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System-Setup-Programm verwenden: Dell OptiPlex GX1 und GX1p Minitower Verwaltete PC-Systeme
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Bei jedem Einschalten des Systems oder Drücken der Reset-Taste
vergleicht das System die installierte Hardware mit den Konfigurationsdaten,
die im NVRAM (Non-Volatile Random-Access Memory [nicht flüchtiger RAM]) auf
der Systemplatine gespeichert sind. Wenn es dabei zu Widersprüchen kommt, gibt
das System eine oder mehrere Fehlermeldungen aus, die auf die falschen Einstellungen
in der Konfigurationsdatei hinweisen. Das System fordert den Benutzer dann auf,
das System-Setup-Programm zur Korrektur der Einstellung aufzurufen.
Das System-Setup-Programm kann wie folgt verwendet werden:
- Zum Ändern von Systemkonfigurationsdaten, nachdem Hardware
zum System hinzugefügt, geändert oder entfernt wurde
- Zum Einstellen oder Ändern von anwenderspezifischen Optionen
(z.B. Systemdatum und -uhrzeit)
Die aktuellen Einstellungen sind jederzeit einsehbar. Wenn
eine Einstellung geändert wird, muß das System in vielen Fällen neu gestartet
werden, bevor die Änderung wirksam werden kann.
Nach dem Einrichten des Systems das System-Setup-Programm
aufrufen, damit Sie sich mit den Systemkonfigurationsdaten und optionalen Einstellungen
vertraut machen können. Dell empfiehlt, den Inhalt des System-Setup-Bildschirms
mit der <Druck>-Taste auszudrucken oder die Konfigurationsdaten aufzuschreiben,
um später eine Vergleichsmöglichkeit zu haben.
Vor dem Anwenden des System-Setup-Programms werden Informationen
über den Typ der im System installierten Disketten- und Festplattenlaufwerke
benötigt. Wenn diese Daten nicht genau bekannt sind, den beiliegenden Fabrikations-Testbericht
des Systems zu Rate ziehen. Dieser befindet sich auch im Ordner Dell
Accessories (Dell-Zubehör).
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ANMERKUNG: Dell empfiehlt,
das BIOS (Basic Input/Output System [Grundlegendes Eingabe-/Ausgabe-System])
auf die neueste Version zu aktualisieren. Weitere Informationen finden Sie
auf der Dell Unterstützungs-Web-Seite unter http://support.dell.com. |
Das System-Setup-Programm wie folgt aufgerufen:
- System einschalten.
Wenn das System bereits eingeschaltet ist, ist es herunterzufahren
und dann wieder einzuschalten.
- <F2> sofort drücken, wenn die Aufforderung
F2 = Setup in der oberen
rechten Ecke des Dell-Logo-Bildschirms eingeblendet wird.
Wenn Sie zu lange warten, wird das Betriebssystem bereits
in den Speicher geladen. Sollte das passieren, warten Sie, bis der Ladevorgang
abgeschlossen ist; danach das System herunterfahren und noch einmal versuchen.
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ANMERKUNG: Wie das System
ordnungsgemäß heruntergefahren wird, ist in der Dokumentation des Betriebssystems
erklärt. |
Das System-Setup-Programm kann auch durch Reagieren auf
bestimmte Fehlermeldungen aufgerufen werden. Siehe "Auf
Fehlermeldungen reagieren".
Die beiden System-Setup-Bildschirme, Seite 1 und Seite 2,
zeigen die aktuelle Setup- und Konfigurationsinformationen und optionale Einstellungen
des Systems. (Typische Beispiele sind in Abbildung 1
dargestellt).
Abbildung 1. System-Setup-Bildschirme
Die Informationen auf den beiden System-Setup-Bildschirmen
sind in fünf eingerahmte Bereiche aufgeteilt:
- Titelkästchen
Das Kästchen auf der Oberseite beider Bildschirme
listet Systemnamen, Seitenzahl (Seite 1 oder Seite 2) und Revisionsnummer
des BIOS auf.
- Konfigurationsoptionen
Das Kästchen auf der linken Hälfte beider Bildschirme
listet die Optionen auf, die die installierte Hardware des Systems bestimmen.
Felder neben den Optionen enthalten Optionen oder
Werte; die auf dem Bildschirm hell dargestellten Optionen und Werte können
geändert werden. Optionen oder Werte, die nicht geändert werden können, da
sie vom Computer festgelegt werden, sind dunkler dargestellt.
Einige Optionen besitzen mehrere Felder, in denen
Optionen oder Werte hell oder weniger hell dargestellt werden, abhängig von
in den anderen Feldern eingetragenen Optionen oder Werten.
- Hilfe
Das Kästchen in der oberen rechten Hälfte beider
Bildschirme zeigt Hilfsinformationen über das jeweilig hervorgehobene Feld
an.
- Systemdaten
Das Kästchen in der unteren rechten Ecke beider
Bildschirme zeigt Informationen über das System an.
- Funktionstasten
In diesem Bereich am unteren Rand beider Bildschirme
sind die Funktionstasten des System-Setup-Programms angegeben.
Tabelle 1 zeigt die Tasten zum Einsehen und Ändern der Einstellungen
und zum Verlassen des System-Setup-Bildschirms.
Tabelle 1. System-Setup-Steuertasten
| Tasten |
Maßnahme |
 |
Zum nächsten Feld. |
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Zurück zum vorherigen Feld. |
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Geht die Optionen eines Feldes
durch. In vielen Feldern kann der zutreffende Wert auch eingegeben werden. |
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Durchblättert Hilfeinformationen. |
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Wechselt zwischen Seite 1
und Seite 2. |
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Beendet das System-Setup-Programm
ohne Neustart des Systems und wird zum vorherigen Zustand zurückgebrachtStartroutine.
Bei den meisten Optionen werden die Änderungen aufgezeichnet, aber erst
beim nächsten Start des Systems wirksam. Für einige Optionen (wie im Hilfebereich
angezeigt) werden Änderungen sofort wirksam. |
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Beendet das System-Setup-Programm
und startet das System mit allen veränderten Parametern neu. |
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Stellt die Vorgabeparameter
für die ausgewählte Option wieder her. |
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Ruft die Geräteliste-Anzeige
auf, wenn die Menüoption Startgeräte auf Geräteliste gesetzt ist. Weitere
Informationen über die in der Geräteliste-Anzeige verwendeten Tasten finden
Sie in Tabelle 2. |
Die folgenden Unterabschnitte erklären detailliert jede
der Optionen in den System-Setup-Bildschirmen.
Mit der Option Zeit wird die interne Systemuhr
zurückgesetzt.
Die Zeit wird im 24-Stunden-Format (Stunden:Minuten:Sekunden)
gespeichert. Die Zeit wird geändert, indem die Zahl im markierten Feld durch
Drücken der rechten Pfeiltaste erhöht und durch Drücken der linken Pfeiltaste
reduziert wird. Falls gewünscht, können auch Zahlen in jedes entsprechende Feld
eingegeben werden.
Mit der Option Datum wird das Datum im
systeminternen Kalender zurückgesetzt.
Das System zeigt die Einträge für den Wochentag automatisch
gemäß den Einstellungen in den Feldern (Month [Monat], day-of-month [Tag]
und Year [Jahr]) an.
Das Datum wird geändert, indem die Zahl im markierten Feld
durch Drücken der rechten Pfeiltaste erhöht und durch Drücken der linken Pfeiltaste
reduziert wird. Falls gewünscht, können die Zahlen auch in den Feldern Monat
und Tag eingegeben werden.
