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Laufwerke installieren: Dell OptiPlex GX1 und GX1p Minitower Verwaltete PC-Systeme
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Laufwerke installieren:
Dell OptiPlex GX1 und GX1p Minitower Verwaltete PC-Systeme
Der Dell-Computer hat sechs Einbauschächte, in die folgende
Laufwerktypen installiert werden können (siehe Abbildung
1):
- Die extern zugänglichen Einbauschächte an der Vorderseite
des Computers bestehen aus einem 3,5-Zoll-Einbauschacht (ausschließlich für
ein 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk) und drei 5,25-Zoll-Schächten, die bis zu drei
5,25-Zoll-Geräte halber Höhe aufnehmen können im allgemeinen Band-
oder CD-ROM-Laufwerke. Alternativ können in die 5,25-Zoll-Schächte auch unter
Verwendung von Adaptern (über Dell erhältlich) 3,5-Zoll-Geräte eingebaut werden.
- Die beiden Festplattenlaufwerkschächte können jeweils
ein 3,5-Zoll-EIDE- (Enhanced Integrated Drive Electronics [Erweiterte integrierte
Laufwerkschnittstelle) oder ein SCSI- (Small Computer System Interface [Schnittstelle
für Kleinrechnersysteme]) Festplattenlaufwerk aufnehmen. Zusammen können die
Schächte ein 1 Zoll hohes und ein 1,6 Zoll hohes (oder kleineres) Laufwerk
aufnehmen.
Die nächsten drei Abschnitte enthalten Informationen, die
bei einigen Installationsvorgängen benötigt werden. Die restlichen Abschnitte
decken die verschiedenen Laufwerkeinbautypen.
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ANMERKUNG: In allen nachfolgenden
Vorgängen wird bei der Verwendung von links und rechts
davon ausgegangen, daß Sie sich vor dem Computer befinden.
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Abbildung 1.
Laufwerkspositionen
Die Verkleidung ist an der Vorderseite des Gehäuses durch
zwei Nasen und zwei Haken befestigt. Die Nasenfreigabe für die Verkleidung befindet
sich an der Oberseite des Computergehäuses; nur wenn die Systemabdeckung zuvor
entfernt wurde kann darauf zugegriffen werden (siehe "Systemabdeckung
entfernen"). Nachdem die Abdeckung entfernt wurde, drücken Sie die
mit einem Symbol markierte Nasenfreigabe, um die Verkleidung abzunehmen.
Abbildung 2. Frontblende entfernen

Bei gedrückter Freigabetaste, die Verkleidung weg vom Gehäuse
kippen, die beiden Befestigungshaken an der Unterseite der Verkleidung lösen
und die Verkleidung vorsichtig vom Gehäuse weg ziehen.
Um die Verkleidung wiederzubefestigen, passen Sie die beiden
Haltehaken an der Verkleidung in die entsprechenden Öffnungen an der Unterseite
des Gehäuses. Drehen Sie dann das Obere Ende der Verkleidung auf das Gehäuse
zu, bis die oberen Nasen in die entprechendenden Aussparungen an der Verkleidung
einrasten
Leere Einbauschächte im Laufwerksträger besitzen eine Frontblende,
um das Eindringen von Fremdteilchen zu unterbinden und auch für korrekte Belüftungsströmung
im System zu sorgen. Vor dem Einbau eines Laufwerks in einen leeren Schacht
muß zuerst die Frontblende entfernt werden.
Zum Entfernen der Frontblende des 5,25-Zoll-Einbauschachts
folgende Schritte ausführen.
- Das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte
ausschalten und alle Netzstromkabel vom Stromnetz trennen.
- Die Systemabdeckung entsprechend den Anleitungen unter
"Systemabdeckung entfernen"
abnehmen.
- Die Frontverkleidung entsprechend den Anleitungen unter
"Fontverkleidung entfernen und wieder befestigen"
abnehmen.
- Die Frontblende mit den Daumen auf beiden Seiten nach
innen drücken, bis sie von der Verkleidung freikommt (siehe Abbildung 3).
Abbildung 3. Die Frontblende für einen 5,25-Zoll-Schacht
entfernen
Zum Befestigen der Frontblende eines 5,25-Zoll-Schachts
von der Innenseite der Verkleidung aus vorgehen. Die Blende hinter die Schachtöffnung
setzen, die beiden ringförmigen Zungen (eine auf jeder Seite der Blende) über
die Ringsäulen an der Innenseite der Öffnung positionieren und beide Enden fest
hineindrücken (siehe Abbildung 3).
Zum Entfernen der Frontblende des 3,5-Zoll-Schachts folgende
Schritte ausführen:
- Die Schritte 1 und 2 des Verfahrens zum Entfernen der
Frontblende eines 5,25-Zoll-Schachts durchführen.
- Zum Befestigen der Frontblende eines 5,25-Zoll-Schachtes
von der Innenseite der Verkleidung vorgehen. Die Blende hinter die Schachtöffnung
setzen, die beiden Ringklammern (eine auf jeder Seite der Blende) über die
Ringsäulen an der Innenseite der Öffnung positionieren und beide Enden fest
hineindrücken (siehe Abbildung 3)
Beim Einbau eines Laufwerks werden auf der Rückseite des
Laufwerks zwei Kabel angeschlossen: ein Gleichstromkabel und ein Schnittstellenkabel.
Die Stromeingangsbuchse des Laufwerks (an die das Gleichstromkabel angeschlossen
wird) gleicht der in Abbildung 4 dargestellten Buchse.
Abbildung 4. Gleichstromkabelanschluß
Der Schnittstellenanschluß des Laufwerks ist entweder ein
Platinen- oder Laufwerksstecker (siehe Abbildung 5).
Abbildung 5. Laufwerksschnittstellenanschlüsse
Beim Anschließen eines Schnittstellenkabels an ein Laufwerk
ist darauf zu achten, daß die farbige Kabelkante an Stift 1 des Laufwerks-Schnittstellenanschlusses
angeschlossen wird. Die genaue Position von Stift 1 am Laufwerks-Schnittstellenanschluß
können Sie der Dokumentation zum Laufwerk entnehmen.
