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Systemplatinenoptionen installieren: Dell OptiPlex GX1 und GX1p Minitower Verwaltete PC-Systeme
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Dieses Kapitel beschreibt den Einbau der folgenden Systemoptionen:
In diesem Kapitel wird außerdem der Austausch der Systembatterie erklärt, für den Fall,
daß dieser später notwendig werden sollte.
Abbildung 1 zeigt die Komponenten auf der Systemplatine.
Abbildung 1. Komponenten
der Systemplatine
Erweiterungskarten sind auf der Steckkarte des Computers
installiert (siehe Abbildung 3). Die Steckkarte wird an den Anschluß RISER
der Systemplatine angeschlossen (siehe Abbildung 1)
und als eine Erweiterung der Systemplatine angesehen.
Das System nimmt bis zu sieben Erweiterungskarten auf, welche
aus einer Kombination von 32-Bit-PCI-Erweiterungskarten und 8- und 16-Bit-ISA-Erweiterungskarten
bestehen können. (Abbildung 2 zeigt Beispiele von ISA- und PCI-Erweiterungskarten.)
Abbildung 2. Erweiterungskarten
Die Steckkarte bietet neun Erweiterungskartenanschlüsse
(siehe Abbildung 3). Da zwei Erweiterungssteckplätze
geteilt werden, können maximal sieben Erweiterungskarten auf der Steckkarte
installiert werden.
- Die Erweiterungskartenanschlüsse
ISA1ISA4 unterstützen 8- oder 16-Bit-ISA-Erweiterungskarten.
- Die Erweiterungskartenanschlüsse PCI1PCI5 unterstützen
32-Bit-PCI-Erweiterungskarten.
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ANMERKUNG: In geteilte Erweiterungssteckplätze
kann jeweils nur einer der beiden Kartentypen eingebaut werden. |
Abbildung 3. Erweiterungskartenanschlüsse
auf der Steckkartenplatine

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VORSICHT: Um die Möglichkeit
eines elektrischen Schocks zu verhindern, den Computer und alle Peripheriegeräte
ausschalten, vom Stromnetz trennen und dann vor dem Entfernen der Systemabdeckung
mindestens 5 Sekunden warten. Vor der Installation einer Erweiterungskarte ist außerdem
der Abschnitt "Sicherheit
geht vor für Sie und das System" zu lesen. |
Zum Einbau einer Erweiterungskarte wie folgt vorgehen:
- Bei der Installation einer Nicht-Plug-and-Play-ISA-Erweiterungskarte
das ISA-Konfigurationsdienstprogramm (ICU) aufrufen und die neue Erweiterungskarte
zur Konfiguration hinzufügen.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "Das ISA-Konfigurationsdienstprogramms
verwenden".
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ANMERKUNG: Wenn eine
PCI- oder Plug-and-Play-Erweiterungskarte installiert wird, führt das
System automatisch alle erforderlichen Konfigurationen während der Neustart-Routine
durch. |
- Die Karte auf die Installation vorbereiten und die Systemabdeckung
gemäß den Anleitungen unter "Systemabdeckung
entfernen" entfernen.
In der Dokumentation der Erweiterungskarte befinden
sich die erforderlichen Informationen zur Konfiguration und zum Anschließen
der Karte und weitere Maßnahmen zur individuellen Anpassung an das System.
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VORSICHT: Beim
Anschluß mancher Netzwerkkarten wird das System automatisch gestartet.
Zum Schutz vor einem elektrischen Schock ist zu vergewissern, daß vor
dem Einbau von Erweiterungskarten der Computer vom Stromnetz getrennt
ist. |
- Den Erweiterungskartenträger gemäß den Anweisungen unter
"Erweiterungskartenträger
ausbauen" ausbauen.
- Das Abdeckblech der zu verwendenden Steckplatzöffnung
entfernen (siehe Abbildung 4).
Die Schraube für die Installation der Erweiterungskarte
aufbewahren.
Abbildung 4. Abdeckblech entfernen
- Die Erweiterungskarten einbauen.
Den Platinenstecker fest in die entsprechende Erweiterungskartenkontaktleiste
auf der Steckkarte einsetzen. Die Karte vorsichtig hin und her bewegen,
bis sie fest sitzt (siehe Abbildung 5).