Die Optionen Diskettenlaufwerk A und Diskettenlaufwerk
B identifizieren die im Computer installierten Diskettenlaufwerke.
In der Standardverkabelungskonfiguration ist Diskettenlaufwerk A (Start-Diskettenlaufwerk)
das 3,5-Zoll-Laufwerk im oberen, von außen zugänglichen Einbauschacht. Diskettenlaufwerk
B ist jedes Laufwerk im unteren, von außen zugänglichen Laufwerkschacht, das
mit der Disketten-/Bandlaufwerk-Schnittstelle des Systems verbunden ist.
Die Optionseinstellungen stimmen immer mit den physikalischen
Positionen der Laufwerke im System übereindas auf Seite 1 der System-Setup-Bildschirme
aufgeführte erste Laufwerk ist das obere Laufwerk im System.
Die Optionen sind:
- 5.25 Inch, 360 KB (5,25 Zoll, 360 KB)
- 5.25 Inch, 1.2 MB (5,25 Zoll, 1,2 MB)
- 3.5 Inch, 720 KB (3,5 Zoll, 720 KB)
- 3.5 Inch, 1.44 MB (3,5 Zoll, 1,44 MB)
- Not Installed (Nicht installiert)
Die Diskettenoption mit der Bezeichnung ZIP als
A oder B verwenden wird zur Steuerung des Betriebs eines intern installierten
ATAPI-Zip-Laufwerks verwendet. Die Optionen sind On (Ein) und
Off (Aus). Ist die Option auf Ein gesetzt,
wird das Zip-Laufwerk wie ein Diskettenlaufwerk behandelt, und es kann von diesem
Laufwerk gestartet werden. Ist die Option auf Aus gesetzt,
wird das Zip-Laufwerk wie ein normales ATAPI-Gerät behandelt.
Es können insgesamt zwei Diskettengeräte verwendet werden,
entweder Disketten- oder Zip-Laufwerke.
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ANMERKUNG: Bandlaufwerke werden nicht
durch die Optionen Diskettenlaufwerk A und Diskettenlaufwerk B
identifiziert. Sind zum Beispiel am Disketten-/Bandlaufwerk-Schnittstellenkabel ein
einzelnes Disketten- und ein Bandlaufwerk angeschlossen, ist die Option Diskettenlaufwerk
A auf die Eigenschaften des Diskettenlaufwerks, und die Option Diskettenlaufwerk
B auf Nicht installiert zu setzen. |
Primär identifiziert Laufwerke, die mit
dem primären EIDE-Schnittstellenanschluß (Enhanced Integrated Drive Electronics
[Erweiterte Integrierte Laufwerkselektronik]) mit der Bezeichnung IDE1 auf der
Systemplatine verbunden sind, während Sekundär Laufwerke identifiziert,
die mit dem sekundären EIDE-Schnittstellenanschluß mit der Bezeichnung IDE2
verbunden sind. Dell empfiehlt, den sekundären EIDE-Schnittstellenanschluß für
EIDE CD-ROM- und EIDE-Bandlaufwerke zu verwenden.
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ANMERKUNGEN: Bei allen Geräten von Dell, die einen
integrierten EIDE-Controller verwenden, die enstprechende Option Laufwerk
auf Auto setzen. Bei SCSI-Geräten (Small Computer System Interface [Kleincomputersystemschnittstelle])
die entsprechende Option Laufwerk auf None (Keine)
setzen.
Wenn ein EIDE-Gerät an der sekundären EIDE-Schnittstelle
angeschlossen ist, muß sich ein EIDE-Gerät an der primären EIDE-Schnittstelle
befinden.
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Bei älteren EIDE-Festplattenlaufwerken, die nicht mit dem
System von Dell geliefert wurden und die eine Kapazität von weniger als 528
Megabyte (MB) besitzen, kann eine der folgenden Optionen verwendet werden, falls
die Funktion Autodetect (Autoerkennung) nicht arbeitet.
- Eine spezifische Laufwerk-Typennummer
- Usr1 oder Usr2
Für jedes Laufwerk können sieben Parameter als eine Gruppe
über die Laufwerk-Typennummer gewählt oder individuell über die Tastatur eingegeben
werden. Eine Laufwerk-Typennummer legt die Parameter eines Festplattenlaufwerks
anhand von im System-BIOS abgelegten Tabellen fest.
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ANMERKUNG: Betriebssysteme, die das
System-BIOS umgehen, können u. U. nicht optimale Festplattenlaufwerkleistungen erzielen. |
Wird die Option Usr1 oder Usr2
gewählt, müssen folgende Parameter für das Laufwerk zur Verfügung gestellt werden:
- Typ ist die Laufwerk-Typennummer für
das gewählte Festplattenlaufwerk (in diesem Fall Usr1 oder
Usr2).
- Cyls (Cylinders [Zylinder]) entspricht
der Zahl der logischen Zylinder.
- Hds (Heads [Köpfe]) entspricht der Zahl
der logischen Köpfe im Laufwerk.
- Pre (Precompensation Cylinder [Vorkompensationszylinder])
entspricht der Zylindernummer, bei der sich der elektrische Strom für den
Laufwerkskopf ändert, um Unterschiede in der Datendichte auf der Festplattenoberfläche
zu kompensieren (dieser Parameter hat keinen Einfluß auf EIDE-Laufwerke).
- Lz (Landing Zone [Landezone]) entspricht
der Zylindernummer, die als Landezone des Laufwerks für die Köpfe verwendet
wird, wenn das Laufwerk nicht in Betrieb ist.
- Sec (Sectors [Sektoren]) ist die Zahl
der logischen Sektoren pro Spur.
- Size (Größe) [automatisch vom System
ermittelt] gibt die Speicherkapazität des Laufwerks in Millionen Byte an.
Reservierter Speicher ermöglicht die Zuweisung eines Bereichs
auf dem Systemplatinenspeicher, der von einer Erweiterungskarte zur Verfügung
gestellt werden kann. Die Funktion Reservierter Speicher sollte nicht aktiviert
werden, es sei denn, eine Erweiterungskarte, die besondere Adressierung verlangt,
wird verwendet.
Es ist zum Beispiel eine Speicher-Erweiterungskarte installiert,
die eine Adressierung beginnend bei 15 MB aufweisen muß. Die Auswahl von 15M
- 16M in der Option Reservierter Speicher gibt an, daß der
Basisspeicher von 15 bis 16 MB von der Speicher-Erweiterungskarte erbracht wird
(der Basisspeicher unterhalb der 15-MB Adresse wird von DIMMs (Dual In-Line
Memory Modules [Speichermodul mit zwei Kontaktanschlußreihen]) auf der Systemplatine
erbracht).
Die Option Reservierter Speicher enthält
folgende Optionen:
- Keine (Vorgabeoption)
- 512K - 640K
- 15M - 16M
Die CPU-Taktrate zeigt den Prozessortakt
an, mit dem das System startet.
Mit den Pfeiltasten Links oder Rechts in der Option CPU-Taktrate
zwischen der internen Nenntaktrate des Mikroprozessors (Standardeinstellung)
und einer niedrigeren kompatiblen Taktrate wählen, um das System laufzeitkritischen
Anwendungsprogrammen anzupassen. Änderungen an dieser Option werden sofort wirksam,
d.h. ein Neustart des Systems ist nicht erforderlich.
Wenn das System im Real-Modus ausgeführt wird, ist zum Umschalten
zwischen der Nenntaktrate und der kompatiblen Taktrate des Prozessors die Tastenkombination
<Ctrl><Alt><\> zu drücken. (Auf Tastaturen, die nicht auf
amerikanisches Englisch ausgelegt sind, hierzu die Tastenkombination <Strg><Alt><#>
drücken.)