Beim Trennen eines Schnittstellenkabels von der Systemplatine
vor dem Trennen des Kabels unbedingt die Sperrzungen auf dem Kabelanschluß eindrücken.
Beim Anschließen eines Schnittstellenkabels an die Systemplatine ist darauf
zu achten, daß die Sicherungsnasen einrasten; dadurch wird sichergestellt, daß
das Kabel fest an seinem Anschluß auf der Systemplatine angeschlossen ist.
HINWEIS: Beim Anschließen eines Schnittstellenkabels
darauf achten, daß das Kabel nicht verdreht aufgesteckt wird (die farbige Kabelkante
muß auf Stift 1 des Anschlusses führen). Durch Verdrehen des Kabels arbeitet
das Laufwerk nicht korrekt, und Controller und Laufwerk oder auch beide können
beschädigt werden.
Die meisten Schnittstellenanschlüsse sind paßgeformt, um
ein korrektes Anschließen zu gewährleisten; diese Kodierung kann eine Kerbe
oder ein fehlender Stift auf der einen Seite und eine Nut oder eine gefülltes
Stiftloch auf der anderen Seite sein (siehe Abbildung 5). Durch die Paßformung wird sichergestellt,
daß der Stift-1-Draht innerhalb des Kabels (erkennbar an der farbigen Kabelkante)
in das Stift-1-Ende des Anschlusses gesteckt wird.
Das Stift-1-Ende eines Platinensteckers ist normalerweise
durch eine Einkerbung ca. 5 mm vom Anschlußende entfernt gekennzeichnet (siehe
Abbildung 5). Ein Laufwerksstecker ist normalerweise
durch einen fehlenden Stift paßgeformt (siehe Abbildung 5), wobei das entsprechende Loch am Anschlußkabel
ausgefüllt ist.
Das Stift-1-Ende eines Anschlusses auf einer Platine oder
Karte ist normalerweise durch eine auf der Platine oder Karte aufgedruckte "
1" gekennzeichnet.
Die 5,25-Zoll-Einbauschächte können folgende Laufwerkstypen
aufnehmen:
- Ein Diskettenlaufwerk oder Bandlaufwerk, das die Disketten-/Bandlaufwerksschnittstelle
auf der Systemplatine nutzt
- Ein CD-ROM- oder Bandlaufwerk, das die EIDE-Schnittstelle
auf der Systemplatine nutzt
- Ein CD-ROM- oder Bandlaufwerk, das seine eigene Controllerkarte
nutzt
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ANMERKUNG: Informationen
über Konfiguration, Anschluß und Installation von SCSI-Laufwerken finden Sie unter
"SCSI-Geräte installieren". |
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VORSICHT: Um die Möglichkeit
eines elektrischen Schlags zu verhindern, den Computer und alle Peripheriegeräte
ausschalten, vom Stromnetz trennen und dann vor dem Entfernen der Systemabdeckung
mindestens 5 Sekunden warten. Vor dem Einbau einer Erweiterungskarte ist der Abschnitt
"Sicherheit geht vor -
für Sie und das System" zu lesen. |
Zum Einbau eines Laufwerks in einen 5,25-Zoll-Einbauschachts
folgende Schritte ausführen.
HINWEIS: Wenn das Laufwerk ausgepackt wird, ist
es nicht auf eine harte Oberfläche zu legen, da es dadurch beschädigt werden
kann. Statt dessen das Laufwerk auf eine weiche Unterlage (z.B. eine Schaumstoffunterlage)
legen, um es ausreichend zu schützen.
- Das Laufwerk auspacken und auf die Installation vorbereiten.
Anhand der Dokumentation zum Laufwerk überprüfen, ob das
Laufwerk richtig für das System konfiguriert ist. Die für die Konfiguration
nötigen Einstellungsänderungen vornehmen.
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ANMERKUNG: Wird ein
nicht-EIDE-Bandlaufwerk installiert, ist in der Dokumention des Laufwerks
nachzulesen, welche Jumper- oder Schaltereinstellungen dem Laufwerk die
Laufwerksadresse DS4 (nicht DS2 oder DS3, wie in der Laufwerksdokumentation
eventuell angegeben) zuordnen. Die Jumper- oder Schaltereinstellungen
müssen neu konfiguriert werden, es sei denn, das Laufwerk ist bereits
als Laufwerk 4 eingestellt (siehe "Jumper"). |
Wenn ein EIDE-CD-ROM-Laufwerk oder ein EIDE-Bandlaufwerk
installiert wird, ist das Laufwerk auf die Einstellung &"Cable Select"
(Kabelwahl) zu konfigurieren.
- Die Systemabdeckung entsprechend den Anleitungen unter
"Systemabdeckung entfernen"
abnehmen.
- Die Frontverkleidung entsprechend den Anleitungen unter
"Frontverkleidung entfernen und wieder befestigen"
abnehmen.
- Die Laufwerkshalterung vom zu benutzenden Schacht abnehmen.
Die Metallzungen, die aus beiden Seiten der Laufwerkshalterung
nach innen zeigen, zusammendrücken und die Halterung aus dem Schacht ziehen
(siehe Abbildung 6).
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ANMERKUNG: Um leichter
auf das Innere des Gehäuses zugreifen zu können,ist es u.U. notwendig,
das Netzteil vorübergehend aus dem Weg zu drehen. Siehe hierzu "Netzteil von der Systemplatine wegdrehen". |
Abbildung 6.
Laufwerk entfernen
Ist im Schacht bereits ein Laufwerk eingebaut und soll
dieses ersetzt werden, ist sicherzustellen, daß Gleichstrom- und Schnittstellenkabel
von der Rückseite des Laufwerks getrennt werden, bevor die Halterung aus dem
Schacht gezogen wird. Zum Entfernen des alten Laufwerks aus der Halterung
den Laufwerks-/ Halterungsbauatz umdrehen und die vier Schrauben, mit denen
das Laufwerk an der Halterung befestigt ist, lösen (siehe Abbildung 7).
