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Einführung: Dell OptiPlex GX1-Kompaktgehäuse System-Benutzerhandbuch
Dell OptiPlex GX1-Systeme mit kleiner Standfläche sind aufrüstbare
Hochgeschwindigkeits-PCs, die auf dem Intel® Pentium® II- oder III-Mikroprozessor
aufgebaut sind. Jedes System verwendet das PCI-Hochleistungsbusdesign (Peripheral
Component Interconnect [periphere Komponentenverbindung]), das eine Anpassung des Systems
an die anwenderspezifischen Anforderungen erlaubt und je nach Bedarf um Dell-unterstützte
Aufrüstungen erweitert werden kann.
Das System bietet die folgenden Leistungsmerkmale:
- Ein Intel Pentium II- oder Pentium III-Mikroprozessor.
Die Intel Pentium II- und
Pentium III-Mikroprozessoren verfügen über MMX-Technologie, die für die
Bearbeitung komplexer Multimedia- und Kommunikationssoftware entwickelt wurde. Dieser
Mikroprozessor integriert neue Anweisungs- und Datentypen sowie die sog. SIMD-Technologie
(Single Instruction, Multiple Data [Datenverarbeitung mit singulärem Befehls- und
parallelem Datenstrang]), mit der der Mikroprozessor mehrere Datenelemente parallel
verarbeiten kann, was die Gesamtleistung des Systems erhöht.
- Ein Tastaturbefehl (<Strg><Alt><\>), mit dem zwischen der Taktrate des
Mikroprozessors und einer langsameren Kompatibilitätsgeschwindigkeit umgeschaltet werden
kann.
 |
ANMERKUNG: Dieser Tastaturbefehl ist
unter den Betriebssystemen Microsoft® Windows NT® und IBM® OS/2® nicht verfügbar. |
- Ein sekundärer Cachespeicher von 512 KB SRAM (Static Random-Access Memory [Statischer
Arbeitsspseicher]) ist in der SEC-Chipkarte (Single-Edge Contact [Einseitiger Anschluß])
integriert, die außerdem den den Mikroprozessor enthält.
- Systemspeicher, der auf bis zu 768 Megabyte (MB) aufgerüstet werden kann, indem 32-,
64-, 128- oder 256-MB SDRAM (Synchronous Dynamic RAM [Synchrones DRAM]) DIMMs (Dual
In-line Memory Modules [Doppelreihige Speichermodule]) in den drei DIMM-Sockeln der
Systemplatine installiert werden. Das System unterstützt darüber hinaus sowohl ECC
(Error Checking and Correction [Fehlerkorrekturcode]) und DIMMs ohne Parität. Näheres
dazu unter "Systemspeicher".
- SMART II-Unterstützung (Self-Monitoring and Analysis Reporting Technology II
[Selbstüberwachungs- und Analyseberichttechnologie II]), die beim Start des Systems
warnt, wenn das Festplattenlaufwerk nicht mehr zuverlässig arbeitet. Diese Technologie
kann nur genutzt werden, wenn der Computer mit einem SMART II-kompatiblen
Festplattenlaufwerk ausgestattet ist. Alle mit Dell OptiPlex GX1-Systemen ausgelieferten
Festplattenlaufwerke sind SMART II-kompatibel.
- Ein BIOS (Basic Input/Output System [Grundlegendes Eingabe-/Ausgabesystem]), das im
Flash-Speicher gespeichert ist, kann, falls notwendig, von Diskette oder entfernt über
ein Netzwerk aufgerüstet werden.
- Volle Übereinstimmung mit PCI-Richtlinie 2.1.
- Vollständige Plug-and-Play-Version-1.0a-Fähigkeit und dadurch eine erhebliche
Erleichterung der Installation von Erweiterungskarten. Durch im System-BIOS
eingeschlossene Plug-and-Play-Unterstützung können Plug-and-Play-Erweiterungskarten ohne
die Einstellung von Jumpern oder Schaltern oder andere Konfigurationsaufgaben installiert
werden. Da das System-BIOS sich im Flash-Speicher befindet, kann es so aktualisiert
werden, daß es künftige Erweiterungen des Plug-and-Play-Standards unterstützt.