Abbildung 5. Erweiterungskarte
einbauen
- Wenn die Karte fest sitzt und die Kartenmontageklammer
sich auf gleicher Höhe mit der Blechführungen auf beiden Seiten befindet,
die Montageklammer mit der in Schritt 4 herausgenommenen Schraube sichern.
- Wenn eine Optionale Wakeup On LAN-Netzwerkkarte installiert
wir, das dreipolige Stromkabel, das im Lieferumfang des P1-Anschlusses enthalten
ist, an die Steckkarte (siehe Abbildung 3) und an
die NSC- (Netzwerkschnittstellen-Controller) Karte anschließen.
- Den Erweiterungskartenträger gemäß den Anleitungen unter
"Erweiterungskartenträger
einbauen" wieder im Gehäuse einbauen.
- Alle notwendigen Kabelverbindungen zur Karte herstellen
Die nötigen Informationen hierzu befinden sich in der
Dokumentation zur Karte.
- Die
Systemabdeckung befestigen, das System und die Peripheriegeräte wieder
ans Stromnetz anschließen und einschalten.
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ANMERKUNG: Wenn Aktiviert,
zeigt die Option Chassis
Intrusion (Gehäuseeingriff) beim nächsten Systemstart die
folgenden Meldung an:
WARNING! Cover was previously removed.
(WARNUNG! Abdeckung wurde entfernt.)
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VORSICHT: Um die Möglichkeit
eines elektrischen Schocks zu verhindern, den Computer und alle Peripheriegeräte
ausschalten, vom Stromnetz trennen und dann vor dem Entfernen der Systemabdeckung
mindestens 5 Sekunden warten. Vor der Installation einer Erweiterungskarte ist außerdem
der Abschnitt "Sicherheit
geht vor für Sie und das System" zu lesen. |
Für den Ausbau einer Erweiterungskarte sind die folgenden
Schritte auszuführen:
- Zum Entfernen einer Nicht-Plug-and-Play-ISA-Erweiterungskarte
das ICU aufrufen und die Erweiterungskarte aus der Konfiguration entfernen.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "Das
ISA-Konfigurationsdienstprogramms verwenden".
- Die Systemabdeckung gemäß den Anleitungen unter "Systemabdeckung entfernen"
entfernen.
- Falls erforderlich, alle Kabelverbindungen zur Karte
lösen.
- Den Erweiterungskartenträger gemäß den Anleitungen unter
"Erweiterungskartenträger
ausbauen" ausbauen.
- Das Montageblech der zu entfernenden Karte abschrauben.
- Die Karte an den oberen Ecken fassen und aus dem Steckplatz
ziehen.
- Wenn die Wenn die Karte permanent ausgebaut wird, ist
ein Abdeckblech über der Steckplatzöffnung anzubringen.
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ANMERKUNG: Der Einbau
eines Abdeckblechs über leeren Steckplatzöffnungen ist erforderlich, um
den Vorschriften der Funkentstörverordnung zu genügen. Außerdem werden
Staub und Schmutz aus dem System ferngehalten. |
- Den Erweiterungskartenträger gemäß den Anweisungen unter
"Erweiterungskartenträger
einbauen" im Gehäuse einbauen
- Die
Systemabdeckung befestigen und den Computer und die Peripheriegeräte wieder
ans Stromnetz anschließen und einschalten.
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ANMERKUNG: Wenn Aktiviert,
zeigt die Option Gehäuseeingriff
beim nächsten Systemstart die folgende Meldung an:
WARNING! Cover was previously removed.
(WARNUNG! Abdeckung wurde entfernt.)
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Der Systemspeicher ist durch Einbau von 32-, 64- oder 128-MB-DIMM-Kombinationen
(Dual In-Line Memory Module [Doppelreihige Speichermodule]) in die drei DIMM-Sockel
auf der Systemplatine auf maximal 768 MB aufrüstbar. Abbildung 6 zeigt die DIMMs
und die DIMM-Sockel.
