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Einführung: Dell OptiPlex GX1-Kompaktgehäuse System-Benutzerhandbuch

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Einführung: Dell™ OptiPlex™ GX1-Kompaktgehäuse System-Benutzerhandbuch

bullet.gif (1107 bytes) Überblick bullet.gif (1107 bytes) Verwaltungsfunktionen
bullet.gif (1107 bytes) Leistungsmerkmale bullet.gif (1107 bytes) Sicherheitsfunktionen
bullet.gif (1107 bytes) Hardwaremerkmale bullet.gif (1107 bytes) ENERGY-STAR®-Konformität
bullet.gif (1107 bytes) Softwaremerkmale

Überblick

Dell OptiPlex GX1-Systeme mit kleiner Standfläche sind aufrüstbare Hochgeschwindigkeits-PCs, die auf dem Intel® Pentium® II- oder III-Mikroprozessor aufgebaut sind. Jedes System verwendet das PCI-Hochleistungsbusdesign (Peripheral Component Interconnect [periphere Komponentenverbindung]), das eine Anpassung des Systems an die anwenderspezifischen Anforderungen erlaubt und je nach Bedarf um Dell-unterstützte Aufrüstungen erweitert werden kann.


Leistungsmerkmale

Das System bietet die folgenden Leistungsmerkmale:

  • Ein Intel Pentium II- oder Pentium III-Mikroprozessor.

    Die Intel Pentium II- und Pentium III-Mikroprozessoren verfügen über MMX™-Technologie, die für die Bearbeitung komplexer Multimedia- und Kommunikationssoftware entwickelt wurde. Dieser Mikroprozessor integriert neue Anweisungs- und Datentypen sowie die sog. SIMD-Technologie (Single Instruction, Multiple Data [Datenverarbeitung mit singulärem Befehls- und parallelem Datenstrang]), mit der der Mikroprozessor mehrere Datenelemente parallel verarbeiten kann, was die Gesamtleistung des Systems erhöht.

  • Ein Tastaturbefehl (<Strg><Alt><\>), mit dem zwischen der Taktrate des Mikroprozessors und einer langsameren Kompatibilitätsgeschwindigkeit umgeschaltet werden kann.
note.gif (1135 bytes) ANMERKUNG: Dieser Tastaturbefehl ist unter den Betriebssystemen Microsoft® Windows NT® und IBM® OS/2® nicht verfügbar.
  • Ein sekundärer Cachespeicher von 512 KB SRAM (Static Random-Access Memory [Statischer Arbeitsspseicher]) ist in der SEC-Chipkarte (Single-Edge Contact [Einseitiger Anschluß]) integriert, die außerdem den den Mikroprozessor enthält. 
  • Systemspeicher, der auf bis zu 768 Megabyte (MB) aufgerüstet werden kann, indem 32-, 64-, 128- oder 256-MB SDRAM (Synchronous Dynamic RAM [Synchrones DRAM]) DIMMs (Dual In-line Memory Modules [Doppelreihige Speichermodule]) in den drei DIMM-Sockeln der Systemplatine installiert werden. Das System unterstützt darüber hinaus sowohl ECC (Error Checking and Correction [Fehlerkorrekturcode]) und DIMMs ohne Parität. Näheres dazu unter "Systemspeicher".
  • SMART II-Unterstützung (Self-Monitoring and Analysis Reporting Technology II [Selbstüberwachungs- und Analyseberichttechnologie II]), die beim Start des Systems warnt, wenn das Festplattenlaufwerk nicht mehr zuverlässig arbeitet. Diese Technologie kann nur genutzt werden, wenn der Computer mit einem SMART II-kompatiblen Festplattenlaufwerk ausgestattet ist. Alle mit Dell OptiPlex GX1-Systemen ausgelieferten Festplattenlaufwerke sind SMART II-kompatibel.
  • Ein BIOS (Basic Input/Output System [Grundlegendes Eingabe-/Ausgabesystem]), das im Flash-Speicher gespeichert ist, kann, falls notwendig, von Diskette oder entfernt über ein Netzwerk aufgerüstet werden.
  • Volle Übereinstimmung mit PCI-Richtlinie 2.1.
  • Vollständige Plug-and-Play-Version-1.0a-Fähigkeit und dadurch eine erhebliche Erleichterung der Installation von Erweiterungskarten. Durch im System-BIOS eingeschlossene Plug-and-Play-Unterstützung können Plug-and-Play-Erweiterungskarten ohne die Einstellung von Jumpern oder Schaltern oder andere Konfigurationsaufgaben installiert werden. Da das System-BIOS sich im Flash-Speicher befindet, kann es so aktualisiert werden, daß es künftige Erweiterungen des Plug-and-Play-Standards unterstützt.
  • Ist die Wakeup On LAN-Fähigkeit im System-Setup-Programm aktiviert, kann das System von einer Server-Managementkonsole eingeschaltet werden. Die Wakeup On LAN-Funktion ermöglicht darüber hinaus das Einrichten des Computers, das Herunterladen und Installieren von Software und das Aktualisieren von Dateien im Fernzugriff sowie das Protokollieren von Beständen nach Dienstschluß und am Wochenende, wenn sich der Verkehr auf dem LAN auf einem Minimum befindet.
  • USB-Unterstützung (Universal Serial Bus [universeller serieller Bus]), wodurch der Anschluß von Peripheriegeräten wie Maus, Drucker und Lautsprecher vereinfacht werden kann. Die USB-Anschlüsse auf der Systemrückseite sind standardmäßig aktiviert und bieten einen einzelnen Anschlußpunkt für mehrere USB-konforme Geräte. USB-konforme Geräte können darüber hinaus bei laufendem System angeschlossen und getrennt werden.
  • Ein aus Modulen bestehendes Computergehäuse mit einer minimalen Anzahl von Schrauben zur Vereinfachung von Abbau und Wartung.