- Ist die Wakeup On LAN-Fähigkeit im System-Setup-Programm
aktiviert, kann das System von einer Server-Managementkonsole eingeschaltet werden. Die
Wakeup On LAN-Funktion ermöglicht darüber hinaus das Einrichten des Computers, das
Herunterladen und Installieren von Software und das Aktualisieren von Dateien im
Fernzugriff sowie das Protokollieren von Beständen nach Dienstschluß und am Wochenende,
wenn sich der Verkehr auf dem LAN auf einem Minimum befindet.
- USB-Unterstützung (Universal Serial Bus [universeller serieller Bus]), wodurch der
Anschluß von Peripheriegeräten wie Maus, Drucker und Lautsprecher vereinfacht werden
kann. Die USB-Anschlüsse auf der Systemrückseite sind standardmäßig aktiviert und
bieten einen einzelnen Anschlußpunkt für mehrere USB-konforme Geräte. USB-konforme
Geräte können darüber hinaus bei laufendem System angeschlossen und getrennt werden.
- Ein aus Modulen bestehendes Computergehäuse mit einer minimalen Anzahl von Schrauben
zur Vereinfachung von Abbau und Wartung.
Die Systemplatine ist mit folgenden eingebauten Komponenten ausgestattet:
- Zwei 32-Bit-PCI-Erweiterungssteckplätze auf einer Steckkarte (nur Erweiterungskarten
halber Baulänge).
- Ein 64-Bit-AGP (Accelerated Graphics Port [Beschleunigter
Grafikanschluß])-Video-Subsystem, das den ATI 3D Rage Pro SVGA (Super Video Graphics
Array [Super-Videografikanordnung])-Videocontroller enthält. Dieses Video-Subsystem
enthält einen 4-MB (aufrüstbar auf 8 MB)-SGRAM (Synchronous Graphics Random-Access
Memory [Synchroner Grafik-Arbeitsspeicher])-Videospeicher. Maximale Auflösung: 1600 x
1200 mit 65 536 Farben ohne Zeilensprung und 1280 x 1024 und 1024 x 768 mit True Color
ohne Zeilensprung. In den Auflösungen 800 x 600 und 640 x 480 sind 16,7 Million Farben
für True Color-Grafiken im Format 32-Bit pro Pixel (bpp) verfügbar. True-color bietet
bessere Leistungen, verbraucht aber mehr Grafikspeicher. In Tabelle 1 sind die
Video-Speicheranforderungen für die Betriebssysteme Microsoft Windows® 95 und Windows NT
4.0 aufgelistet.
Tabelle 1. Video-Speicheranforderungen
Videoauflösung
|
Maximale
Farbtiefe |
Maximale
Auffrischrate |
Maximal erforderlicher
SGRAM |
| 640 x 480 |
Echte Farben
(32 bpp) |
85 Hertz (Hz) |
4 MB |
| 800 x 600 |
Echte Farben
(32 bpp) |
85 Hz |
4 MB |
| 1024 x 768 |
Echte Farben
(32 bpp) |
85 Hz |
4 MB |
| 1280 x 1024 |
Echte Farben
(32 bpp) |
75 Hz |
8 MB |
| 1600 x 1200 |
65 536 Farben
(16 bpp) |
75 Hz |
8 MB |
2X AGP bietet einen dedizierten Bus vom Video-Subsystem zum System-Chipsatz.
AGP-basierte Video-Subsysteme besitzen zwei bedeutende Leistungsvorteile gegenüber
PCI-basierten Video-Subsystemen:
- Der AGP-Bus verringert die Bandbreiten-Anforderungen für den PCI-Bus und verbessert
die allgemeine Systemleistung.
- Der AGP-Bus ermöglicht es dem 3D-Video-Subsystem, direkt vom Hauptspeicher aus
auszuführen.
- Eine Diskettenschnittstelle, die ein 3,4-Zoll-Diskettenlaufwerk unterstützt.