Die Option Num-Sperre bestimmt, ob das
System bei 101- oder 102-Tastaturen mit aktivierter Num-Taste startet (nicht
bei 84er-Tastaturen).
Bei aktivierter Num-Taste arbeitet das numerische Tastenfeld
rechts außen wie ein Taschenrechner gemäß der auf den Tasten aufgedruckten mathematischen
und numerischen Funktionen. Anderenfalls gleicht seine Funktion den Cursorpfeiltasten,
die unten auf den Tasten aufgedruckt sind.
Gehäuseeingriff zeigt den Status des System-Gehäuseeingriff-Monitors
an. Die Einstellungen für diese Option lauten Enabled (Aktiviert),
Enabled-Silent (Stumm-Aktiviert) oder Disabled (Deaktiviert).
Die Standardeinstellung ist Aktiviert.
Wenn die Systemabdeckung abgenommen wird, während die Eingriffsüberwachung
auf Aktiviert eingestellt ist, wird die Einstellung auf Detected
(Erkannt) geändert und folgende Meldung erscheint während der Boot-Sequenz
beim nächsten Systemstart:
Alert! Cover was previously removed.
(Warnung! Abdeckung wurde entfernt.)
Wenn die Systemabdeckung abgenommen wird, während die Eingriffsüberwachung
auf Stumm-Aktiviert eingestellt ist, wird die Einstellung auf
Erkannt geändert. Die Warnmeldung wird jedoch nicht während
der Boot-Sequenz beim nächsten Systemstart eingeblendet.
Wenn die Eingriffsüberwachung auf Deaktiviert
gesetzt ist, ist die Eingriffsüberwachung nicht aktiv, und es wird keine Meldung
ausgegeben.
Um die Einstellung Erkannt zurückzusetzen,
das System-Setup-Programm während des System-POST (Power-On Self-Test [Einschaltselbsttest])
aufrufen. Die Option Gehäuseeingriff markieren und die linke
oder rechte Pfeiltaste drücken, um Aktiviert, Stumm-Aktiviert
oder Deaktiviert auszuwählen.
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ANMERKUNG: Wenn das Setup-Paßword
aktiviert ist, muß das Setup-Paßwort eingegeben werden, bevor die Option Gehäuseeingriff
zurückgesetzt werden kann. |
Über die Option DAC-Problemerkennung können
Videoprobleme behoben werden, die beim Gebrauch bestimmter Video-Erweiterungskarten
auftreten können. Die Standardeinstellung lautet Aus. Wenn
eine Video-Erweiterungskarte verwendet wird und Probleme wie etwa falsche Farben
oder leere Fenster auftreten, ist die Option DAC-Problemerkennung auf Ein
zu setzen.
Diese Option steuert die Funktion ACPI (Advanced Configuration
and Power Interface [erweiterte Konfigurations- und Stromverwaltungsschnittstelle])
des Systems.
Ist ACPI auf Ein gesetzt,
wird das System durch kurzes Drücken des Netzschalters in den Energiesparmodus
versetzt. Um das System vollständig abzuschalten, den Netzschalter länger als
vier Sekunden gedrückt halten. Wenn ACPI auf Ein gesetzt ist,
steht die IRQ-Leitung 9 (Interrupt Request [Unterbrechungsanforderung]) nicht
für die Verwendung einer Erweiterungskarte zur Verfügung.
Wenn ACPI auf Aus gesetzt
ist, wird das System durch kurzes Drücken des Netzschalters vollständig abgeschaltet.Mit
dieser Einstellung steht IRQ 9 für die Verwendung einer Erweiterungskarte zur
Verfügung.
Die Option Tastaturfehler legt fest, ob
Fehlermeldungen bezüglich der Tastatur während des POST ausgegeben werden. Der
Einschalt-Selbsttest besteht aus einer Reihe von Hardwaretests, die bei jedem
Einschalten des Systems und Betätigen der Reset-Taste durchgeführt werden.
Diese Option ist bei Hostsystemen oder selbststartenden
Servern, an die nicht permanent eine Tastatur angeschlossen ist, nützlich. Wenn
in diesen Fällen Do not Report (Nicht melden) gewählt wird,
werden alle Fehlermeldungen in bezug auf Tastatur oder Tastaturcontroller während
des POST-Tests unterdrückt. Die Funktion der Tastatur selbst bleibt von dieser
Option unberührt, wenn die Tastatur am Computer angeschlossen ist.
Die Option System-Paßwort zeigt den aktuellen
Status der Paßwortsicherheitsfunktion im System an und ermöglicht die Vergabe
und Bestätigung eines neuen Paßworts. Ein neues Paßwort kann nur dann zugewiesen
werden, wenn der aktuelle Status auf Not Enabled (Nicht Aktiviert)
steht; dieser ist in hell hervorgehobenen Buchstaben angezeigt.
Die Einstellungen für die Option System-Paßwort lauten:
- Nicht Aktiviert (Vorgabeoption)
- Aktiviert
- Disabled by Jumper (Durch Jumper deaktiviert)
Wenn das Setup Password (Setup-Paßwort)
auf Aktiviert gesetzt ist, kann über den Paßwort-Status
verhindert werden, daß das System-Paßwort beim Start des Systems geändert oder
deaktiviert wird.
Zum Sperren des System-Paßworts muß zuerst ein Setup-Paßwort
in der Option Setup-Paßwort vergeben und dann die Option Paßwort-Status
auf Locked (Gesperrt) geändert werden. In diesem Zustand kann
das System-Paßwort nicht über die Option System-Paßwort geändert
und auch nicht durch Drücken der Tastenkombination <Strg><Eingabe>
beim Systemstart deaktiviert werden.
Zum Freigeben des System-Paßworts muß zuerst ein Setup-Paßwort
in der Option Setup-Paßwort vergeben und dann die Option Paßwort-Status
auf Unlocked (Nicht Gesperrt) geändert werden. In diesem Zustand
kann das System- Paßwort durch Drücken der Tastenkombination <Strg><Eingabe>
beim Systemstart deaktiviert und anschließend über die Option System-Paßwort
geändert werden.
Boot-Sequenz kann auf Diskette
First (Diskette Zuerst) [Vorgabeoption], Hard Disk Only (Nur
Festplatte), CD-ROM First (CD-ROM Zuerst) oder Device
List (Geräteliste) gesetzt werden.
Der Begriff boot (starten) bezieht sich auf den Systemstart.
Beim Starten bringt sich das System selbsttätig in einen betriebsbereiten Status,
indem es ein kleines Programm in den Speicher lädt, das seinerseits das Laden
des Betriebssystems veranlaßt. Die Option Boot-Sequenz teilt dem System mit,
auf welchem Laufwerk es die nötigen Dateien zum Starten findet.
Durch die Auswahl Diskette Zuerst versucht
das System, zunächst vom Diskettenlaufwerk A zu starten. Wenn das System eine
Diskette im Laufwerk feststellt, die nicht startfähig ist, oder ein Problem
mit dem Laufwerk feststellt, wird eine Fehlermeldung ausgegeben. Wenn keine
Diskette im Laufwerk gefunden wird, versucht das System vom Festplattenlaufwerk
(Laufwerk 0), dann vom CD-ROM-Laufwerk und schließlich von den Plug and Play-Netzwerkadaptern
in der vorgefundenen Reihenfolge zu starten.
Durch die Auswahl Nur Festplatte versucht
das System, zunächst vom Festplattenlaufwerk und anschließend von den Plug and
Play-Netzwerkadaptern in der vorgefundenen Reihenfolge zu starten.