Hardwaremerkmale

Die Systemplatine ist mit folgenden eingebauten Komponenten ausgestattet:

  • Zwei 32-Bit-PCI-Erweiterungssteckplätze auf einer Steckkarte (nur Erweiterungskarten halber Baulänge).
  • Ein 64-Bit-AGP (Accelerated Graphics Port [Beschleunigter Grafikanschluß])-Video-Subsystem, das den ATI 3D Rage Pro SVGA (Super Video Graphics Array [Super-Videografikanordnung])-Videocontroller enthält. Dieses Video-Subsystem enthält einen 4-MB (aufrüstbar auf 8 MB)-SGRAM (Synchronous Graphics Random-Access Memory [Synchroner Grafik-Arbeitsspeicher])-Videospeicher. Maximale Auflösung: 1600 x 1200 mit 65 536 Farben ohne Zeilensprung und 1280 x 1024 und 1024 x 768 mit True Color ohne Zeilensprung. In den Auflösungen 800 x 600 und 640 x 480 sind 16,7 Million Farben für True Color-Grafiken im Format 32-Bit pro Pixel (bpp) verfügbar. True-color bietet bessere Leistungen, verbraucht aber mehr Grafikspeicher. In Tabelle 1 sind die Video-Speicheranforderungen für die Betriebssysteme Microsoft Windows® 95 und Windows NT 4.0 aufgelistet.

Tabelle 1. Video-Speicheranforderungen

Videoauflösung
Maximale
Farbtiefe
Maximale
Auffrischrate
Maximal erforderlicher
SGRAM
640 x 480 Echte Farben
(32 bpp)
85 Hertz (Hz) 4 MB
800 x 600 Echte Farben
(32 bpp)
85 Hz 4 MB
1024 x 768 Echte Farben
(32 bpp)
85 Hz 4 MB
1280 x 1024 Echte Farben
(32 bpp)
75 Hz 8 MB
1600 x 1200 65 536 Farben
(16 bpp)
75 Hz 8 MB

    2X AGP bietet einen dedizierten Bus vom Video-Subsystem zum System-Chipsatz. AGP-basierte Video-Subsysteme besitzen zwei bedeutende Leistungsvorteile gegenüber PCI-basierten Video-Subsystemen:

- Der AGP-Bus verringert die Bandbreiten-Anforderungen für den PCI-Bus und verbessert die allgemeine Systemleistung.

- Der AGP-Bus ermöglicht es dem 3D-Video-Subsystem, direkt vom Hauptspeicher aus auszuführen.