- EIDE (Enhanced Integrated Drive Electronics [Erweiterte, integrierte
Laufwerkselektronik])-Unterstützung. Die primäre und die sekundäre Schnittstelle
befinden sich beide auf dem PCI-Bus, um schnelleren Datendurchsatz zu gewährleisten.
Beide Schnittstellen unterstützen EIDE-Laufwerke mit hoher Kapazität sowie Geräte wie
z.B. ATA 33-Festplattenlaufwerke und EIDE-CD-ROM-Laufwerke.
- Zwei serielle Hochleistungsanschlüsse und ein bidirektionaler, paralleler Anschluß zum
Anschließen von externen Geräten. Der parallele Anschluß ist ECP (Enhanced Capabilities
Port [Anschluß mit erweiterten Möglichkeiten)-konform.
- Ein PS/2 (Personal System/2)-kompatibler Tastaturanschluß und ein PS/2-kompatibler
Mausanschluß.
- Ein optionaler, integrierter 10/100-Mbps (Megabit pro Sekunde) 3Com® PCI (Peripheral
Component Interconnect [periphere Komponentenverbindung])
3C905B-TXEthernet-Netzwerkschnittstellencontroller (NSC). Der NSC wird mit Hilfe von
Software auf der Dell ResourceCD konfiguriert.
- Ein 16-Bit- integrierter Plug-and-Play-Crystal CS4236B-Audio-Controller, der alle
Sound-Funktionen der Sound Blaster Pro-Erweiterungskarte bietet. Weitere Informationen
finden Sie in der Dell ResourceCD.
Das Dell-Computersystem wird mit folgender Software geliefert:
- Systemdienstprogramme, die das System sichern und die Leistungsmerkmale besser nutzen.
Weitere Informationen finden Sie in der Dell ResourceCD.
- Videotreiber für die Darstellung verbreiteter Anwendungsprogramme in hochauflösenden
Modi. Weitere Informationen finden Sie in der Dell ResourceCD.
- Audiotreiber zur Aktivierung der Sound-Funktionen auf der Sound-Erweiterungskarte.
Weitere Informationen finden Sie in der Dell ResourceCD.
- Bussteuernde (Bus-Mastering) EIDE-Treiber zur Verbesserung der Computerleistung, indem
der Mikroprozessor bei Multithreading (Mehrfachoperationen von bestimmten Funktionen
gleichzeitig ablaufender Anwendungsprogramme) entlastet wird. Weitere Informationen finden
Sie in der Dell ResourceCD.
- Das System-Setup-Programm zur schnellen Einsicht und Änderung der
Systemkonfigurationsinformationen. Weitere Informationen über dieses Programm finden Sie
unter "Das System-Setup-Programm".
- Erweiterte Sicherheitsfunktionen (ein Setup-Paßwort, ein Systempaßwort, eine
Systempaßwort-Sperrfunktion, eine Schreibschutzfunktion für Diskettenlaufwerke
und die automatische Anzeige der Service Tag Nummer), verfügbar über das
System-Setup-Programm. Darüber hinaus kann eine kundendefinierte System-Kennummer über
ein Software-Unterstützungsdienstprogramm zugewiesen und über den System-Setup-Bildschirm angezeigt werden.
Weitere Informationen finden Sie in "System-Setup-Programm".
- Erweiterte Strommanagementoptionen, die den Energieverbrauch des Systems verringern
können. Weitere Informationen finden Sie in "
System-Setup-Programm".
- Dell-Diagnose zur Untersuchung der Computerkomponenten und
-geräte.
- Netzwerkgerätetreiber für mehrere Netzwerkbetriebssysteme. Weitere Informationen
finden Sie in der Dell ResourceCD.
- DMI (Desktop Management Interface [Desktop-Management-Schnittstelle]) ermöglicht die
Verwaltung der Hardware und Software des Systems. DMI definiert die Software,
Schnittstellen und Datendateien, mit deren Hilfe das System Informationen über die
Systemkomponenten ermittelt und berichtet.
Das System enthält viele Hardware- und Softwarefunktionen zur verbesserten
Verwaltbarkeit des Systems. Zu diesen Funktionen zählen:
Das Dell OpenManage-Programm ist Dells Software-Management-Anwendungsschnittstelle für
DMI. Hier werden Informationen auf Systemebene verwaltet, z.B.