Durch die Auswahl von CD-ROM Zuerst versucht
das System, zunächst vom CD-ROM-Laufwerk aus zu starten. Findet das System dabei
eine CD-ROM, die nicht startfähig ist, oder tritt ein Problem beim Laufwerk
auf, wird eine Fehlermeldung ausgegeben. Wenn keine CD im Laufwerk gefunden
wird, versucht das System, vom Laufwerk A, dann vom Laufwerk C und schließlich
von den Plug and Play-Netzwerkadaptern in der vorgefundenen Reihenfolge zu starten.
Geräteliste bietet Zugriff auf die Geräteliste-Anzeige,
in der aus einer Liste mit verfügbaren Startgeräten ein Gerät zum Starten gewählt
werden und die Reihenfolge festgelegt werden kann, in der das System versucht
zu starten.Um die Geräteliste-Anzeige einzusehen, <Strg> und die rechte
Pfeiltaste drücken. Tabelle 2 listet andere Steuertasten auf, die in der Geräteliste-
Anzeige verwendet werden.
Tabelle 2. Steuertasten in der Geräteliste-Anzeige
| Tasten |
Maßnahme |
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Setzt die Startgeräteliste
auf die Standardeinstellungen zurück |
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Verschiebt das gewählte Gerät
in der Boot-Sequenz nach oben oder nach unten |
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Wechselt zu Seite 2 der System-Setup-Bildschirme |
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Verschiebt das ausgewählte
Gerät von einer Startgerätprioritätsliste in die nächste |
HINWEIS: Nur eine technisch versierte Person sollte
die Einstellungen in der Geräteliste-Anzeige ändern.
Die Geräteliste-Anzeige (siehe Abbildung
2) bietet drei Optionen zum Auflisten und Setzen der Priorität der verfügbaren
Startgeräte im System.
Abbildung 2. Beispiel Geräteliste-Anzeige
- Boot Device Priority (Startgerätpriorität)
Die Option Startgerätpriorität
listet alle startfähigen Geräte (Festplattenlaufwerke, CD-ROM-Laufwerke usw.)
auf, die vom System-BIOS und allen im System installierten Plug and Play-Netzwerkadaptern
gesteuert werden.
- Exclude From Boot Device Priority (Von der Startgerätepriorität
ausschließen)
Die Option Von der Startgerätepriorität
ausschließen ermöglicht das Entfernen jeglicher Startgeräte aus der
Option Startgerätepriorität, die das System während des Systemstarts ignorieren
soll.
- Device Controller Priority (Geräte-Controller-Priorität)
Die Option Geräte-Controller-Priorität
listet den System-BIOS-Controller auf; alle Nicht-Plug and Play-Geräte, wie
zum Beispiel Netzwerkadapterkarten; alle sekundären Controllerkarten, wie
zum Beispiel ein im System installierter SCSI-Adapter (Small Computer System
Interface [Kleincomputersystemschnittstelle]).
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ANMERKUNG: Nicht-Plug and Play-Geräte
erscheinen in dieser Liste als Adapter ohne ID-Unterstützung. |
Beim Bestimmen der Gerätereihenfolge zum Starten greift
das System zunächst auf die Reihenfolge der Geräte in der Option Geräte-Controller-Priorität
zu, anschließend auf die Reihenfolge der Geräte unter Startgerätepriorität.
Um die Prioritätspräferenzen anzugeben, müssen die Geräte
unter diesen Optionen geordnet werden, so daß sich der Controller mit der höchsten
Priorität am Anfang der Option Geräte-Controller-Priorität
und das Gerät mit der höchsten Priorität am Anfang der Option Startgerätepriorität
befindet. Die übrigen Geräte in der Option Startgerätepriorität
nach ihren Präferenzen ordnen. Alle Geräte, die während des Systemstarts ignoriert
werden sollen, in die Option Von der Startgerätepriorität ausschließen
verschieben.
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ANMERKUNG: Das System bestimmt
Laufwerk C in der Option Startgerätepriorität als das erste
Festplattenlaufwerk, das mit dem Geräte-Controller mit der höchsten Priorität verbunden
ist. Daher muß das SCSI-Adaptergerät an den Anfang der Option Geräte-Controller-Priorität
geschoben werden, falls ein SCSI-Adapter im System installiert ist und das SCSI-Laufwerk 0
das Laufwerk C sein soll. |
Um die Reihenfolge der Geräte zu ändern, <Strg> und
die Nach-Oben- oder Nach-Unten-Taste drücken. Sollen die Originaleinstellungen
der Option Startgerätepriorität wiederhergestellt werden, <Strg><>
drücken.
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ANMERKUNG: Wird die Option Geräteliste
durch Drücken von <Esc> oder <Alt><b> ohne eine Veränderung der
Einstellungen verlassen, wird dir Option Boot-Sequenz auf die Option Geräteliste
gesetzt. |
Setup-Paßwort gibt an, ob ein Paßwort für
die Änderung der Einstellungen im System-Setup-Bildschirm erforderlich ist.
Die Einstellungen für diese Option lauten normalerweise Aktiviert
oder Nicht Aktiviert. Die dritte Option, Durch Jumper
Deaktiviert, wird angezeigt, wenn die Setup-Paßwort-Option
deaktiviert ist. (Die Option Setup kann durch setzen eines Jumpers auf der Systemplatine
deaktiviert werden.)
Wenn die Option Setup-Paßwort auf Aktiviert
gesetzt ist, muß zunächst das korrekte Paßwort eingegeben werden, bevor die
Einstellungen der meisten System-Setup-Optionen verändert werden können. Wird
das Paßwort nicht innerhalb von drei Versuchen korrekt eingegeben, können die
Einstellungen im System-Setup-Bildschirm eingesehen, jedoch nicht geändert werden,
mit einer Ausnahme: Wenn Paßwort-Status auf Nicht Gesperrt
gesetzt ist, kann das System-Paßwort geändert werden.
Mit der Option Automatisches Einschalten
werden Tage und Zeiten festgesetzt, an denen sich das System automatisch einschaltet.
Sie können Automatisches Einschalten so einstellen, daß sich
das System entweder jeden Tag oder jeden Montag bis Freitag einschaltet.
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ANMERKUNG: Diese Funktion ist nicht
wirksam, wenn das System über eine Steckerleiste oder einen Überspannungsschutzschalter
ausgeschaltet wird. |
Die Zeit wird im 24-Stunden-Format notiert. (Stunden:Minuten).
Die Einschaltzeit wird verändert, indem die Zahl im markierten Feld durch Drücken
der rechten Pfeiltaste erhöht und durch Drücken der linken Pfeiltaste reduziert
wird. Sie können die gewünschte Zahl auch direkt in beide Felder eingeben.
Die Standardeinstellung für Automatisches Einschalten
ist Deaktiviert.
Bei einigen Bildschirmtypen und die meisten EIDE-Festplattenlaufwerken
kann die Leistungsaufnahme des Systems vermindert werden, indem die Funktion
Strommanagement aktiviert wird. Mit aktiviertem Strommanagement wechseln solche
Bildschirme und Laufwerke automatisch in einen Niedrigstrom-Modus, wenn das
System inaktiv ist.
Strommanagement kann in drei Stufen eingebunden
werden: Maximum, Normal und Minimum
(diese drei Stufen beziehen sich nur auf den Bildschirm; der Betrieb des Festplattenlaufwerks
bleibt in allen drei Stufen unverändert). Die Standardeinstellung für diese
Option lautet Deaktiviert.