- Halterung am neuen Laufwerk befestigen.
Das Laufwerk umdrehen und die vier Schrauböffnungen an
den Außenseiten auffinden. Die Halterung über dem Laufwerk positionieren und
dann die Vorderseite des Laufwerks nach oben kippen, so daß die Halterung
nach unten an ihren Platz gleitet. Zur korrekten Installation müssen alle
Schrauböffnungen ausgerichtet sein und die Klammern an der Vorderseite der
Halterung sollten mit der Vorderseite des Laufwerks abschließen (siehe Abbildung
7).
Abbildung 7. Laufwerkshalterung
am neuen Laufwerk befestigen
Um die korrekte Ausrichtung des Laufwerks im Gehäuse zu
gewährleisten, die vier Schrauben einsetzen und in der Reihenfolge, in der
die Öffnungen numeriert sind (die Öffnungen sind mit "1" bis "4"
gekennzeichnet) anziehen.
- Das neue Laufwerk in den Einbauschacht schieben, bis
es fest einrastet (siehe Abbildung 8).
Sicherstellen, daß beide Halteklammern richtig im Einbauschacht
einschnappen.
Abbildung 8. Das neue
Laufwerk im Laufwerksschacht einsetzen
- Wenn ein Laufwerk mit eigener Controllerkarte eingebaut
wird, ist die Controllerkarte in einen Erweiterungssteckplatz einzubauen.
Siehe "Erweiterungskarte
einbauen".
- Ein Gleichstromkabel mit dem Stromeingangsanschluß auf
der Rückseite des Laufwerks verbinden (siehe Abbildung
9).
HINWEIS: Der farbige Streifen des Kabels muß zu
Stift 1 des Laufwerksanschlusses führen. Es besteht sonst die Gefahr, daß
das System beschädigt wird.
- Das entsprechende Schnittstellenkabel mit dem Schnittstellenanschluß
an der Rückseite des Laufwerks verbinden (siehe Abbildung
9).
Wurde das System mit einem EIDE-CD-ROM- oder Bandlaufwerk
geliefert, den freien Anschluß am vorhandenen Schnittstellenkabel verwenden.
Andernfalls das mit dem Laufwerkssatz gelieferte EIDE-Schnittstellenkabel
verwenden.
Abbildung 9. Diskettenlaufwerk
oder Bandlaufwerk und Gleichstromkabel anschließen
- Bei einem EIDE-Band- oder CD-ROM-Laufwerk das andere
Ende des Schnittstellenkabels an den Schnittstellenanschluß anschließen, der
auf der Systemplatine mit IDE2 gekennzeichnet ist.
Bei einem Disketten- oder einem Nicht-EIDE-Bandlaufwerk
das Kabel des Laufwerks an den Schnittstellanschluß anschließen, der auf der
Systemplatine mit "DSKT" gekennzeichnet ist.
Bei einem Laufwerk mit eigener Controllerkarte das andere
Ende des Schnittstellenkabels auf die Controllerkarte stecken.
Alle Kabelverbindungen prüfen. Kabel so verlegen, daß
sie den Luftstrom für den Lüfter und die Kühlschlitze nicht behindern.
- Wenn der 5,25-Zoll-Laufwerksschacht leer war, die Frontblende
von der Frontverkleidung entfernen.
Siehe hierzu "Frontblende
entfernen und befestigen".
- Frontbverkleidung
und Systemabdeckung wiederbefestigen
Schließt die Blende des Laufwerk nicht mit der Blende
des Computers ab, das Laufwerk entfernen und die Position des Laufwerks an
der Halterung justieren und dabei darauf achten, daß die Schrauben in der
vorgegebenen Reihenfolge eingesetzt und festgezogen werden. Das Laufwerk wieder
in den Einbauschacht einsetzen und die Systemabdeckung befestigen.
- System und Peripheriegeräte ans Stromnetz anschließen
und einschalten.
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ANMERKUNG: In Aktiviertem
Zustand erzeugt die Option Chassis
Intrusion (Gehäuseeingriff) folgende Meldung, die beim nächsten
Systemstart angezeigt wird:
ALERT! Cover was previously removed.
(WARNUNG! Abdeckung wurde entfernt).
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- Das System-Setup-Programm
aufrufen und die Systemkonfiguration aktualisieren.
Für ein Diskettenlaufwerk die entsprechende Diskettenlaufwerksoption
(A oder B), entsprechend der Größe und Kapazität des neuen Diskettenlaufwerks,
auf Seite 1 der System-Setup-Bildschirme aktualisieren.
Wenn ein Nicht-EIDE-Bandlaufwerk als zweites Laufwerk
eingebaut wurde, die Option Diskette Drive B (Diskettenlaufwerk B)
auf Installed (installiert) einstellen.
Für EIDE-CD-ROM- und Bandlaufwerke die entsprechende Laufwerksoption
(0 oder 1) unter Drives: Secondary (Laufwerke: Sekundär
auf Auto [Automatisch]) einstellen.
- Die Dell-Diagnose ausführen, um sicherzustellen, daß
das System ordnungsgemäß funktioniert.
Informationen zum Ausführen der Dell-Diagnose und zur
Fehlerbeseitigung eventuell auftretender Probleme finden Sie im Diagnose-
und Fehlerbeseitigungshandbuch. Anhand der folgenden Richtlinien kann
festgestellt werden, welcher Test zu verwenden ist:
- Wurde ein Diskettenlaufwerk installiert, wird dieses
getestet, indem alle Untertests der Testgruppe Diskette Drive(s)
(Diskettenlaufwerk[e]) der Dell-Diagnose ausgeführt werden.
- Wurde ein CD-ROM-Laufwerk installiert, lesen Sie die
Anleitungen zum Laden der Gerätetreiber und Verwenden des Laufwerks in der
Dokumentation des Laufwerks. Handelt es sich um ein EIDE-CD-ROM-Laufwerk,
testen Sie es, indem Sie alle Untertests der Testgruppe IDE (Integrated
Drive Electronics [integrierte Laufwerkselektronik]) CD-ROM Drives (IDE-CD-ROM-Laufwerke)
der Dell-Diagnose ausführen.