  • Eine Diskettenschnittstelle, die ein 3,4-Zoll-Diskettenlaufwerk unterstützt.
  • EIDE (Enhanced Integrated Drive Electronics [Erweiterte, integrierte Laufwerkselektronik])-Unterstützung. Die primäre und die sekundäre Schnittstelle befinden sich beide auf dem PCI-Bus, um schnelleren Datendurchsatz zu gewährleisten. Beide Schnittstellen unterstützen EIDE-Laufwerke mit hoher Kapazität sowie Geräte wie z.B. ATA 33-Festplattenlaufwerke und EIDE-CD-ROM-Laufwerke.
  • Zwei serielle Hochleistungsanschlüsse und ein bidirektionaler, paralleler Anschluß zum Anschließen von externen Geräten. Der parallele Anschluß ist ECP (Enhanced Capabilities Port [Anschluß mit erweiterten Möglichkeiten)-konform.
  • Ein PS/2 (Personal System/2)-kompatibler Tastaturanschluß und ein PS/2-kompatibler Mausanschluß.
  • Ein optionaler, integrierter 10/100-Mbps (Megabit pro Sekunde) 3Com® PCI (Peripheral Component Interconnect [periphere Komponentenverbindung]) 3C905B-TXEthernet-Netzwerkschnittstellencontroller (NSC). Der NSC wird mit Hilfe von Software auf der Dell ResourceCD konfiguriert.
  • Ein 16-Bit- integrierter Plug-and-Play-Crystal CS4236B-Audio-Controller, der alle Sound-Funktionen der Sound Blaster Pro-Erweiterungskarte bietet. Weitere Informationen finden Sie in der Dell ResourceCD.

Softwaremerkmale

Das Dell-Computersystem wird mit folgender Software geliefert:

  • Systemdienstprogramme, die das System sichern und die Leistungsmerkmale besser nutzen. Weitere Informationen finden Sie in der Dell ResourceCD.
  • Videotreiber für die Darstellung verbreiteter Anwendungsprogramme in hochauflösenden Modi. Weitere Informationen finden Sie in der Dell ResourceCD.
  • Audiotreiber zur Aktivierung der Sound-Funktionen auf der Sound-Erweiterungskarte. Weitere Informationen finden Sie in der Dell ResourceCD.
  • Bussteuernde (Bus-Mastering) EIDE-Treiber zur Verbesserung der Computerleistung, indem der Mikroprozessor bei Multithreading (Mehrfachoperationen von bestimmten Funktionen gleichzeitig ablaufender Anwendungsprogramme) entlastet wird. Weitere Informationen finden Sie in der Dell ResourceCD.
  • Das System-Setup-Programm zur schnellen Einsicht und Änderung der Systemkonfigurationsinformationen. Weitere Informationen über dieses Programm finden Sie unter "Das System-Setup-Programm".
  • Erweiterte Sicherheitsfunktionen (ein Setup-Paßwort, ein Systempaßwort, eine Systempaßwort-Sperrfunktion, eine Schreibschutzfunktion für Diskettenlaufwerke und die automatische Anzeige der Service Tag Nummer), verfügbar über das System-Setup-Programm. Darüber hinaus kann eine kundendefinierte System-Kennummer über ein Software-Unterstützungsdienstprogramm zugewiesen und über den System-Setup-Bildschirm angezeigt werden. Weitere Informationen finden Sie in "System-Setup-Programm".
  • Erweiterte Strommanagementoptionen, die den Energieverbrauch des Systems verringern können. Weitere Informationen finden Sie in " System-Setup-Programm".
  • Dell-Diagnose zur Untersuchung der Computerkomponenten und -geräte.
  • Netzwerkgerätetreiber für mehrere Netzwerkbetriebssysteme. Weitere Informationen finden Sie in der Dell ResourceCD.
  • DMI (Desktop Management Interface [Desktop-Management-Schnittstelle]) ermöglicht die Verwaltung der Hardware und Software des Systems. DMI definiert die Software, Schnittstellen und Datendateien, mit deren Hilfe das System Informationen über die Systemkomponenten ermittelt und berichtet.