Bei einem VESA®- DPMS-kompatiblen Bildschirm
kann die Aktivierung der Option Strommanagement die Leistungsaufnahme
des Bildschirms verringern, während die Tastatur und die Maus nicht benutzt
werden.
HINWEIS: Vor der Aktivierung dieser
Funktion in der Dokumentation des Bildschirms nachlesen, um sicherzustellen,
daß ein DPMS-kompatibler Bildschirm angeschlossen ist.Ansonsten kann der Bildschirm
beschädigt werden.
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ANMERKUNG: Die Funktion Strommanagement
überprüft die Aktivität einer an einem PS/2-kompatiblen (Personal System/2)
Mausanschluß angeschlossenen Maus. |
Durch Einstellung des Strommanagements
auf Maximal, Normal und Minimal
können voreingestellte Zeitintervalleinstellungen (siehe Tabelle 3) für die beiden aufeinanderfolgenden Bildschirmabschaltungen
Standby und Aus vorgegeben werden.
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ANMERKUNG: Jeder Bildschirmhersteller
gibt die Details der Abschaltstufen des Bildschirms an.Aber in jedem Fall wird die
Leistungsaufnahme in jeder Stufe von "Ein" (Volle Leistung) über
"Standby" (verminderte Leistung); das Bild wird normalerweise ausgeblendet) bis
"Aus" (Leistungsaufnahme ist minimal) vermindert. Um diese Stufen für Ihren
Monitor anzugeben, ziehen Sie die mit dem Bildschirm gelieferte Dokumentation zu Rate. |
In jeder Abschaltstufe kann die volle Leistung des Bildschirms
in einer der folgenden Weisen wiederhergestellt werden:
- Bei den meisten DPMS-kompatiblen Bildschirmen sollte
jede Aktivitäteinschließlich das Bewegen der Mausdie volle Leistung
des Bildschirms wiederherstellen.
- Einige DPMS-kompatible Bildschirme erfordern, daß der
Bildschirm aus- und wieder eingeschaltet wird, um die volle Leistung wiederherzustellen.
Weitere Informationen über den Betrieb Ihres Bildschirms
finden Sie in der Dokumentation des Bildschirms.
Bei den meisten Systemen können durch die Aktivierung des
Strommanagement in jeder Stufe EIDE-Festplattenlaufwerke nach
ungefähr 20 Minuten ohne Systemaktivität in den Niedrigstrom-Modus versetzt
werden (siehe Tabelle 3).
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ANMERKUNGEN: Alle mit diesem System gelieferten
EIDE-Laufwerke unterstützen diese Funktion.(Weitere Informationen über
Energy Star Systeme finden Sie unter "ENERGY
STAR®-Konformität".)
Jedoch unterstützen nicht alle EIDE-Festplattenlaufwerke
diese Funktion.Durch das Aktivieren dieser Funktion bei Laufwerken, die
diese Funktion nicht unterstützen, kann das EIDE-Laufwerk solange unbenutzbar
werden, bis das System neu gestartet und die Option Strommanagement
deaktiviert wird.
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Im Niedrigstrom-Modus hören die Platten im Innern des Laufwerks
auf, sich zu drehen.Sie verbleiben bis zum nächsten Laufwerkszugriff in diesem
Zustand, wodurch die Platten wieder beginnen, sich zu drehen.(Weil die Platten
einige Sekunden benötigen, um sich wieder mit voller Geschwindigkeit zu drehen,
kann eine leichte Verzögerung beim Zugriff auf das Festplattenlaufwerk auftreten.)
Bei Deaktiviert Strommanagement (Standardeinstellung)
drehen sich die Platten konstant, solange das System eingeschaltet ist.
Tabelle 3. Stromausfallzeiten
Strom
management
Einstellung |
EIDE-Laufwerk
Herunterfahr-
Zeitintervalle |
Bildschirm
Standby
Zeitintervalle |
Bildschirm Aus
Zeitintervalleinstellungen |
| Deaktiviert |
Niemals |
Niemals |
Niemals |
| Maximum |
20 Minuten |
10 Minuten |
1 Stunde |
| Normal |
20 Minuten |
20 Minuten |
1 Stunde |
| Minimum |
20 Minuten |
1 Stunde |
Niemals |
Wakeup On LAN gibt an, ob die Wakeup
On LAN-Funktion auf Ein oder Aus
gesetzt ist. Änderungen werden erst nach einem Neustart des Systems wirksam.
Sound legt fest, ob der integrierte Audio-Controller auf
Ein oder Aus gesetzt ist.Änderungen werden
erst nach einem Neustart des Systems wirksam.
NSC legt fest, ob ein integrierter Netzwerkschnittstellencontroller
auf Ein oder Aus gesetzt ist. Änderungen werden
erst nach einem Neustart des Systems wirksam.
Die Option Maus aktiviert oder deaktiviert
die integrierte PS/-kompatible Mausschnittstelle. Durch Deaktivieren der Maus
kann eine Erweiterungskarte die Unterbrechungsaufforderung (IRQ) 12 belegen.
Weitere Informationen über integrierte Schnittstellen, Anschlußzuweisungen,
IRQs und das Neuzuweisen von Schnittstellen finden Sie im Online-System-Benutzerhandbuch
unter "Externe Geräte anschließen".
Serielle Schnittstelle 1 und Serielle
Schnittstelle 2 konfigurieren die integrierten seriellen Schnittstellen.
Diese Optionen können entweder auf Auto (Standardeinstellung)
gesetzt werden, um eine Schnittstelle automatisch zu konfigurieren, auf eine
bestimmte Schnittstelle konfiguriert werden (COM1 oder COM3 für die Serielle
Schnittstelle 1; COM2 oder COM4 für die Serielle Schnittstelle
2) oder auf Aus gesetzt werden, um die Schnittstelle
zu deaktivieren.
Wenn eine serielle Schnittstelle auf Auto
gesetzt und eine Erweiterungskarte hinzugefügt wird, deren Schnittstelle auf
dieselbe Bezeichnung konfiguriert ist, wird der integrierten Schnittstelle automatisch
die nächste verfügbare Schnittstellenbezeichnung mit der gleichen IRQ-Einstellung
wie folgt zugewiesen:
- COM1 (E/A-Adresse [Eingabe/Ausgabe] 3F8h), die IRQ4 mit
COM3 teilt, wird auf COM3 (E/A-Adresse 3E8h) neu zugewiesen.
- Ebenso wird COM2 (E/A-Adresse 2F8h), die IRQ3 mit COM4
teilt, auf COM4 (E/A-Adresse 2E8h) neu zugewiesen.
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ANMERKUNGEN: Wenn zwei COM-Anschlüsse die gleiche
Unterbrechungsanfrage besitzen, kann jeder einzeln verwendet werden. Es
ist aber nicht immer möglich, beide zur gleichen Zeit zu benutzen.
Wenn die zweite Schnittstelle (COM3 oder COM4) ebenfalls belegt ist, wird
die integrierte Schnittstelle ausgeschaltet.
Unter den Betriebssystemen Microsoft Windows 95
oder IBM OS/2 können nicht beide seriellen Schnittstellen zur gleichen
Zeit verwendet werden.
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Weitere Informationen über integrierte Schnittstellen, Anschlußzuweisungen,
IRQs und das Neuzuweisen von Schnittstellen finden Sie im Online-System-Benutzerhandbuch
unter "Externe Geräte anschließen".
Die Option Parallele Schnittstelle konfiguriert
die integrierte parallele Schnittstelle. Diese Option kann entweder auf 378h
(Standardeinstellung), auf zusätzliche Adressen 278h oder 3BCh
oder auf Aus (um die Schnittstelle zu deaktivieren) gesetzt
werden.