- Wurde ein Bandlaufwerk installiert, stellen Sie zuerst
sicher, daß das Diskettenlaufwerk noch ordnungsgemäß funktioniert und führen
Sie dann alle Untertests der Testgruppe Diskettenlaufwerk(e)
der Dell-Diagnose aus. Danach eine Bandsicherungskopie anfertigen und das
Laufwerk entsprechend den Anleitungen in der Bandlaufwerkssoftware-Dokumentation,
die mit dem Bandlaufwerk geliefert wurde, testen.
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ANMERKUNG: Die von Dell angebotenen
Bandlaufwerke werden mit eigener Betriebssoftware und Dokumentation geliefert. Folgen Sie
nach der Installation eines Bandlaufwerks den Anleitungen zu Installation und Einsatz der
Bandlaufwerkssoftware in der Dokumentation des Laufwerks. |
Dieser Abschnitt enthält Informationen zur Installation,
Partitionierung und Formatierung von EIDE-Festplattenlaufwerken. Anleitungen
zur Installation, Partitionierung und Formatierung von SCSI-Festplattenlaufwerken
finden Sie unter "SCSI-Geräte installieren".
Es können bis zu zwei EIDE-Laufwerke in die Festplattenlaufwerkshalterung
unter dem Laufwerksträger eingebaut werden (eines davon muß 1 Zoll hoch oder
niedriger sein). Das erste EIDE-Laufwerk wird in den unteren, mit "HD1"
gekennzeichneten 1-Zoll-Laufwerksschacht eingebaut; ein zweites Laufwerk wird
in den mit "HD2" gekennzeichneten 1,6-Zoll-Laufwerksschacht eingebaut.
Alle EIDE-Geräte sollten für die Jumperposition Cable Select
(Kabelwahl) konfiguriert werden. Dadurch wird den Geräten anhand ihrer Position
am Schnittstellenkabel der Master- oder Slave-Status zugewiesen.Wenn zwei EIDE-Geräte
an ein einziges EIDE-Kabel angeschlossen und anhand der Jumper-Position Kabelwahl
konfiguriert werden, wird das an den letzten Anschluß des Schnittstellenkabels
angeschlossene Gerät als Master- oder Startlaufwerk definiert (drive 0); das
an den mittleren Anschluß des Schnittstellenkabels angeschlossene Gerät wird
als Slave-Laufwerk (drive 1) festgelegt. Informationen über die Konfiguration
von Geräten auf die Jumper-Position Kabelwahl finden Sie in der Laufwerksdokumentation
des Aufrüstbausatzes.
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ANMERKUNG: Soll ein zweites,
vom ersten Laufwerkstyp verschiedenes, EIDE-Laufwerk eingebaut werden, und
sollten die technischen Daten für das erste Laufwerk nicht verfügbar sein,
versuchen Sie eine der folgenden Möglichkeiten:
- Wurde das Laufwerk von Dell erworben, können
die erforderlichen Informationen für die Neukonfiguration von Dell erfragt
werden. (Anleitungen zum Erhalt von technischer Unterstützung finden
Sie im Diagnose- und Fehlerbeseitigungshandbuch im Kapitel "Wie
Sie Hilfe bekommen").
- Wurde das Laufwerk nicht von Dell erworben,
ist der Laufwerkshersteller zu kontaktieren.
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Mit den beiden EIDE-Schnittstellenanschlüssen auf der Systemplatine
kann das System bis zu vier EIDE-Geräte unterstützen. EIDE-Festplattenlaufwerke
sollten an den EIDE-Schnittstellenanschluß mit der Bezeichnung "IDE1"
angeschlossen werden.(EIDE-Band- und CD-ROM-Laufwerke an den EIDE-Schnittstellenanschluß
mit der Bezeichnung "IDE2" anschließen).
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VORSICHT: Um einen möglichen
elektrischen Schlag zu verhindern, den Computer und alle Peripheriegeräte ausschalten,
vom Stromnetz trennen und dann vor dem Entfernen der Systemabdeckung mindestens 5 Sekunden
warten. Vor dem Einbau einer Erweiterungskarte ist der Abschnitt "Sicherheit geht vor - für Sie
und das System" zu lesen. |
Ein EIDE-Festplattenlaufwerk wird wie folgt in die Festplattenlaufwerkshalterung
eingebaut:
- Wenn eine Festplatte ausgetauscht wird, auf der sich
wichtige Daten befinden, vor dem Ausführen dieses Verfahrens zuerst eine Sicherungskopie
der Dateien anfertigen.
HINWEIS: Wenn das Laufwerk ausgepackt wird, darf
es nicht auf eine harte Oberfläche gelegt werden, da es sonst beschädigt werden
kann. Statt dessen das Laufwerk auf eine weiche Unterlage (z.B. Schaumstoff)
legen, um es ausreichend zu schützen.
- Das Laufwerk auspacken und es auf den Einbau vorbereiten.
Anhand der Dokumentation zum Laufwerk überprüfen, ob das
Laufwerk richtig für das System konfiguriert ist. Die für die Konfiguration
nötigen Einstellungsänderungen vornehmen.
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ANMERKUNG: Wird ein
Nicht-EIDE-Bandlaufwerk installiert, ist in der Dokumentation des Laufwerks
nachzulesen, welche Jumper- oder Schaltereinstellungen dem Laufwerk die
Laufwerksadresse DS4 (nicht DS2 oder DS3, wie in der Laufwerksdokumentation
eventuell angegeben) zuordnen. Die Jumper- oder Schaltereinstellung müssen
neu konfiguriert werden, es sei denn, das Laufwerk ist bereits als Laufwerk
4 eingestellt (siehe "Jumper"). |
Wenn ein EIDE-CD-ROM-Laufwerk oder ein EIDE-Bandlaufwerk
installiert wird, ist das Laufwerk auf die Einstellung Kabelwahl zu konfigurieren.