Verwaltungsfunktionen

Das System enthält viele Hardware- und Softwarefunktionen zur verbesserten Verwaltbarkeit des Systems. Zu diesen Funktionen zählen:

Das Dell OpenManage-Programm

Das Dell OpenManage-Programm ist Dells Software-Management-Anwendungsschnittstelle für DMI. Hier werden Informationen auf Systemebene verwaltet, z.B. Systemkonfigurationsinformationen und MIF (Management Information Format)-Datenbankwerte (siehe Abbildung 1).

Abbildung 1. Dell OpenManage-Programm

openman.gif (10338 bytes)

Auf Systemen, die Windows 95, Windows 98 und Windows NT 4.0 ausführen, ist das Dell OpenManage-Programm in Client- und Administrator-Versionen verfügbar. Die Dell OpenManage-Administrator-Version ermöglicht Administratoren die Einsicht, Verwaltung und Bestandskontrolle von Remote-Systemen in einem Dell DMI-Client-Netzwerk. Gleichzeitig werden die folgenden Management-Funktionen, basierend auf der DMI 2.0-Spezifikation, angeboten.

Fehlermanagement

Die Fehlermanagementfunktionen von Dell OpenManage umfassen:

  • Warnmeldungen aufgrund von Ereignissen, die von SMART-Laufwerken auf lokalen bzw. entfernten Systemen erzeugt werden, und aufgrund von Temperaturfehlern
  • Ein Ereignisprotokoll, das Ereignisse in einer Textdatei speichert und Informationen über das Ereignis unter den folgenden Optionen ausgibt: System Name (Systemname), Component Name (Komponentenname), Date und Time (Datum und Uhrzeit), Event Type (Ereignistyp), Event Severity (Ereigniswichtigkeit), Event Class (Ereignisklasse) und Event System (Ereignissystem)

Konfigurationsmanagement

Die Konfigurationsmanagementfunktionen von Dell OpenManage umfassen:

  • Wakeup On LAN-Unterstützung, damit Netzwerkverwalter Managed-PC-Systeme mit Wakeup On LAN-Kapazitäten in einem Dell-DMI-Netzwerk per Fernaufruf einschalten können.
  • Ein System-Eigenschaften-Fenster, mit dessen Hilfe Netzwerkverwalter gewisse Hardware-Konfigurationseinstellungen für die lokalen und entfernten Systeme in einem Dell-DMI-Netzwerk einsehen, einstellen oder deaktivieren können.
  • Unterstützung für den Microsoft System Management Server (SMS), mit dessen Hilfe eine oder mehrere Gruppen zu einem SMS-Verzeichnis, auf das der SMS-Verwalter Zugriff hat, exportiert werden können.
  • Eine Monitor-Komponente für Systeme unter Windows 95 mit Display-Data-Channel (DDC)-kompatiblem Video-Subsystem und -Monitor.
  • Automatische Bestandsverwaltung einer oder mehrerer Gruppen in einem entfernten System innerhalb eines Dell-DMI-Netzwerks. Netzwerkverwalter können die automatische Bestandsaufnahme täglich, wöchentlich, monatlich zu einem bestimmten Zeitpunkt oder wie erforderlich durchführen. Dell OpenManage erstellt eine Textdatei für die Gruppe(n) und speichert sie in einem benutzerdefinierten Verzeichnis.
  • Unterstützung für die Anwendungsprogramme, die zur Erstellung von UDAs (User-definable Attributes [Benutzerdefinierte Attribute]) verwendet werden.

Bestandsmanagement

Die Bestandsmanagementfunktionen von Dell OpenManage umfassen:

  • Unterstützung für Netzwerk-Administratoren, um die System-Kennummer (Asset Tag) eines entfernten Systems in einem Dell-DMI-Netzwerk entfernt einsehen, eingeben und modifizieren zu können
  • Automatisches und manuelles Zuweisen einer oder mehrerer Gruppen zu einem benutzerdefinierten Verzeichnis

Sicherheitsmanagement

Die Sicherheitsmanagementfunktionen von Dell OpenManage umfassen:

  • Paßwortsicherheit, die es den Netzwerkverwaltern ermöglicht, Standardattributwerte für die lokalen und Remote-Systeme in einem Dell DMI-Netzwerk zu aktivieren

Weitere Informationen über Dell OpenManage finden Sie in der Online-Hilfe von Dell OpenManage, die zum Lieferumfang der Software gehört.