Das System unterstützt sowohl ECC- (Error Checking and Correction
Code [Fehlerprüfung und -korrektur]) und Nicht-Paritäts-SDRAM- (Synchronous
Dynamic Random Access Memory [Synchroner dynamischer wahlfreier Zugriffsspeicher])
DIMMs. ECC-Unterstützung ist jedoch nur dann verfügbar, wenn es sich bei allen
DIMMs um ECC-DIMMs handelt. ECC-DIMMs versetzen das System in die Lage, sämtliche
Single-Bit Speicher-Fehler zu korrigieren und Multibit Speicherfehler zu ermitteln.
Beim Erweitern des Systemspeichers können die DIMMs in jeden
beliebigen Sockel eingebaut werden. Für einen optimalen Betrieb empfiehlt Dell
zuerst ein DIMM in Sockel A (dem Prozessor am nächsten) und erst daraufhin andere
DIMMs in andere Sockel zu installieren.
Abbildung 6. DIMMs und DIMM-Sockel
Tabelle 1 zeigt Beispiele gültiger Speicherkonfigurationen
und zeigt für jede Konfiguration die gültigen DIMM-Kombinationen und Sockelanordnungen
an.
Tabelle 1. DIMM-Konfigurationsoptionen
(Beispiele)
| Gewünschter
Gesamtspeicher |
DIMM-Sockel |
| A |
B |
C |
| 32 MB |
32 MB |
|
|
| 64 MB |
64 MB |
|
|
| 64 MB |
32 MB |
32 MB |
|
| 96 MB |
32 MB |
32 MB |
32 MB |
| 128 MB |
64 MB |
64 MB |
|
| 128 MB |
128 MB |
|
|
| 160 MB |
128 MB |
32 MB |
|
| 192 MB |
128 MB |
64 MB |
|
| 192 MB |
128 MB |
32 MB |
32 MB |
| 256 MB |
128 MB |
128 MB |
|
| 320 MB |
128 MB |
128 MB |
64 MB |
| 384 MB |
128 MB |
128 MB |
128 MB |
| 512 MB |
256 MB |
256 MB |
|
| 768 MB |
256 MB |
256 MB |
256 MB |
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VORSICHT: Um die Möglichkeit
eines elektrischen Schocks zu verhindern, den Computer und alle Peripheriegeräte
ausschalten, vom Stromnetz trennen und dann vor dem Entfernen der Systemabdeckung
mindestens 5 Sekunden warten. Vor der Installation einer Erweiterungskarte ist außerdem
der Abschnitt "Sicherheit
geht vor für Sie und das System" zu lesen. |
Zum Aufrüsten des Speichers wie folgt vorgehen:
- Die Systemabdeckung gemäß den Anweisungen unter "Systemabdeckung entfernen"
entfernen.
- Das Netzteil gemäß den Anweisungen unter "Netzteil
von der Systemplatine wegdrehen" wegdrehen.
- Die DIMM-Sockel zum Installieren oder Austauschen der
DIMMs bestimmen.
Siehe hierzu Abbildung 1 und Tabelle 1.
- Die nötigen DIMMs für die gewünschte Speichergröße einbauen
oder austauschen.
Hierzu den entsprechenden Anleitungen unter "DIMM
einbauen" bzw. "DIMM ausbauen"
folgen.
- Das Netzteil wieder in das Computergehäuse drehen.
- Die
Systemabdeckung befestigen und den Computer und die Peripheriegeräte wieder
ans Stromnetz anschließen und einschalten.
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ANMERKUNG: Wenn Aktiviert,
zeigt die Option Gehäuseeingriff
beim nächsten Systemstart die folgende Meldung an:
WARNING! Cover was previously removed.
(WARNUNG! Abdeckung wurde entfernt.)
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Das System stellt fest, daß die neue Speichergröße nicht
mit den vorhandenen Systemkonfigurationsdaten übereinstimmt und erzeugt folgende
Meldung:
The amount of system memory has changed.
Strike the F1 key to continue, F2 to run the setup utility.
(Die Größe des Systemspeichers wurde verändert.
Taste F1 drücken, um fortzufahren, oder F2, um das Setup-Programm auszuführen.)
- Mit <F2> das System-Setup-Programm
starten und die Option System Memory (Systemspeicher) unter
Systemdatenoptionen überprüfen.