- Die Systemabdeckung entsprechend den Anleitungen unter
"Systemabdeckung entfernen"
abnehmen.
- Die Laufwerkshalterung vom Gehäuse entfernen.
Ist in der Laufwerkshalterung bereits ein Festplattenlaufwerk
installiert, Gleichstrom- und EIDE-Kabel vom Laufwerk trennen.
Die Schraube entfernen, die die Halterung des Festplattenlaufwerks
an der Vorderwand des Gehäuses befestigt.
Fassen Sie die Klammer und drehen Sie sie aus dem Gehäuse
bis die Gleitnase aus der Gleitschiene auf dem Laufwerkträger (siehe Abbildung
10) hervorkommt. Heben Sie die Klammer leicht an, um die Gelenknasen aus dem
Gehäuseschlitz zu lösen.
Abbildung 10. Festplattenlaufwerkshalterung
entfernen
- Das Laufwerk in den gewünschten Schacht der Halterung
einführen. Hierbei das Laufwerk so ausrichten, daß die Anschlüsse auf der
Rückseite des Laufwerks der Rückseite des Gehäuse zugewendet sind, wenn die
Klammer wieder installiert wird. (siehe Abbildung 11).
- Die vier Schraubenlöcher des Laufwerks und der Halterung
ausrichten. Die Schrauben aus dem Aufrüstbausatz einstecken und festziehen
(siehe Abbildung 11).
Wird ein Laufwerk im 1,6-Zoll-Schacht eingebaut, die vier
Schraubenlöcher an der Seite der Halterung (siehe Abbildung 11) verwenden.
Wird ein Laufwerk im 1-Zoll-Schacht eingebaut, die vier Schraubenlöcher an
der Unterseite der Halterung verwenden.
Abbildung 11. Ein 1,6-Zoll-Festplattenlaufwerk
in die Halterung einführen
- Festplattenhalterung wieder in das Gehäuse einbauen (siehe
Abbildung 12).
Führen Sie die Gelenknasen der Halterung in die Gehäuseschlitze ein, so daß
die Nasen über dem Schlitz einhaken. Drehen Sie dann die Halterung auf den
Laufwerkträger zu und setzen Sie die Gleitnase auf die Gleitschiene des Laufwerkträgers
auf. Schieben Sie die Halterung in die richtige Position. Befestigen Sie wieder
die in Schritt 4 entfernte Schraube.
Abbildung 12. Die Laufwerkshalterung in das Gehäuse
einbauen

HINWEIS: Die farbige Ader des EIDE-Kabels
muß auf Stift 1 des Laufwerksschnittstellenanschlusses führen. Es besteht
sonst die Gefahr, daß das System beschädigt wird.
- Einen der beiden Geräteanschlüsse am EIDE-Kabel an den
40-Stift-Schnittstellenanschluß auf der Rückseite des Festplattenlaufwerks
anschließen (siehe Abbildung 13).
Abbildung 13. Festplattenlaufwerkskabel
anschließen
HINWEIS: Den
farbigen Streifen des EIDE-Kabels mit Stift 1 des Systemplatinen-IDE-Anschlusses
ausrichten, um eine Beschädigung des Systems zu vermeiden.
- Falls das andere Ende des EIDE-Kabels noch nicht angeschlossen
ist, dieses an den IDE-Anschluß auf der Systemplatine anschließen.
Unter "Komponenten der Systemplatine"
kann nachgeschlagen werden, wo sich der IDE-Anschluß auf der Systemplatine
befindet.
- Ein Gleichstromkabel an den Stromanschluß auf der Rückseite
des Laufwerks anschließen (siehe Abbildung 13).
Alle Kabelverbindungen auf korrekten Sitz und Anschluß
überprüfen.
- Die
Systemabdeckung befestigen und Computer und Peripheriegeräte wieder an
das Stromnetz anschließen.
- Die an den Computer angeschlossenen Peripheriegeräte
einschalten.
- Das Computersystem starten.
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ANMERKUNG: Handelt
es sich bei dem gerade eingebauten Laufwerk um das Primärlaufwerk, und
es ist kein Betriebssystem installiert, muß das System mit Hilfe einer
startfähigen Diskette oder CD gestartet werden. |
- Zum Starten des Systems von einer Diskette
aus eine startfähige Diskette (z.B. eine Betriebssystems- oder Wiederherstellungsdiskette)
in Diskettenlaufwerk A einlegen und den Computer einschalten.
- Zum Starten des Systems von einer CD
aus das System-Setup-Programm
aufrufen und die Option Boot
Sequence (Boot-Sequenz) auf CD-ROM First (CD-ROM
zuerst) einstellen. Eine startfähige CD (z.B. eine CD zur Installation
des Betriebssystems oder die Dell ResourceCD) in das CD-ROM-Laufwerk
einlegen und den Computer einschalten.
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ANMERKUNG: Die Option Gehäuseeingriff erzeugt
in Aktiviertem Zustand folgende Meldung, die beim
nächsten Systemstart angezeigt wird:
ALERT! Cover was previously removed.
(WARNUNG! Abdeckung wurde entfernt.)
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- Das System-Setup-Programm
aufrufen und die Optionen Drives:
Primary and Secondary (Laufwerke: Primär und Sekundär) aktualisieren.
Nach dem Aktualisieren der System-Setup-Optionen
das System neustarten.
- Entsprechend den Anleitungen unter "Das
EIDE-Festplattenlaufwerk partitionieren und logisch formatieren"
das Laufwerk partitionieren und logisch formatieren, bevor mit dem nächsten
Schritt fortgefahren wird.
- Die Testgruppe Hard-Disk Drive(s) (Festplattenlaufwerk[e])
der Dell-Diagnose ausführen, um sicherzustellen, daß das neue Festplattenlaufwerk
ordnungsgemäß funktioniert.
Im Diagnose- und Fehlerbeseitigungshandbuch
finden Sie Informationen zum Ausführen der Dell-Diagnose sowie zur Fehlerbeseitigung
eventuell auftretender Probleme.