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ANMERKUNG: Die Option Parallele
Schnittstelle ist nicht auf 278h zu setzen, wenn ein ECP-Gerät
(Enhanced Capabilities Port [Anschluß mit erweiterten Möglichkeiten]) mit der
Schnittstelle verbunden ist. |
Parallelmodus steuert die im System integrierte parallele
Schnittstelle in der Weise, daß die Schnittstelle als eine AT-kompatible (unidirektionale)
oder eine PS/2-kompatible (bidirektionale) Schnittstelle arbeitet.
Das System unterstützt auch den ECP-Modus, der von Windows
95 und Windows 98 verwendet werden kann. Windows 95 und Windows 98 verwenden
das ECP-Protokoll automatisch, wenn das Betriebssystem ein ECP-fähiges Gerät
erkennt, wodurch das Einstellen dieser Option überflüssig wird.
Diese Option ist entsprechend der Art des Peripheriegerätes,
das an die parallele Schnittstelle angeschlossen ist, einzustellen. Zur Bestimmung
der richtigen Betriebsart schlagen Sie bitte im Handbuch des jeweiligen Geräts
nach.
Die Option IDE-Festplatte aktiviert oder
deaktiviert die integrierte EIDE-Festplattenlaufwerksschnittstelle des Systems.
In der Einstellung Auto (Standardeinstellung)
schaltet das System die integrierte EIDE-Schnittstelle, falls nötig, für einen
als Erweiterungskarte installierten Controller aus.
Während der Startroutine prüft das System zuerst, ob in
einem der Steckplätze eine primäre Festplattenlaufwerks-Controllerkarte installiert
ist. Wird keine Karte festgestellt, aktiviert das System seine integrierte EIDE-Schnittstelle
und verwendet IRQ14 und IRQ15.
Wird ein Primärcontroller am Erweiterungsbus festgestellt,
deaktiviert das System die integrierte EIDE-Schnittstelle.
In der Einstellung Aus ist die integrierte
EIDE-Schnittstelle deaktiviert.
Die Option Diskette steuert den Betrieb
des integrierten Diskettenlaufwerkcontrollers.
In der Einstellung Auto (Standardeinstellung)
schaltet das System den integrierten Diskettenlaufwerkcontroller falls nötig
für einen als Erweiterungskarte installierten Controller aus.
Ist die Option Write Protect (Schreibgeschützt)
gewählt, kann nichts auf die Disketten- und Bandlaufwerke geschrieben werden,
die den im System integrierten Disketten-/Bandlaufwerkcontroller verwenden.
(Das System kann jedoch weiterhin Daten von den Laufwerken lesen.) Wenn diese
Option aktiviert ist, ist auch die Option Auto aktiviert (das
System deaktiviert je nach Bedarf den integrierten Diskettenlaufwerkcontroller).
Die Option Aus deaktiviert den integrierten
Disketten/Bandlaufwerk-Controller; diese Option wird in erster Linie zur Fehlerbehebung
eingesetzt.
Die Option Lautsprecher legt fest, ob der
integrierte Lautsprecher auf Ein (Standardeinstellung) oder
auf Aus gesetzt ist. Änderungen an dieser Option werden sofort
wirksam, d.h. ein Neustart des Systems ist nicht erforderlich.
Folgende Optionen, die nicht ausgewählt werden können, zeigen
Informationen über das System an. Der Mikroprozessortyp wird auch im Systemdatenkästchen
angezeigt.
- Dir Option Level 2 Cache zeigt die Größe
des integrierten Cache an.
- Die Option Sytem Memory (Systemspeicher)
zeigt den gesamten auf dem System installierten Speicher an, mit Ausnahme
des Speichers der EMS-Erweiterungskarten (Expanded Memory Specification [Expansionsspeicher-Spezifikation].
Nach jeder Speicherinstallation sollte man anhand dieser Option überprüfen,
ob der Speicher ordnungsgemäß installiert ist und vom System erkannt wird.
- Die Option Video Memory (Videospeicher)
zeigt die Größe des vom System erkannten Videospeichers an.
- Die Option Service Tag zeigt die fünfstellige
Service Tag Nummer an, die in den NVRAM (Nonvolatile Random-Access Memory
[Nichtflüchtiger Wahlfreier Zugriffsspeicher]) von Dell während der Herstellung
einprogrammiert wurde.Die Nummer ist bei Wartung oder technischer Hilfe anzugeben.
Sie wird zudem von einigen Dell-Softwareprogrammen (z.B. dem Diagnoseprogramm)
angesprochen.
- Die Option Asset Tag (System-Kennummer)
zeigt die vom Benutzer programmierbare System-Kennummer für das System an,
falls diese zugewiesen wurde.Mit Hilfe des System-Kennummer-Dienstprogramms,
das zu den Softwareunterstützungsprogrammen gehört, kann eine System-Kennummer
von bis zu 10 Zeichen eingegeben und im NVRAM gespeichert werden. Weitere
Informationen befinden sich auf der Dell ResourceCD.
HINWEIS: Die Paßwortfunktionen sichern die Rechnerdaten
bis zu einem gewissen Grad, sie sind jedoch nicht narrensicher. Sie sind jedoch
keineswegs narrensicher. Wenn für die Daten eine höhere Sicherheit benötigt
wird, sollten Sie zusätzliche Schutzfunktionen verwenden, wie z.B. ein Kodierprogramm.
Das Dell-System wird mit deaktivierter Paßwortfunktion geliefert.
Wenn die Systemsicherheit wichtig ist, sollte das System ausschließlich unter
Paßwortschutz betrieben werden.
Die Vergabe eines System-Paßworts kann, wie im Abschnitt
"System-Paßwort vergeben" beschrieben,
jederzeit bei Gebrauch des System-Setup-Programms erfolgen. Nach Vergabe eines
System-Paßworts haben nur noch autorisierte Personen vollen Zugriff auf die
Systemfunktionen.
Wenn die Option System-Paßwort auf Aktiviert
gesetzt ist, fragt das System unmittelbar nach dem Start nach dem System-Paßwort.
Um ein bereits vorhandenes Setup-Paßwort zu ändern, muß das aktuelle Setup-Paßwort (siehe ""Vorhandenes Setup-Paßwort löschen oder ändern") bekannt sein. Sollte ein System-Paßwort vergeben und anschließend
vergessen werden, muß die Systemabdeckung entfernt und eine Jumpereinstellung
geändert werden, um die System-Paßwortfunktion zu deaktivieren (siehe "Vergessenes Paßwort deaktivieren").
Durch Löschen des System-Paßworts wird gleichzeitig auch das Setup-Paßwort
gelöscht.
HINWEIS: Wenn das System unbeaufsichtigt und mit
deaktivierter System-Paßwortfunktion läuft, haben Unberechtigte Gelegenheit,
Steckbrücken umzustecken und die auf der Festplatte gespeicherten Daten aufzurufen.
Vor der Vergabe eines System-Paßworts das System-Setup-Programm
starten und die Option System-Paßwort überprüfen.
Ist bereits ein System-Paßwort vergeben,
steht diese Option auf Aktiviert. Ist die System-Paßwortfunktion
über eine Jumpereinstellung auf der Systemplatine deaktiviert, steht diese Option
auf Deaktiviert durch Jumper. In beiden Fällen ist es nicht
möglich, das Paßwort zu ändern oder neu zu vergeben.