Das System sollte den Wert des Systemspeicher
bereits auf den neuen Wert geändert haben. Den Eintrag des Feldes prüfen.
Wenn der Eintrag richtig ist, mit Schritt 9 fortfahren.
- Wenn die angegebene Größe des Speichers falsch ist, den
Computer und die Peripheriegeräte ausschalten und vom Stromnetz trennen. Die
Systemabdeckung entfernen und prüfen, ob alle DIMMs fest in ihren Sockeln
sitzen. Anschließend die Schritte 6 und 7 wiederholen.
- Wenn der Systemspeicher richtig angezeigt
wird, das System-Setup-Programm mit der Taste <Esc> beenden.
- Die Dell-Diagnose ausführen um die einwandfreie Funktion
aller installierten DIMMs zu testen.
Informationen zum Ausführen des Dell-Diagnoseprogramms
sowie Fehlersuchinformationen zu eventuell auftretenden Problemen finden
Sie im Diagnose- und Fehlerbeseitigungshandbuch.
Zum Einbau eines DIMMs folgende Schritte ausführen:
- Den ersten leeren Sockel ermitteln, in den ein DIMM eingebaut
werden soll.
Zur Optimierung der Leistung sollten die DIMMs in nebeneinander
liegenden Sockeln installiert werden, beginnend mit Sockel A.
- Die Plastikklammern an beiden Enden des Sockels ermitteln.
Diese nach außen drücken, bis sie in die geöffnete Stellung einrasten.
- Das DIMM auf dem Sockel so ausrichten, daß die Kerben
im Platinenstecker des DIMMs mit der Traverse des Sockels ausgerichtet ist.
- Das DIMM gerade in die Steckplatzführung in der Mitte
des Sockels drücken (siehe Abbildung 7), bis die Sicherungsklammern um das
DIMM herum einschnappen.
Abbildung
7. DIMM einbauen
Für den Ausbau eines DIMMs die Sicherungsklammern gleichzeitig
nach außen auseinanderbiegen (siehe Abbildung 8), bis sich das DIMM vom Sockel
löst (es sollte etwas herausspringen).
Abbildung 8. DIMM ausbauen
Der Videospeicher des OptiPlex GX1 kann durch die Installation
eines Videospeicher-Aufrüstmoduls von 4 auf 8 MB erweitert werden. (OptiPlex
GX1p Systeme werden mit 8 MB an Videospeicher geliefert.) Ein Aufrüsten des
Videospeichers verbessert die Videoleistung und ermöglicht es, Videomodi für
Anwendungsprogramme zu verwenden, die hohe Auflösungen und viele Farben benötigen.
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VORSICHT: Um die Möglichkeit
eines elektrischen Schocks zu verhindern, den Computer und alle Peripheriegeräte
ausschalten, vom Stromnetz trennen und dann vor dem Entfernen der Systemabdeckung
mindestens 5 Sekunden warten. Vor der Installation einer Erweiterungskarte ist außerdem
der Abschnitt "Sicherheit
geht vor für Sie und das System" zu lesen. |
Zum Aufrüsten des Videospeichers wie folgt vorgehen:
- Die Systemabdeckung gemäß den Anleitungen unter "Systemabdeckung entfernen"
entfernen.
- Den Erweiterungskartenträger gemäß den Anleitungen unter
"Erweiterungskartenträger
ausbauen" ausbauen.
- Den Videospeicheraufrüstsockel (mit "VIDEO_UPGRADE"
gekennzeichnet) auf der Systemplatine auffinden.
Siehe hierzu Abbildung 1.
- Das Modul, wie in Abbildung 9
gezeigt, ausrichten. Dann in den Sockel einbauen.
Videospeichermodule sind kodiert oder so entworfen, daß sie nur in einer Richtung
in den Sockel eingebaut werden können.
Der Sockel der Systemplatine besitzt eine Einkerbung, so daß das Videospeichermodul
nur in der richtigen Orientierung eingesetzt werden kann.
- Den Platinenstecker des Videospeichermoduls mit dem
Schlitz in der Mitte des Sockels ausrichten.
- Den Platinenstecker des Videospeichermoduls fest
in den Sockel drücken.