- Handelt es sich bei dem gerade eingebauten Laufwerk um
das primäre Laufwerk, das Betriebssystem auf dem Festplattenlaufwerk installieren.
Hierzu die Dokumentation zum Betriebssystem zu Rate
ziehen.
EIDE-Festplattenlaufwerke müssen physikalisch formatiert,
partitioniert und logisch formatiert werden, bevor sie zum Speichern von Daten
verwendet werden können. Alle Festplattenlaufwerke von Dell werden physikalisch
formatiert, bevor sie an den Kunden geliefert werden.
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ANMERKUNG: Auf Systemen mit
Festplattenlaufwerken, die 2 Gigabyte (GB) überschreiten, eine primäre Partition von 2
GB erstellen und die verbleibende Kapazität in Partitionen von 2 GB oder weniger
aufteilen. Ein System mit einem Festplattenlaufwerk von 2.5 GB hätte z.B. eine primäre
Partition von 2 GB (Laufwerk C) und eine sekundäre Partition von 500 Megabyte (MB)
(Laufwerk D).
Festplattenlaufwerke müssen derart partitioniert werden, da MS-DOS®-basierte
Betriebssysteme (einschließlich Microsoft® Windows NT® bei Verwendung eines FAT- [File
Allocation Table (Dateizuordnungstabelle)] 16-Dateiensystems) keine Laufwerkspartitionen
über 2 GB unterstützen. |
Um das Festplattenlaufwerk zu partitionieren und logisch
zu formatieren, das (die) Programm(e) des Betriebssystems verwenden.
Für MS-DOS mit Hilfe der Befehle fdisk und format
diese Vorgänge durchführen. Die Befehle fdisk und format sind
in der MS-DOS -Referenzdokumentation erläutert.
HINWEIS: Wird das Festplattenlaufwerk unter OS/2
HPFS (High Performance File System [Hochleistungs-Dateisystem]) formatiert,
kann das Laufwerk für MS-DOS nicht ohne den Verlust sämtlicher HPFS neuformatiert
werden. In der OS/2-Dokumentation finden Sie Einzelheiten hierzu.
Für das Betriebssystem OS/2® die entsprechenden
Abschnitte über die Partitionierung und logische Formatierung in der Dokumentation
des Betriebssystems nachlesen.
HINWEIS: Wurde das Festplattenlaufwerk unter dem
Windows NTFS (NT File System [NT Dateisystem]) formatiert, kann es nicht für
MS-DOS neuformatiert werden, ohne daß sämtliche NTFS-Daten verlorengehen. In
der Windows NT-Dokumentation finden Sie Einzelheiten hierzu.
Für Windows NT die entsprechenden Abschnitte über die Partitionierung
und logische Formatierung in der Dokumentation des Betriebssystems nachlesen.
Für das UNIX®-Betriebssystem in der UNIX-Dokumentation nachlesen.
Wenn mit dem Dell-Computer SCSI-Geräte verwendet werden
sollen, muß eine SCSI-Hostadapterkarte vorhanden sein. Diese Karte wird mit
ihrem eigenen SCSI-Kabel geliefert An dieses Kabel können verschiedene SCSI-Geräte
angeschlossen werden (Festplattenlaufwerke, Bandlaufwerke usw.). Der SCSI-Hostadapter
konfiguriert die an ihn angeschlossenen Geräte als ein einziges Subsystem und
nicht als individuelle Geräte.
Obwohl SCSI-Geräte im Prinzip wie andere Geräte installiert
werden, unterscheiden sich die einzelnen Konfigurationsanforderungen.
Einzelheiten zur Konfiguration des SCSI-Subsystems finden
Sie in der Dokumentation, die mit den SCSI-Geräten bzw. der Hostadapterkarte
mitgeliefert wurde. Die folgenden Unterabschnitte enthalten einige allgemeine
Richtlinien.
Jedes an die SCSI-Hostadapterkarte angeschlossene Gerät,
wie auch die Karte selbst, muß eine eigene SCSI ID-Nummer von 0 bis 7 besitzen.
Vor dem Versand der SCSI-Geräte von Dell werden die SCSI ID-Nummern standardmäßig
wie folgt zugewiesen:
- Eine SCSI-Hostadapterkarte wird als SCSI ID 7 konfiguriert
(im Normalfall die Standard-ID für eine Hostadapterkarte).
- Ein SCSI-Bandlaufwerk oder DAT (Digital Audio Tape [Digitalaudioband])
wird als SCSI ID 6 konfiguriert (im Normalfall die Standard-ID für ein Bandlaufwerk).
- Ein SCSI-CD-ROM-Laufwerk wird als SCSI ID 5 konfiguriert.
- SCSI-Festplattenlaufwerke werden normalerweise als SCSI
ID 0 konfiguriert. Das Laufwerk, mit dem das System gestartet wird, sollte
immer als SCSI ID 0 konfiguriert werden.
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ANMERKUNG: Es gibt keine
Vorschrift, daß SCSI ID-Nummern sequentiell zugewiesen, oder daß Geräte in der
Reihenfolge der ID-Nummern an das Kabel angeschlossen werden müssen. |
Die Art der mit dem SCSI-Gerät mitgelieferten Verkabelung
hängt von dem zu installierenden Gerät ab.
- Werden interne SCSI-Geräte installiert (z.B. CD-ROM-,
Festplatten- oder Bandlaufwerke), haben Sie die in Abbildung
14 dargestellten, internen SCSI-Kabel. Schmale SCSI-Geräte verwenden ein
50-Stift-Kabel, und breite SCSI-Geräte verwenden ein 68-Stift-SCSI-Kabel.
Jeweils ein Ende des Kabels wird an den SCSI-Hostadapter angeschlossen. Der
Anschluß am anderen Ende des Kabels wird an das interne SCSI-Gerät angeschlossen.