Systemkonfigurationsinformationen und MIF (Management Information Format)-Datenbankwerte
(siehe Abbildung 1).
Abbildung 1. Dell OpenManage-Programm

Auf Systemen, die Windows 95, Windows 98 und Windows NT 4.0 ausführen, ist das Dell
OpenManage-Programm in Client- und Administrator-Versionen verfügbar. Die Dell
OpenManage-Administrator-Version ermöglicht Administratoren die Einsicht, Verwaltung und
Bestandskontrolle von Remote-Systemen in einem Dell DMI-Client-Netzwerk. Gleichzeitig
werden die folgenden Management-Funktionen, basierend auf der DMI 2.0-Spezifikation,
angeboten.
Die Fehlermanagementfunktionen von Dell OpenManage umfassen:
- Warnmeldungen aufgrund von Ereignissen, die von SMART-Laufwerken auf lokalen bzw.
entfernten Systemen erzeugt werden, und aufgrund von Temperaturfehlern
- Ein Ereignisprotokoll, das Ereignisse in einer Textdatei speichert und Informationen
über das Ereignis unter den folgenden Optionen ausgibt: System Name (Systemname),
Component Name (Komponentenname), Date und Time (Datum und
Uhrzeit), Event Type (Ereignistyp), Event Severity
(Ereigniswichtigkeit), Event Class (Ereignisklasse) und Event
System (Ereignissystem)
Die Konfigurationsmanagementfunktionen von Dell OpenManage umfassen:
- Wakeup On LAN-Unterstützung, damit Netzwerkverwalter Managed-PC-Systeme mit Wakeup On
LAN-Kapazitäten in einem Dell-DMI-Netzwerk per Fernaufruf einschalten können.
- Ein System-Eigenschaften-Fenster, mit dessen Hilfe Netzwerkverwalter
gewisse Hardware-Konfigurationseinstellungen für die lokalen und entfernten Systeme in
einem Dell-DMI-Netzwerk einsehen, einstellen oder deaktivieren können.
- Unterstützung für den Microsoft System Management Server (SMS), mit dessen Hilfe eine
oder mehrere Gruppen zu einem SMS-Verzeichnis, auf das der SMS-Verwalter Zugriff hat,
exportiert werden können.
- Eine Monitor-Komponente für Systeme unter Windows 95 mit Display-Data-Channel
(DDC)-kompatiblem Video-Subsystem und -Monitor.
- Automatische Bestandsverwaltung einer oder mehrerer Gruppen in einem entfernten System
innerhalb eines Dell-DMI-Netzwerks. Netzwerkverwalter können die automatische
Bestandsaufnahme täglich, wöchentlich, monatlich zu einem bestimmten Zeitpunkt oder wie
erforderlich durchführen. Dell OpenManage erstellt eine Textdatei für die Gruppe(n) und
speichert sie in einem benutzerdefinierten Verzeichnis.
- Unterstützung für die Anwendungsprogramme, die zur Erstellung von UDAs (User-definable
Attributes [Benutzerdefinierte Attribute]) verwendet werden.
Die Bestandsmanagementfunktionen von Dell OpenManage umfassen:
- Unterstützung für Netzwerk-Administratoren, um die System-Kennummer (Asset Tag) eines
entfernten Systems in einem Dell-DMI-Netzwerk entfernt einsehen, eingeben und modifizieren
zu können
- Automatisches und manuelles Zuweisen einer oder mehrerer Gruppen zu einem
benutzerdefinierten Verzeichnis
Die Sicherheitsmanagementfunktionen von Dell OpenManage umfassen:
- Paßwortsicherheit, die es den Netzwerkverwaltern ermöglicht, Standardattributwerte
für die lokalen und Remote-Systeme in einem Dell DMI-Netzwerk zu aktivieren
Weitere Informationen über Dell OpenManage finden Sie in der Online-Hilfe von Dell
OpenManage, die zum Lieferumfang der Software gehört.