- Das Speichermodul hin und her bewegen, bis es einrastet.
- Wenn kein deutliches Klicken hörbar ist, sollte das
Module entfernt und dann neu installiert werden.
Abbildung 9. Ein Videospeicher-Aufrüstmodul
installieren
- Den Erweiterungskartenträger gemäß den Anleitungen unter
"Erweiterungskartenträger
einbauen" einbauen.
- Die
Systemabdeckung befestigen und den Computer und die Peripheriegeräte ans
Stromnetz anschließen und einschalten.
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ANMERKUNG: Wenn Aktiviert,
zeigt die Option Gehäuseeingriff
beim nächsten Systemstart die folgende Meldung an:
WARNING! Cover was previously removed.
(WARNUNG! Abdeckung wurde entfernt.)
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- Das System-Setup-Programm
aufrufen und sicherstellen, daß der Wert des gesamten Video Memory
(Videospeichers) unter Systemdatenoptionen
richtig angezeigt ist.
- Wenn der Wert des gesamten Videospeichers falsch angezeigt
ist, den Computer und die Peripheriegeräte ausschalten und vom Stromnetz trennen.
Die Systemabdeckung entfernen und das Videospeicheraufrüstmodul erneut in
den Sockel einsetzen. Dann die Schritte 6 und 7 wiederholen.
- Die Video Test Group (Videotestgruppe)
der Dell-Diagnose ausführen, um den neuen Videospeicher zu testen.
Anleitungen zum Ausführen der Dell-Diagnose und Fehlerbeseitigungsinformationen
bei eventuell auftretenden Problemen finden Sie im Diagnose- und Fehlerbeseitigungshandbuch.
Um für künftige Steigerungen der Geschwindigkeit und Funktionalität
gerüstet zu sein, läßt sich der Mikroprozessor auf der Systemplatine gegen Dell-unterstützte
Mikroprozessoraufrüstungen austauschen. Auskunft über Mikroprozessor-Aufrüstsätze
ist von Dell erhältlich.
Der Aufrüstbausatz des Mikroprozessors enthält eine neue
SEC- (Single-Edge Contact [Einzelkantenkontakt]) Kassette mit Kühlkörperbaugruppe
und einen Lüfterkragen.
Das folgende Verfahren beschreibt das Austauschen des Mikroprozessors.
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ANMERKUNG: Dell empfiehlt, dieses
Verfahren nur von einem ausgebildeten Servicetechniker vornehmen zu lassen. |
- Die Systemabdeckung gemäß den Anleitungen unter "Systemabdeckung entfernen"
entfernen.
- Das Netzteil gemäß den Anweisungen unter "Netzteil
von der Systemplatine wegdrehen" wegdrehen.
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VORSICHT: Das
SEC-Steckmodul und der Kühlkörper können beim Betrieb des Systems extrem
heiß werden. Darauf achten, daß die Baugruppe genügend abgekühlt ist,
bevor sie angefaßt wird. |
- Den SEC-Steckmodulsockel der Systemplatine (mit "SLOT1"
beschriftet) auffinden.
Siehe hierzu Abbildung 1.
- Den Lüfterkragen, der sich über der SEC-Steckmodul-/Kühlkörperbaugruppe
befindet, entfernen.
Die Nasen an der Oberseite des Lüfterkragens zusammendrücken,
bis die Klammern unter den Nasen den Kühlkörper oben freigeben. Den Lüfterkragen
dann von der Lüfter- und SEC-Steckmodul-/Kühlkörperbaugruppe abheben.
- Die SEC-Steckmodul-/Kühlkörperbaugruppe aus der Kontaktleiste
der Systemplatine entfernen (siehe Abbildung 10).
Die Riegel des Führungsschienenbausatzes nach außen drücken
und so gedrückt halten, die SEC-Steckmodul-/Kühlkörperbaugruppe fest fassen
und aus der Kontaktleiste der Systemplatine herausziehen. Die SEC-Steckmodul-/Kühlkörperbaugruppe
aus dem Führungsschienenbausatz herausheben.