PXE

Mit Hilfe von PXE (Preboot eXecution Environment [Vorstart-Ausführungsumgebung]) kann ein PC von einem oder mehreren Konfigurationsmanagement-Servern verwaltet werden, auf denen die Software Intel LANDesk® Configuration Manager (LCM) ausgeführt wird. Diese Software übernimmt für viele verwaltete PC-Systeme auf dem Netzwerk die Management-Services. Mit Hilfe von LCM können Netzwerkverwalter folgende Aufgaben durchführen:

  • Vorstartunterstützung für neue verwaltete PC-Systeme, die bei der Erstinstallation des Betriebssystems auf den Server angewiesen sind
  • Bearbeitung der Netzwerk-Startanforderungen der verwalteten PC-Systeme
  • Herunterladen von Diagnose- und BIOS-Aktualisierungsdienstprogrammen
  • Formatierung des Festplattenlaufwerks, falls erforderlich
  • Laden und Installieren des Betriebssystems auf der Grundlage bereits erstellter Profile
  • Laden und Installieren von Anwendungssoftware
  • Aktualisieren von Betriebssystem und Anwendungen bei Bedarf

Weitere Informationen über Intel LCM finden Sie in der zum Lieferumfang der Software gehörenden Dokumentation.

Wakeup-On LAN

Mit Hilfe der Funktion Wakeup On LAN kann ein verwaltetes PC-System, das sich im Schlafmodus befindet, entfernt eingeschaltet werden. Durch die Möglichkeit, verwaltete PC-Systeme entfernt einzuschalten, können Computer nach Dienstschluß und an Wochenenden entfernt eingerichtet, Software geladen und installiert, Dateien aktualisiert und Bestände verwaltet werden, während das Netzwerk minimal belastet wird.

Um die Wakeup On LAN-Funktion anwenden zu können, muß jedes verwaltete PC-System einen NSC mit Unterstützung für Wakeup On LAN besitzen. Außerdem muß die Option Wakeup On LAN im System-Setup-Programm aktiviert werden.

Auto Power On (Automatisches Einschalten)

Mit der Funktion Automatisches Einschalten kann das Computersystem automatisch an gewissen Wochentagen zu einem bestimmten Zeitpunkt eingeschaltet werden. Sie können Auto Power On so einstellen, daß sich das System entweder jeden Tag oder jeden Montag, Dienstag usw. bis Freitag einschaltet.

note.gif (515 bytes) ANMERKUNG: Diese Funktion kann nicht eingesetzt werden, wenn das System über eine Steckerleiste oder ein Überspannungsschutzgerät abgeschaltet wird.

Temperaturüberwachung

Das System ist mit Temperaturfühlern ausgestattet, die eine Überhitzung des Prozessors feststellen können. In einem solchen Fall wird eine Meldung auf dem Bildschirm eingeblendet, wenn Dell OpenManage ausgeführt wird, oder es erscheint beim nächsten Systemstart eine Meldung, die auf das Problem hinweist.


Sicherheitsfunktionen

Das System verfügt über die folgenden Sicherheitsfunktionen.

Chassis Intrusion (Gehäuseeingriff)

Ein eingebauter Gehäuseeingriffs-Alarm zeigt den Status des System-Gehäuseeingriffs-Monitors an. Wurde das Gehäuse geöffnet, wechselt die Anzeige zu Detected (Erkannt), und die folgende Meldung wird beim Systemstart während der Boot-Sequenz angezeigt:

Alert! Cover was previously removed.

(Warnung! Abdeckung wurde entfernt.)

Das Feld kann mit Hilfe des System-Setup-Programms gelöscht werden, damit künftige Eingriffe erkannt werden können. Weitere Informationen finden Sie in "System-Setup-Programm".

Sicherheitskabeleinschub und Ring für das Vorhängeschloß

Mit dem Ring für das Vorhängeschloß kann die Systemabdeckung am Gehäuse gesichert und so der unbefugte Zugriff auf das Innere des Systems verhindert werden. Durch den Ring wird ein im Handel erhältliches Vorhängeschloß geführt und verriegelt.