- Wird ein externes SCSI-Gerät installiert, haben Sie ein
externes abgeschirmtes Kabel, das an den externen SCSI-Anschluß auf der SCSI-Hostadapterkarte
angeschlossen wird. Sie haben ein separates Netzkabel, mit dem das SCSI-Gerät
an die Netzstromquelle angeschlossen wird.
Vor der Installation von SCSI-Geräten im Computer muß eventuell
die Terminierung auf dem (den) SCSI-Gerät(en) konfiguriert werden. Beide interne
SCSI-Kabeltypen enthalten Abschlußwiderstände am Gerätende des Kabels. Deshalb
muß die Terminierung der an diese Kabel angeschlossenen Geräte deaktiviert werden
(siehe Abbildung 14). Externe SCSI-Kabel haben keinen Abschlußwiderstand, daher
muß die Terminierung am SCSI-Gerät selbst aktiviert werden.
HINWEIS: Auf einer einzigen SCSI-Hostadapterkarte
nicht alle drei Anschlüsse (schmaler interner Anschluß, breiter interner Anschluß
und externer Anschluß) mit Geräten belegen. Diese Art der Konfiguration verletzt
die SCSI-Spezifikation. An einer SCSI-Hostadapterkarte können an zwei der drei
Anschlüsse problemlos Geräte angeschlossen werden.
Werden nur interne SCSI-Geräte installiert, ist sicherzustellen,
daß die Terminierung auf der SCSI-Hostadapterkarte aktiviert und für alle anderen
internen SCSI-Geräte deaktiviert ist. Werden sowohl interne als auch externe
SCSI-Geräte installiert, ist sicherzustellen, daß die Terminierung am externen
SCSI-Gerät aktiviert und für die SCSI-Hostadapterkarte sowie alle internen SCSI-Geräte
deaktiviert ist.
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VORSICHT: Um einen möglichen
elektrischen Schlag zu verhindern, den Computer und alle Peripheriegeräte ausschalten,
vom Stromnetz trennen und dann vor dem Entfernen der Systemabdeckung mindestens 5 Sekunden
warten. Vor dem Einbau einer Erweiterungskarte ist der Abschnitt "Sicherheit geht vor - für Sie
und das System" zu lesen. |
Eines oder mehrere SCSI-Geräte werden im Computer wie folgt
konfiguriert und installiert:
- Bestimmen, welcher Anschluß am internen SCSI-Kabel an
das jeweilige SCSI-Gerät angeschlossen wird.
Siehe "SCSI-Konfigurationsrichtlinien".
HINWEIS: Wenn das Laufwerk ausgepackt wird,
darf es nicht auf eine harte Oberfläche gelegt werden, da es sonst beschädigt
werden kann. Statt dessen das Laufwerk auf eine weiche Unterlage (z.B. eine
Schaumstoffunterlage) legen, um es ausreichend zu schützen.
- Alle SCSI-Geräte auspacken und sie für den Einbau vorbereiten.
Das Gerät für eine SCSI ID-Nummer konfigurieren und,
falls notwendig, den Abschlußwiderstand aktivieren bzw. deaktivieren. Anleitungen
hierzu finden Sie in der Dokumentation zum SCSI-Gerät und unter "SCSI-Konfigurationsrichtlinien".
- Die Systemabdeckung entsprechend den Anleitungen unter
"Systemabdeckung entfernen"
abnehmen.
- Wird eine SCSI-Hostadapterkarte installiert, die Adapterkarte
konfigurieren.
Anleitungen zur Konfiguration der Karte finden Sie in
der Dokumentation zur Adapterkarte und unter "SCSI-Konfigurationsrichtlinien".
- Die SCSI-Geräte entsprechend installieren.
- Wird eine neue SCSI-Hostadapterkarte installiert, diese
jetzt in einen Erweiterungssteckplatz einbauen.
Siehe "Erweiterungskarte einbauen".
Ist bereits eine SCSI-Hostadapterkarte installiert,
diese entfernen, neu konfigurieren und wieder einbauen. In der Dokumentation
zur SCSI-Hostadapterkarte unter "Erweiterungskarte ausbauen"
und "Erweiterungskarte einbauen" finden Sie weitere Einzelheiten hierzu.
Das Zugriffskabel des Festplattenlaufwerks an die SCSI-Hostadapterkarte
und an den HDLED-Anschluß auf der Steckkarte anschließen (siehe "Erweiterungskartenanschlüsse auf der Steckkartenplatine").
Dieses Kabel überträgt bei jedem Zugriff auf eines der SCSI-Festplattenlaufwerke
ein Signal von der SCSI-Hostadapterkarte zu der Zugriffsanzeige des Festplattenlaufwerks,
welche sich an der Frontblende des Computers befindet.
HINWEIS: Die farbige Ader des Kabels muß zu Stift
1 des Laufwerksanschlusses führen. Es besteht sonst die Gefahr, daß das
System beschädigt wird.
- An jedes SCSI-Gerät ein SCSI-Kabel anschließen.
Weitere Anleitungen zum Anschließen von SCSI-Geräten
finden Sie unter "SCSI-Kabel und SCSI-Terminierung".
Wird ein internes SCSI-Gerät installiert, den Laufwerksstecker
des SCSI-Kabels fest auf den 50- bzw. 60-Stift-Anschluß auf der Rückseite
des Geräts stecken.
Die Anschlüsse an schmalen SCSI-Kabeln sind paßgeformt,
um korrekte Positionierung zu gewährleisten. Eine Wölbung auf der Außenseite
des Laufwerkssteckers paßt in die Kerbe des Geräteanschlusses. Die Anschlüsse
an Wide-SCSI-Kabeln sind so geformt, daß sie nur in einer Richtung angeschlossen
werden können.
Wird ein externes SCSI-Gerät installiert, das eine Ende
des externen SCSI-Kabels an den SCSI-Busanschluß auf der Rückseite des Geräts
anschließen.
HINWEIS: Die farbige Ader des internen SCSI-Kabels
muß auf Stift 1 des Adapterkartenanschlusses führen. Es besteht sonst die
Gefahr, daß das System beschädigt wird.