Ist noch kein System-Paßwort vergeben und ist der Paßwort-Jumper
auf der Systemplatine aktiviert (Standardeinstellung), steht die Option System-Paßwort
auf Nicht aktiviert. Nur wenn diese Option auf Nicht
aktiviert gesetzt ist, kann ein System-Paßwort wie folgt vergeben
werden:
- Überprüfen, daß die Option Paßwort-Status
auf Nicht Gesperrt gesetzt ist.
Anleitungen zum Ändern der Einstellungen von Paßwort-Status
finden Sie unter "Paßwort-Status".
- Die Option System-Paßwort markieren
und dann die linke oder rechte Pfeiltaste drücken.
Die Überschrift der Option wechselt zu Enter Password
(Paßwort eingeben). Daneben erscheint ein leeres siebenstelliges
Feld in eckigen Klammern.
- Das neue System-Paßwort eingeben.
Es darf bis zu sieben Zeichen lang sein.
Für jedes Zeichen (einschließlich der Leertaste) erscheint
im Feld ein Platzhalter.
Die Paßwortfunktion erkennt Tasten durch deren Position
auf der Tastatur. Sie unterscheidet nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung.
Befindet sich z.B. im Paßwort ein M, dann ist sowohl M als auch
m zulässig.
Gewisse Tastenkombinationen sind nicht zulässig. In diesem
Fall ertönt ein Signalton aus dem Systemlautsprecher.
Zeichen werden im Paßwort mit der <Rück->Taste oder
der linken Pfeiltaste gelöscht.
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ANMERKUNG: Um das Feld
zu verlassen, ohne ein System-Paßwort zu vergeben, die <Tab>-Taste
oder die Tastenkombination <Umschalt><Tab> drücken, um zu
einem anderen Feld zu wechseln; oder die Taste <Esc> jederzeit vor
dem Ausführen von Schritt 5 drücken. |
- <Eingabe> drücken.
Ist das neue Paßwort kürzer als sieben Zeichen, wird dennoch
das gesamte Feld mit Platzhaltern gefüllt. Die Überschrift der Option wechselt
auf Verify Password (Paßwort bestätigen). Daneben erscheint
ein weiteres leeres siebenstelliges Feld in eckigen Klammern.
- Um das Paßwort zu bestätigen, geben Sie es ein zweites
Mal ein und drücken dann <Eingabe>.
Der Paßwort-Status ändert sich zu Aktiviert.
Das System-Paßwort ist damit wirksam. Das System-Setup-Programm verlassen
und die Arbeit aufnehmen. Der Paßwortschutz wird jedoch erst mit dem nächsten
Systemstart durch Drücken der Reset-Taste oder Aus- und wieder Einschalten
des Systems wirksam.
Immer, wenn Sie Ihr System einschalten, die Reset-Taste
betätigen oder wenn Sie Ihr System durch die Tastenkombination <Strg><Alt><Entf>
neustarten, erscheint die folgende Meldung auf dem Bildschirm, falls Paßwort-Status
auf Nicht Gesperrt eingestellt ist:
Type in the password and...
- press <ENTER> to leave password security enabled.
- press <CTRL><ENTER> to disable password security.
Enter password:
(Paßwort eingeben und...
- <EINGABE> drücken, um den Paßwortschutz aktiviert zu lassen.
- <STRG><EINGABE> drücken, um die Paßwortsicherheit zu deaktivieren.
Paßwort eingeben:)
Wenn Paßwort-Status auf Gesperrt
gesetzt ist, erscheint folgende Eingabeaufforderung:
Type the password and press <Enter>.
(Das Paßwort eingeben und <Eingabe> drücken.)
Nach Eingabe des richtigen System-Paßworts <Eingabe>
drücken. Das System führt den Start durch, und es kann wie gewohnt mit der Tastatur
und/oder Maus gearbeitet werden.
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ANMERKUNG: Wenn ein Setup-Paßwort
zugewiesen wurde (siehe Abschnitt "Setup-Paßwortfunktion
verwenden"), akzeptiert das System das Setup-Paßwort als alternatives
System-Paßwort. |
Wurde ein falsches oder unvollständiges Paßwort eingegeben,
erscheint folgende Meldung auf dem Bildschirm:
** Incorrect password. **
Enter password:
(** Falsches Paßwort. **)
Paßwort eingeben:
Wird wiederum ein falsches oder unvollständiges Paßwort
eingegeben, erscheint die gleiche Meldung auf dem Bildschirm.
Nach drei aufeinanderfolgenden Versuchen mit einem fehlerhaften
oder unvollständigen Paßwort wird die folgende Meldung ausgegeben:
** Incorrect password. **
Number of unsuccessful password attempts: 3
System halted! Must power down.
(** Falsches Paßwort. **
Zahl der fehlgeschlagenen Paßwortversuche: 3
Systemoperationen wurden gestoppt! Das System wird heruntergefahren.)
Die Anzahl erfolgloser Versuche, das korrekte System-Paßwort
einzugeben, kann darauf hinweisen, daß eine nicht-autorisierte Person versucht
hat, auf das System zuzugreifen.
Selbst nach Aus- und wieder Einschalten des Systems wird
die vorherige Meldung bei jeder falschen oder unvollständigen Eingabe des System-Paßworts
eingeblendet.
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ANMERKUNG: Paßwort-Status
kann zusammen mit System-Paßwort und Setup-Paßwort
eingesetzt werden, um weiteren Schutz des Systems vor unerlaubtem Zugriff
zu bieten. Weitere Informationen finden Sie unter "Paßwort-Status". |
Zum Löschen oder Ändern eines System-Paßworts, folgende
Schritte ausführen:
- Das System-Setup-Programm aufrufen und überprüfen, ob
die Option Paßwort-Status auf Nicht Gesperrt
gesetzt ist.
Lesen Sie dazu "System-Setup-Programm
aufrufen". Anleitungen zum Ändern der Einstellungen des Paßwort-Status
finden Sie unter "Paßwort-Status".
- System neustarten, damit zur Eingabe des System-Paßworts
aufgefordert wird.
- Nach Aufforderung das System-Paßwort eingeben.
- Die Tastenkombination <Strg><Eingabe> drücken,
um das vorhandene System-Paßwort zu deaktivieren, nicht <Eingabe> drücken,
um mit dem normalen Betrieb des Systems fortzufahren.
- Die Option System-Paßwort des System-Setup-Programms
muß nun auf Nicht Aktiviert stehen.
Wenn die Option System-Paßwort auf Nicht
Aktiviert steht, ist das Paßwort gelöscht worden. Wenn ein neues
Paßwort vergeben werden soll, weiter mit Schritt 6. Wenn Nicht Aktiviert
nicht für die Option System-Paßwort angezeigt ist,
die Tastenkombination <Alt><p> drücken, um das System neu zu starten,
und dann die Schritte 3 bis 5 wiederholen.
- Um ein neues Paßwort zu vergeben, den Anleitungen unter
"System-Paßwort vergeben" folgen.
Das Dell-System wird mit deaktivierter Paßwortfunktion geliefert.
Wenn die Systemsicherheit wichtig ist, sollte das System ausschließlich unter
Paßwortschutz betrieben werden.
Die Vergabe eines Setup-Paßworts kann, wie im Abschnitt
"Setup-Paßwort vergeben" beschrieben,
jederzeit bei Gebrauch des System-Setup-Programms erfolgen. Nach Vergabe eines
Setup-Paßworts haben nur noch autorisierte Personen vollen Zugriff auf das System-Setup-Programm.