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ANMERKUNG: Zum Entfernen
des SEC-Steckmoduls aus der Kontaktleiste ist ein Kraftaufwand von bis
zu 15 Pfund erforderlich. |
Abbildung 10.
Mikroprozessor ausbauen
- Die neue SEC-Steckmodul-/Kühlkörperbaugruppe in die Kontaktleiste
der Systemplatine einsetzen.
Die SEC-Steckmodul-/Kühlkörperbaugruppe mit dem Kühlkörper
nach oben (von der Vorderseite des Gehäuse aus) ausrichten. Die Seiten des
Kühlkörpers mit den Führungshalterungen ausrichten und das SEC-Steckmodul
fest in die Kontaktleiste eindrücken, bis sie fest sitzt. Die Führungshalterung
schnappt ein und sichert das SEC-Steckmodul in der Kontaktleiste der Systemplatine.
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ANMERKUNG: Zum Einsetzen
der SEC-Steckmodul-/Kühlkörperbaugruppe in die Kontaktleiste ist ein
Kraftaufwand von bis zu 25 Pfund erforderlich. |
- Den Lüfterkragen über die SEC-Steckmodul-/Kühlkörperbaugruppe
installieren.
Die Lüfterkragenöffnung in die Ausrichtungsschlitze
an den Seiten des Lüfters einsetzen. Dann die Nasen an der Oberseite des
Lüfterkragens zusammendrücken und den Lüfterkragen absenken, bis die Klammern
unter den Nasen oben am Kühlkörper einrasten.
- Das Netzteil wieder in die Ausgangsposition drehen.
- Die
Systemabdeckung befestigen und den Computer und die Peripheriegeräte ans
Stromnetz anschließen und einschalten.
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ANMERKUNG: Wenn Aktiviert,
zeigt die Option Gehäuseeingriff
beim nächsten Systemstart die folgende Meldung an:
WARNING! Cover was previously removed.
(ARNUNG! Abdeckung wurde entfernt.)
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- Das System-Setup-Programm
aufrufen und sicherstellen, daß der installierte Mikroprozessor richtig erkannt
wird.
Während der Startfolge stellt das System den neuen Mikroprozessor fest und
ändert die Konfigurationsinformationen im System-Setup-Programm automatisch.
- Die Dell-Diagnose ausführen, um die korrekte Funktion
des Mikroprozessors zu überprüfen.
Informationen zum Ausführen des Dell-Diagnoseprogramms
sowie Fehlersuchinformationen zu eventuell auftretenden Problemen finden
Sie im Diagnose- und Fehlerbeseitigungshandbuch.
Die 3,0 Volt CR2032-Knopfzellenbatterie auf der Systemplatine
ermöglicht bei ausgeschaltetem System die Speicherung von Informationen zu Systemkonfiguration,
Datum und Uhrzeit, die in einem speziellen Speicherbereich abgelegt werden.
Die Lebensdauer der Batterie beträgt bis zu zehn Jahre.
Die Batterie muß u.U. ausgetauscht werden, wenn beim Start des Systems ein falsches
Datum oder eine inkorrekte Uhrzeit zusammen mit einer der folgenden Meldung
ähnlichen Meldung angezeigt wird:
Time-of-day not set - please run SETUP program
(Uhrzeit nicht eingestellt - Das Setup-Programm
ausführen.)
oder
Invalid configuration information - please run SETUP
program
(Ungültige Konfigurationsinformationen - Das
Setup-Programm ausführen.)
oder
Strike the F1 key to continue, F2 to run the setup
utility
(F1 drücken, um fortzufahren; F2, um das Setup-Programm
auszuführen.)
Um sicherzugehen, daß die Batterie ausgetauscht werden muß,
Systemzeit und Datum über das System-Setup-Programm korrigieren (nicht über
die MS-DOS Befehle time und date) und das Programm korrekt beenden, um die Änderungen
zu speichern. (Anleitungen hierzu finden Sie unter "Das
System-Setup-Programm verwenden".) Das System ausschalten und einige
Stunden lang vom Netz trennen. Danach das System wieder an das Netz anschließen
und einschalten. Das System-Setup-Programm aufrufen. Sind Zeit und Datum wieder
nicht korrekt, muß die Batterie ausgetauscht werden.