An der Rückseite des Computers befindet sich ein Sicherheitskabeleinschub und ein Ring für ein Vorhängeschloß (siehe Abbildung 3 in "Einrichtung nd Betrieb") zum Anbringen von im Handel erhältlichen Diebstahlschutzvorrichtungen. Der Ring für das Vorhängeschloß ist in die Abdeckung eingelassen. Sicherheitskabel für PCs besitzen normalerweise ein Stück galvanisiertes Kabel mit Schloß und Schlüssel. Um das unerlaubte Entfernen des Computers zu verhindern, das Kabel um einen unbeweglichen Gegenstand wickeln, das Schloß durch den Sicherheitskabeleinschub an der Rückseite des Computers führen, und es mit dem entsprechenden Schlüssel verschließen. Im Lieferumfang der Diebstahlsschutzvorrichtung sind gewöhnlich Hinweise zu ihrer richtigen Anbringung enthalten.

note.gif (515 bytes) ANMERKUNGEN: Es gibt eine Vielzahl verschiedenartiger Diebstahlsschutzvorrichtungen. Vor dem Erwerb einer solchen Vorrichtung sollte sichergestellt werden, daß sie in den Kabeleinschub des Computers paßt.

Ein Sicherheitskabel, das mit einem Schloß am Sicherheitskabeleinschub befestigt wird, kann auch den unbefugten Zugriff auf das Innere des Computers verhindern.

Paßwörter

Mit Hilfe der Paßwortfunktion kann ein benutzerdefiniertes Paßwort vergeben werden, um den Zugriff auf das System einzuschränken. Zusätzlicher Schutz ist über das System-Setup-Programm verfügbar. Wenn die Option Setup Password (Setup-Paßwort) auf Enabled (Aktiviert) gesetzt ist, kann über Password Status (Paßwortstatus) verhindert werden, daß das System beim Start des Systems geändert oder deaktiviert wird. Weitere Informationen finden Sie in "System-Setup-Programm".


ENERGY-STAR®-Konformität

Bestimmte Konfigurationen der Dell-Computersysteme stimmen mit den Anforderungen der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency) in bezug auf energiesparende Computer überein. Wenn das Bedienungsfeld des Systems das ENERGY-STAR-Emblem aufweist (siehe Abbildung 2), entspricht die Originalkonfiguration des Systems diesen Anforderungen, und alle ENERGY-STAR-Managementfunktionen des Systems sind aktiviert. Um diese Funktionen zu deaktivieren oder zu ändern, muß die Einstellung der Option Power Management (Strommanagement) im System-Setup-Programm geändert werden.

ANMERKUNGEN: Als ENERGY STAR® -Partner stellt Dell Computer Corporation fest, daß dieses Produkt den ENERGY STAR®-Richtlinien für Energieersparnis genügt.

Alle Dell-Computer, die das ENERGY STAR®-Emblem tragen, erfüllen in der von Dell verschickten Konfiguration die Anforderungen der EPA ENERGY STAR-Richtlinien. Der Stromverbrauch eines Systems kann jedoch durch Änderung dieser Konfiguration (z.B. durch das Installieren zusätzlicher Erweiterungskarten oder Laufwerke) ansteigen und die Richtwerte des EPA ENERGY STAR®- Programms für Computer überschreiten.

Abbildung 2. ENERGY STAR-Emblem

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Das EPA ENERGY STAR®-Programm für Computer ist ein gemeinsames Programm zwischen der EPA und den Computerherstellern mit dem Ziel, die Luftverschmutzung durch die Herstellung energiesparender Computerprodukte zu reduzieren. Die EPA schätzt, daß Computeranwender durch die Computerprodukte des ENERGY STAR®-Programms jährlich Elektrizitätskosten in Höhe von DM 3,2 Milliarden (2 Milliarden Dollar) einsparen. Der reduzierte Energieverbrauch kann sich wiederum reduzierend auf den Kohlendioxidausschuß (das Gas, das primär für den Treibhauseffekt verantwortlich ist) und auf Schwefeldioxid und Stickstoffoxide, die beiden primären Ursachen des sauren Regens, auswirken.

Computeranwender können den Energieverbrauch und seine Nebenwirkungen auch reduzieren, indem sie die Computersysteme ausschalten, wenn sie über einen längeren Zeitraum nicht genutzt werden — besonders während der Nacht und an Wochenenden.


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