- Das SCSI-Kabel an den Anschluß auf der SCSI-Hostadapterkarte
anschließen.
- Wird ein internes SCSI-Gerät installiert, die farbige
Kante des internen SCSI-Kabels an das Stift-1-Ende des 50-Stift-Anschlusses
(schmales SCSI-Gerät) bzw. den 68-Stift-Anschluß (breites SCSI-Gerät)
auf der Adapterkarte anschließen. Anschließend den Kabelanschluß fest
auf den Adapterkartenanschluß drücken.
- Wird ein externes SCSI-Gerät installiert, das andere
Ende des externen SCSI-Kabels an den externen Anschluß auf der Adapterkarte
anschließen.
Zusätzliche Anleitungen hierzu finden Sie in der mit
der Adapterkarte gelieferten Dokumentation.
- SCSI-Gerät(e) an das Stromnetz anschließen.
- Wird ein internes SCSI-Gerät installiert, ein Gleichstromkabel
an den Stromeingangsanschluß des SCSI-Geräts anschließen.
- Wird ein externes SCSI-Gerät installiert, das Sockelende
des Netzkabels an die Steckdose auf der Rückseite des SCSI-Geräts anschließen.
Das andere Ende des Netzkabels in eine Schuko-Steckdose einstecken.
Alle anderen Kabelverbindungen prüfen. Alle internen
Kabel so legen, daß sie den Luftstrom für den Lüfter bzw. die Kühlschlitze
nicht behindern.
- Wurde ein extern zugängliches Gerät installiert, entfernen
Sie die Frontverkleidung und die Frontblende für den Einbauschacht.
Anleitungen hierzu finden Sie unter "Frontblende entfernen und
wieder befestigen".
- Die
Systemabdeckung befestigen und Computer und Peripheriegeräte wieder
ans Stromnetz anschließen.
- Die an den Computer angeschlossenen Peripheriegeräte
einschalten.
- Das Computersystem starten.
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ANMERKUNG: Handelt
es sich bei dem gerade eingebauten Gerät um das primäre Festplattenlaufwerk,
und es ist kein Betriebssystem installiert, muß das System mit Hilfe
einer startfähigen Diskette oder CD gestartet werden. |
- Zum Starten des Systems von einer Diskette aus eine
startfähige Diskette (z.B. eine Betriebssystems- oder Wiederherstellungsdiskette)
in Diskettenlaufwerk A einlegen und den Computer einschalten.
- Zum Starten des Systems von einer CD aus das System-Setup-Programm
aufrufen und die Option Boot-Sequenz
auf CD-ROM zuerst einstellen. Eine startfähige CD (z.B.
eine CD zur Installation des Betriebssystems oder die Dell ResourceCD)
in das CD-ROM-Laufwerk einlegen und den Computer einschalten.
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ANMERKUNG: In Aktiviert
Zustand erzeugt die Option Gehäuseeingriff
folgende Meldung, die beim nächsten Systemstart angezeigt wird:
ALERT! Cover was previously removed.
(WARNUNG! Abdeckung wurde entfernt.)
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- Falls notwendig, das System-Setup-Programm
aufrufen und die Konfigurationsdaten des Systems aktualisieren.
Wurde ein SCSI-Festplattenlaufwerk installiert, die Option Drive Type
(Laufwerktyp) für das entsprechende Laufwerk unter Laufwerke: Primär und Sekundär
auf None (Keine) einstellen.
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ANMERKUNG: An eine
SCSI-Hostadapterkarte angeschlossene Bandlaufwerke sind nicht in den
Konfigurationsdaten des Systems enthalten. |
Nach dem Aktualisieren der System-Setup-Optionen das
System neustarten.
- Wurde ein SCSI-Festplattenlaufwerk installiert, das Laufwerk
entsprechend den Anleitungen unter "SCSI-Festplattenlaufwerke
partitionieren und formatieren" partitionieren und formatieren, bevor
mit dem nächsten Schritt fortgefahren wird.
- Die Testgruppe "SCSI-Device(s)" (SCSI-Gerät[e])
der Dell-Diagnose ausführen, um sicherzustellen, daß das neue SCSI-Gerät ordnungsgemäß
funktioniert.
Im Diagnose- und Fehlerbeseitigungshandbuch finden
Sie Informationen zum Ausführen der Dell-Diagnose und zur Fehlerbeseitigung
eventuell auftretender Probleme.
Zum Testen eines SCSI-Laufwerks in der Dokumentation
zur Bandlaufwerkssoftware nachlesen, wie ein Bandlaufwerkssicherungs- und
Überprüfungstest durchgeführt wird.
- Falls das gerade installierte Gerät das primäre Festplattenlaufwerk
ist, das Betriebssystem auf dieses Laufwerk installieren.
Hierzu die Dokumentation zum Betriebssystem zu Rate ziehen.
Eventuell müssen andere Programme als die mit dem Betriebssystem
mitgelieferten zum Partitionieren und Formatieren von SCSI-Festplattenlaufwerken
verwendet werden. Die mit den SCSI-Softwaretreibern mitgelieferte Dokumentation
enthält Informationen zur Installation der entsprechenden Treiber und zur Betriebsvorbereitung
des SCSI-Festplattenlaufwerks.
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ANMERKUNG: Auf Systemen mit
Festplattenlaufwerken, die größer als 2 GB (Gigabyte) sind, ist eine primäre Partition
von 2 GB einzurichten und die verbleibende Kapazität in Partitionen von maximal 2 GB
einzuteilen. Beispiel: ein System mit einem 2,5-GB-Festplattenlaufwerk würde eine
primäre Partition von 2 GB (Laufwerk C) und eine sekundäre Partition von 500 MB
(Laufwerk D) besitzen. Festplattenlaufwerke müssen auf diese Weise partitioniert werden,
da MS-DOS-basierte Betriebssysteme (einschließlich Windows NT bei Verwendung eines
FAT16-Dateiensystems) Laufwerkspartitionen von mehr als 2 GB nicht unterstützen. |
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