Es kann auch ohne Batterie mit dem System gearbeitet werden,
doch gehen die Konfigurationsdaten verloren, wenn das System ausgeschaltet oder
vom Netz getrennt wird. In diesem Fall muß das System-Setup-Programm wieder
aufgerufen und die Konfigurationsdaten müssen neu eingegeben werden.
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VORSICHT: Bei falschem Einbau der
neuen Batterie besteht Explosionsgefahr. Die Batterie nur durch denselben oder einen
gleichwertigen, vom Hersteller empfohlenen Typ austauschen. Die verbrauchte Batterie
entsprechend den Anweisungen des Herstellers entsorgen. |
Zum Austausch der Batterie gegen eine neue CR2032-Knopfzellenbatterie
wie folgt vorgehen:
- Falls noch nicht geschehen, eine Kopie der Systemkonfigurationsdaten
des System-Setup-Programms erstellen.
Sollten die Einstellungen beim Austauschen der Batterie
verlorengehen, können sie anhand der notierten oder ausgedruckten Systemkonfigurationsdaten
wiederhergestellt werden. Anleitungen hierzu finden Sie unter "
System-Setup-Programm verwenden".
- Die Systemabdeckung gemäß den Anleitungen unter "Systemabdeckung entfernen"
entfernen.
- Zum Zugriff auf die Batterie den Erweiterungskartenträger
gemäß den Anweisungen unter "Erweiterungskartenträger
ausbauen" ausbauen.
HINWEIS: Beim Heraushebeln der Batterie aus
dem Sockel mit einem stumpfen Gegenstand darauf achten, daß die Systemplatine
nicht berührt wird. Sicherstellen, daß der Gegenstand vor dem Heraushebeln
der Batterie zwischen Batterie und Sockel eingesetzt wurde. Andernfalls
könnte die Systemplatine durch Lösen des Sockels oder Unterbrechen der Leiterbahnen
beschädigt werden.
- Die alte Batterie auffinden und entfernen.
Die Batterie (siehe Abbildung 1)
befindet sich in dem mit "BATTERY" markierten Sockel in der vorderen
rechten Ecke der Systemplatine (von der Vorderseite des Systems aus).
Die Batterie mit den Fingern oder einem flachen, nichtleitenden
Gegenstand (z.B. einem Plastikschraubenzieher) aus dem Sockel lösen.
- Die neue Batterie einsetzen.
Die Batterie so ausrichten, daß die mit "+"
gekennzeichnete Seite nach oben zeigt (siehe Abbildung 11). Die Batterie
so in den Sockel einsetzen, daß sie einrastet.
Abbildung 11. Systembatterie
und Batteriesockel
- Den Erweiterungskartenträger gemäß den Anleitungen unter
"Erweiterungskartenträger
einbauen" wieder im Gehäuse einbauen.
- Die
Systemabdeckung befestigen, das System und die Peripheriegeräte wieder
ans Stromnetz anschließen und einschalten.
 |
ANMERKUNG: Wenn Aktiviert,
zeigt die Option Gehäuseeingriff
beim nächsten Systemstart die folgenden Meldung an:
WARNING! Cover was previously removed.
(WARNUNG! Abdeckung wurde entfernt.)
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- Das System-Setup-Programm
aufrufen und sicherstellen, daß die Batterie einwandfrei funktioniert.
- Im System-Setup-Programm das korrekte Datum und die korrekte
Uhrzeit in den Kategorien Time (Systemzeit) und Date
(Datum) eingeben. Mit der in Schritt 1 erstellten Kopie die richtigen
Einstellungen anderer Systemkonfigurationsdaten wiederherstellen. Anschließend
das System-Setup-Programm beenden.
- Das System ausschalten und mindestens zehn Minuten lang
vom Netz getrennt lassen.
- Nach mindestens 10 Minuten das System wieder an das Netz
anschließen, einschalten und das System-Setup-Programm aufrufen. Sind Datum
und Zeit wieder falsch, finden Sie Anleitungen dazu, wie Sie technische Unterstützung
erhalten können, im Kapitel "Wie Sie Hilfe bekommen" im Diagnose-
und Fehlerbeseitigungshandbuch.
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