Mit Hilfe von PXE (Preboot eXecution Environment [Vorstart-Ausführungsumgebung]) kann
ein PC von einem oder mehreren Konfigurationsmanagement-Servern verwaltet werden, auf
denen die Software Intel LANDesk® Configuration Manager (LCM) ausgeführt wird. Diese
Software übernimmt für viele verwaltete PC-Systeme auf dem Netzwerk die
Management-Services. Mit Hilfe von LCM können Netzwerkverwalter folgende Aufgaben
durchführen:
- Vorstartunterstützung für neue verwaltete PC-Systeme, die bei der Erstinstallation des
Betriebssystems auf den Server angewiesen sind
- Bearbeitung der Netzwerk-Startanforderungen der verwalteten PC-Systeme
- Herunterladen von Diagnose- und BIOS-Aktualisierungsdienstprogrammen
- Formatierung des Festplattenlaufwerks, falls erforderlich
- Laden und Installieren des Betriebssystems auf der Grundlage bereits erstellter Profile
- Laden und Installieren von Anwendungssoftware
- Aktualisieren von Betriebssystem und Anwendungen bei Bedarf
Weitere Informationen über Intel LCM finden Sie in der zum Lieferumfang der Software
gehörenden Dokumentation.
Mit Hilfe der Funktion Wakeup On LAN kann ein verwaltetes PC-System, das sich im
Schlafmodus befindet, entfernt eingeschaltet werden. Durch die Möglichkeit, verwaltete
PC-Systeme entfernt einzuschalten, können Computer nach Dienstschluß und an Wochenenden
entfernt eingerichtet, Software geladen und installiert, Dateien aktualisiert und
Bestände verwaltet werden, während das Netzwerk minimal belastet wird.
Um die Wakeup On LAN-Funktion anwenden zu können, muß jedes verwaltete PC-System
einen NSC mit Unterstützung für Wakeup On LAN besitzen. Außerdem muß die Option Wakeup On LAN im System-Setup-Programm
aktiviert werden.
Mit der Funktion Automatisches Einschalten kann das Computersystem automatisch an
gewissen Wochentagen zu einem bestimmten Zeitpunkt eingeschaltet werden. Sie können Auto
Power On so einstellen, daß sich das System entweder jeden Tag oder jeden Montag,
Dienstag usw. bis Freitag einschaltet.
 |
ANMERKUNG: Diese Funktion kann nicht
eingesetzt werden, wenn das System über eine Steckerleiste oder ein
Überspannungsschutzgerät abgeschaltet wird. |
Das System ist mit Temperaturfühlern ausgestattet, die eine Überhitzung des
Prozessors feststellen können. In einem solchen Fall wird eine Meldung auf dem Bildschirm
eingeblendet, wenn Dell OpenManage ausgeführt wird, oder es erscheint beim nächsten
Systemstart eine Meldung, die auf das Problem hinweist.
Das System verfügt über die folgenden Sicherheitsfunktionen.
Ein eingebauter Gehäuseeingriffs-Alarm zeigt den Status des
System-Gehäuseeingriffs-Monitors an. Wurde das Gehäuse geöffnet, wechselt die Anzeige
zu Detected (Erkannt), und die folgende Meldung wird beim Systemstart
während der Boot-Sequenz angezeigt:
Alert! Cover was previously removed.
(Warnung! Abdeckung wurde entfernt.)
Das Feld kann mit Hilfe des System-Setup-Programms gelöscht werden, damit künftige
Eingriffe erkannt werden können. Weitere Informationen finden Sie in "System-Setup-Programm".
Mit dem Ring für das Vorhängeschloß kann die Systemabdeckung am Gehäuse gesichert
und so der unbefugte Zugriff auf das Innere des Systems verhindert werden. Durch den Ring
wird ein im Handel erhältliches Vorhängeschloß geführt und verriegelt.
