gewährleisten. Eine Wölbung auf der Außenseite des Laufwerkssteckers paßt in die Kerbe des Geräteanschlusses. Die Anschlüsse an Wide-SCSI-Kabeln sind so geformt, daß sie nur in einer Richtung angeschlossen werden können.

    Wird ein externes SCSI-Gerät installiert, das eine Ende des externen SCSI-Kabels an den SCSI-Busanschluß auf der Rückseite des Geräts anschließen.

    HINWEIS: Die farbige Ader des internen SCSI-Kabels muß auf Stift 1 des Adapterkartenanschlusses führen. Es besteht sonst die Gefahr, daß das System beschädigt wird.

  3. Das SCSI-Kabel an den Anschluß auf der SCSI-Hostadapterkarte anschließen.

    • Wird ein internes SCSI-Gerät installiert, die farbige Kante des internen SCSI-Kabels an das Stift-1-Ende des 50-Stift-Anschlusses (schmales SCSI-Gerät) bzw. den 68-Stift-Anschluß (breites SCSI-Gerät) auf der Adapterkarte anschließen. Anschließend den Kabelanschluß fest auf den Adapterkartenanschluß drücken.

    • Wird ein externes SCSI-Gerät installiert, das andere Ende des externen SCSI-Kabels an den externen Anschluß auf der Adapterkarte anschließen.

    Zusätzliche Anleitungen hierzu finden Sie in der mit der Adapterkarte gelieferten Dokumentation.

  4. SCSI-Gerät(e) an das Stromnetz anschließen.

    • Wird ein internes SCSI-Gerät installiert, ein Gleichstromkabel an den Stromeingangsanschluß des SCSI-Geräts anschließen.

    • Wird ein externes SCSI-Gerät installiert, das Sockelende des Netzkabels an die Steckdose auf der Rückseite des SCSI-Geräts anschließen. Das andere Ende des Netzkabels in eine Schuko-Steckdose einstecken.

    Alle anderen Kabelverbindungen prüfen. Alle internen Kabel so legen, daß sie den Luftstrom für den Lüfter bzw. die Kühlschlitze nicht behindern.

  5. Wurde ein extern zugängliches Gerät installiert, entfernen Sie die Frontverkleidung und die Frontblende für den Einbauschacht.

    Anleitungen hierzu finden Sie unter "Frontblende entfernen und wieder befestigen".

  6. Die Systemabdeckung befestigen und Computer und Peripheriegeräte wieder ans Stromnetz anschließen.

  7. Die an den Computer angeschlossenen Peripheriegeräte einschalten.

  8. Das Computersystem starten.

    ANMERKUNG: Handelt es sich bei dem gerade eingebauten Gerät um das primäre Festplattenlaufwerk, und es ist kein Betriebssystem installiert, muß das System mit Hilfe einer startfähigen Diskette oder CD gestartet werden.

    • Zum Starten des Systems von einer Diskette aus eine startfähige Diskette (z.B. eine Betriebssystems- oder Wiederherstellungsdiskette) in Diskettenlaufwerk A einlegen und den Computer einschalten.

    • Zum Starten des Systems von einer CD aus das System-Setup-Programm aufrufen und die Option Boot-Sequenz auf CD-ROM zuerst einstellen. Eine startfähige CD (z.B. eine CD zur Installation des Betriebssystems oder die Dell ResourceCD) in das CD-ROM-Laufwerk einlegen und den Computer einschalten.

  9. ANMERKUNG: In Aktiviert Zustand erzeugt die Option Gehäuseeingriff folgende Meldung, die beim nächsten Systemstart angezeigt wird:

    ALERT! Cover was previously removed.
    (WARNUNG! Abdeckung wurde entfernt.)


  10. Falls notwendig, das System-Setup-Programm aufrufen und die Konfigurationsdaten des Systems aktualisieren.

    Wurde ein SCSI-Festplattenlaufwerk installiert, die Option Drive Type (Laufwerktyp) für das entsprechende Laufwerk unter Laufwerke: Primär und Sekundär auf None (Keine) einstellen.


    ANMERKUNG: An eine SCSI-Hostadapterkarte angeschlossene Bandlaufwerke sind nicht in den Konfigurationsdaten des Systems enthalten.

    Nach dem Aktualisieren der System-Setup-Optionen das System neustarten.

  11. Wurde ein SCSI-Festplattenlaufwerk installiert, das Laufwerk entsprechend den Anleitungen unter "SCSI-Festplattenlaufwerke partitionieren und formatieren" partitionieren und formatieren, bevor mit dem nächsten Schritt fortgefahren wird.

  12. Die Testgruppe "SCSI-Device(s)" (SCSI-Gerät[e]) der Dell-Diagnose ausführen, um sicherzustellen, daß das neue SCSI-Gerät ordnungsgemäß funktioniert.

    Im Diagnose- und Fehlerbeseitigungshandbuch finden Sie Informationen zum Ausführen der Dell-Diagnose und zur Fehlerbeseitigung eventuell auftretender Probleme.

    Zum Testen eines SCSI-Laufwerks in der Dokumentation zur Bandlaufwerkssoftware nachlesen, wie ein Bandlaufwerkssicherungs- und Überprüfungstest durchgeführt wird.

  13. Falls das gerade installierte Gerät das primäre Festplattenlaufwerk ist, das Betriebssystem auf dieses Laufwerk installieren.

    Hierzu die Dokumentation zum Betriebssystem zu Rate ziehen.

SCSI-Festplattenlaufwerke partitionieren und formatieren

Eventuell müssen andere Programme als die mit dem Betriebssystem mitgelieferten zum Partitionieren und Formatieren von SCSI-Festplattenlaufwerken verwendet werden. Die mit den SCSI-Softwaretreibern mitgelieferte Dokumentation enthält Informationen zur Installation der entsprechenden Treiber und zur Betriebsvorbereitung des SCSI-Festplattenlaufwerks.

ANMERKUNG: Auf Systemen mit Festplattenlaufwerken, die größer als 2 GB (Gigabyte) sind, ist eine primäre Partition von 2 GB einzurichten und die verbleibende Kapazität in Partitionen von maximal 2 GB einzuteilen. Beispiel: ein System mit einem 2,5-GB-Festplattenlaufwerk würde eine primäre Partition von 2 GB (Laufwerk C) und eine sekundäre Partition von 500 MB (Laufwerk D) besitzen. Festplattenlaufwerke müssen auf diese Weise partitioniert werden, da MS-DOS-basierte Betriebssysteme (einschließlich Windows NT bei Verwendung eines FAT16-Dateiensystems) Laufwerkspartitionen von mehr als 2 GB nicht unterstützen.

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