Um ein bereits vorhandenes Setup-Paßwort zu ändern, muß
das aktuelle Setup-Paßwort (siehe "System-Paßwort
löschen oder ändern") bekannt sein. Sollte ein Setup-Paßwort vergeben
worden sein und Sie haben es vergessen, muß die Sytemabdeckung entfernt
und eine Jumpereinstellung geändert werden, um die Setup-Paßwortfunktion zu
deaktivieren (siehe "Vergessenes
Paßwort deaktivieren"). Zu beachten ist, daß gleichzeitig auch das
System-Paßwort gelöscht wird.
Nur wenn diese Option auf Nicht aktiviert
gesetzt ist, kann ein Setup-Paßwort vergeben (oder geändert)
werden. Zum Vergeben eines Setup-Paßworts folgende Schritte ausführen:
- Das System-Setup-Programm aufrufen und auf Seite 2 der
System-Setup-Bildschirme wechseln.
Lesen Sie dazu "System-Setup-Programm
aufrufen". Die Tastenkombination <Alt><p> drücken, um
zu Seite 2 der System-Setup-Bildschirme zu gelangen.
- Die Option Setup-Paßwort markieren und
dann die linke oder rechte Pfeiltaste drücken.
Das System fordert dazu auf, ein Paßwort einzugeben und
zu bestätigen. Bei Eingabe eines ungültigen Zeichens ist ein Signalton zu
hören.
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ANMERKUNG: Es ist möglich, das gleiche
System- und Setup-Paßwort festzulegen. |
- Das Paßwort eingeben und bestätigen, dann auf OK
klicken.
Änderungen der Option Setup-Paßwort werden
sofort wirksam (das System muß nicht neu gestartet werden).
Die Option Setup-Paßwort markieren und
dann die linke oder rechte Pfeiltaste drücken. Das System fordert dazu auf,
ein Paßwort einzugeben und zu bestätigen. Bei Eingabe eines ungültigen Zeichens
ist ein Signalton zu hören.
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ANMERKUNGEN: Es ist möglich, das gleiche System-
und Setup-Paßwort festzulegen.
Wenn die beiden Paßwörter nicht identisch sind,
kann das Setup-Paßwort als alternatives System-Paßwort eingesetzt werden.
Das System-Paßwort kann jedoch nicht anstelle des Setup-Paßworts eingesetzt
werden.
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Nach dem Prüfen des Paßwortes wechselt die Einstellung Setup-Paßwort
auf Aktiviert. Beim nächsten Aufruf des System-Setup-Programms
fordert das System zur Eingabe des Setup-Paßworts auf.
Wenn die Option Setup-Paßwort auf Aktiviert
gesetzt ist, muß zunächst das korrekte Paßwort eingegeben werden, bevor die
meisten Optionen des System-Setup-Programms verändert werden können.
Beim Aufruf des System-Setup-Programms erscheint Seite 2
der System-Setup-Bildschirme mit der markierten Option Setup-Paßwort
und mit der Aufforderung, das Paßwort einzugeben.
Wird das Paßwort nicht innerhalb von drei Versuchen korrekt
eingegeben, können die Einstellungen im System-Setup-Bildschirm eingesehen,
jedoch nicht geändert werdenmit einer folgenden Ausnahme:
Wenn das System-Paßwort nicht aktiviert
und auch nicht über die Option Paßwort-Status gesperrt ist,
kann ein System-Paßwort vergeben werden (ein bereits vorhandenes System-Paßwort
kann jedoch nicht deaktiviert oder geändert werden).
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ANMERKUNG: Die Option
Paßwort-Status kann zusammen mit Setup-Paßwort
eingesetzt werden, um weiteren Schutz des System-Paßworts vor unerlaubtem
Änderungen zu bieten. Weitere Informationen finden Sie unter "Paßwort-Status". |
Zum Löschen oder Ändern eines bereits existierenden Setup-Paßworts
folgende Schritte ausführen:
- Das System-Setup-Programm aufrufen und auf Seite 2 der
System-Setup-Bildschirme wechseln.
Lesen Sie dazu "System-Setup-Programm
aufrufen". Die Tastenkombination <Alt><p> drücken, um
auf Seite 2 der System-Setup-Bildschirme zu gelangen.
- Die Option Setup-Paßwort markieren,
das Setup-Paßwort eingeben und die linke oder rechte Pfeiltaste drücken, um
das vorhandene Setup-Paßwort zu löschen.
Die Einstellung ändert sich zu Nicht aktiviert.
- Wenn ein neues Setup-Paßwort vergeben werden soll, die
Schritte unter "Setup-Paßwort vergeben" ausführen.
Vergessenes
Paßwort deaktivieren
Wenn das System- oder Setup-Paßwort einmal vergessen wird,
kann weder mit dem System gearbeitet noch Einstellungen im System-Setup-Programm
geändert werden, bis die Systemabdeckung abgenommen und die Jumperbrücke für
die Paßwörter auf deaktiviert gesetzt wird, um die vorhandenen Paßwörter zu
löschen.
Zum Deaktivieren eines vergessenen Paßworts folgende Schritte
ausführen:
- Die Systemabdeckung gemäß den Anleitungen unter "Systemabdeckung entfernen"
entfernen.
- Den Jumperstecker vom PSWD-Jumper abziehen, um die Paßwortfunktion
zu deaktivieren.
Informationen zum Jumper und der Position des Paßwort-Jumpers
(mit der Bezeichnung "PSWD") auf der Systemplatine finden Sie unter
"Jumper".
- Systemabdeckung wieder befestigen.
- Anschließend System und Peripheriegeräte wieder an das
Netz anschließen und einschalten.
Durch einen Systemstart mit deaktiviertem PSWD-Jumperstecker
werden System- und Setup-Paßwort gelöscht.
- Das System-Setup-Programm aufrufen und überprüfen, ob
das Paßwort deaktiviert ist. Weiter mit Schritt 6, wenn ein neues Paßwort
zugewiesen werden soll.
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ANMERKUNG: Vor der Zuweisung eines
neuen System- und/oder Setup-Paßworts muß der PSWD-Jumperstecker wieder
befestigt werden. |
- Die Systemabdeckung gemäß den Anleitungen unter "Systemabdeckung entfernen"
entfernen.
- PSWD-Jumperstecker wieder einsetzen.
- Systemabdeckung befestigen. System und Peripheriegeräte
wieder an das Netz anschließen und einschalten.
Durch einen Start mit installiertem PSWD-Jumper wird die
Paßwortfunktion wieder aktiviert. Beim Aufruf des System-Setup-Programms erscheinen
beide Paßwortoptionen als Nicht aktiviert, was bedeutet,
daß die Paßwortfunktionen aktiviert sind, aber kein Paßwort vergeben wurde.
- Neues System- und/oder Setup-Paßwort vergeben.
Um ein neues System-Paßwort zu vergeben, siehe "System-Paßwort vergeben". Um ein
neues Setup-Paßwort zu vergeben, siehe "Setup-Paßwort
vergeben".
Wird eine Fehlermeldung auf dem Bildschirm während des Systemstarts
eingeblendet, notieren Sie sich diese Meldung. Bevor das System-Setup-Programm
aufgerufen wird, Erklärungen der Meldung und Vorschläge zum Korrigieren jeglicher
Fehler im Diagnose- und Fehlerbeseitigungshandbuch nachlesen. Es ist
jedoch normal, eine Fehlermeldung beim ersten Systemstart nach einer Speicheraufrüstung
zu erhalten. In diesem Fall brauchen Sie nicht das Diagnose- und Fehlerbeseitigungshandbuch
zu Rate zu ziehen; statt dessen die Anleitungen unter "Systemspeicher
erweitern" nachlesen.
Wenn die Option besteht, entweder <F1> zum Fortfahren
oder <F2> zum Ausführen des System-Setup-Programms zu drücken, die <F2>-Taste
drücken.
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