An der Rückseite des Computers befindet sich ein Sicherheitskabeleinschub und ein Ring
für ein Vorhängeschloß (siehe Abbildung 3 in
"Einrichtung nd Betrieb") zum Anbringen von im Handel erhältlichen
Diebstahlschutzvorrichtungen. Der Ring für das Vorhängeschloß ist in die Abdeckung
eingelassen. Sicherheitskabel für PCs besitzen normalerweise ein Stück galvanisiertes
Kabel mit Schloß und Schlüssel. Um das unerlaubte Entfernen des Computers zu verhindern,
das Kabel um einen unbeweglichen Gegenstand wickeln, das Schloß durch den
Sicherheitskabeleinschub an der Rückseite des Computers führen, und es mit dem
entsprechenden Schlüssel verschließen. Im Lieferumfang der Diebstahlsschutzvorrichtung
sind gewöhnlich Hinweise zu ihrer richtigen Anbringung enthalten.
 |
ANMERKUNGEN: Es gibt eine Vielzahl verschiedenartiger
Diebstahlsschutzvorrichtungen. Vor dem Erwerb einer solchen Vorrichtung sollte
sichergestellt werden, daß sie in den Kabeleinschub des Computers paßt.
Ein Sicherheitskabel, das mit einem Schloß am Sicherheitskabeleinschub befestigt wird,
kann auch den unbefugten Zugriff auf das Innere des Computers verhindern. |
Mit Hilfe der Paßwortfunktion kann ein benutzerdefiniertes Paßwort vergeben werden,
um den Zugriff auf das System einzuschränken. Zusätzlicher Schutz ist über das
System-Setup-Programm verfügbar. Wenn die Option Setup Password (Setup-Paßwort)
auf Enabled (Aktiviert) gesetzt ist, kann über Password Status
(Paßwortstatus) verhindert werden, daß das System beim Start des Systems
geändert oder deaktiviert wird. Weitere Informationen finden Sie in "System-Setup-Programm".
Bestimmte Konfigurationen der Dell-Computersysteme stimmen mit den Anforderungen der
amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency) in bezug auf
energiesparende Computer überein. Wenn das Bedienungsfeld des Systems das
ENERGY-STAR-Emblem aufweist (siehe Abbildung 2), entspricht die
Originalkonfiguration des Systems diesen Anforderungen, und alle
ENERGY-STAR-Managementfunktionen des Systems sind aktiviert. Um diese Funktionen zu
deaktivieren oder zu ändern, muß die Einstellung der Option Power Management (Strommanagement)
im System-Setup-Programm geändert werden.
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ANMERKUNGEN: Als ENERGY STAR® -Partner
stellt Dell Computer Corporation fest, daß dieses Produkt den ENERGY STAR®-Richtlinien
für Energieersparnis genügt. Alle Dell-Computer, die das ENERGY
STAR®-Emblem tragen, erfüllen in der von Dell verschickten
Konfiguration die Anforderungen der EPA ENERGY STAR-Richtlinien. Der
Stromverbrauch eines Systems kann jedoch durch Änderung dieser Konfiguration (z.B. durch
das Installieren zusätzlicher Erweiterungskarten oder Laufwerke) ansteigen und die
Richtwerte des EPA ENERGY STAR®- Programms für Computer überschreiten. |
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Das EPA ENERGY STAR®-Programm für Computer ist ein gemeinsames Programm zwischen der
EPA und den Computerherstellern mit dem Ziel, die Luftverschmutzung durch die Herstellung
energiesparender Computerprodukte zu reduzieren. Die EPA schätzt, daß Computeranwender
durch die Computerprodukte des ENERGY STAR®-Programms jährlich Elektrizitätskosten in
Höhe von DM 3,2 Milliarden (2 Milliarden Dollar) einsparen. Der reduzierte
Energieverbrauch kann sich wiederum reduzierend auf den Kohlendioxidausschuß (das Gas,
das primär für den Treibhauseffekt verantwortlich ist) und auf Schwefeldioxid und
Stickstoffoxide, die beiden primären Ursachen des sauren Regens, auswirken.
Computeranwender können den Energieverbrauch und seine Nebenwirkungen auch reduzieren,
indem sie die Computersysteme ausschalten, wenn sie über einen längeren Zeitraum nicht
genutzt werden besonders während der Nacht und an Wochenenden.
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