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Optionen des System-Setup-Programms: Dell OptiPlex GX1
Kompaktgehäusesystem-Benutzerhandbuch
Systemzeit setzt die Uhrzeit in der systeminternen Uhr zurück.
Die Zeit wird im 24-Stunden-Format notiert (Stunden:Minuten:Sekunden).
Die Zeiteinstellung kann mit Hilfe der Pfeiltasten geändert werden. Durch Drücken der
rechten Pfeiltaste wird die Zahl im markierten Feld erhöht und durch Drücken der linken
Pfeiltaste wird diese Zahl verringert. Falls gewünscht, können auch Zahlen in die
entsprechenden Felder eingegeben werden.
Datum setzt den systeminternen Kalender zurück.
Das System zeigt die Einträge für den Wochentag automatisch gemäß der Einstellungen
der folgenden drei Felder an (Monat,Tag, und Jahr).
Die Einträge in den markierten Feldern können mit Hilfe der Pfeiltasten vorgenommen
werden. (Pfeil rechts erhöht den Wert des Feldes und Pfeil links verringert ihn). Falls
gewünscht, können auch Zahlen in die Felder Monat und Tag eingegeben werden.
Diskettenlaufwerk A und Diskettenlaufwerk B identifizieren
die Diskettenlaufwerktypen die im Computer installiert sind. In der Standardkonfiguration
ist Diskettenlaufwerk A (das Startdiskettenlaufwerk) das im oberen,
extern zugänglichen Einbauschacht installierte Diskettenlaufwerk; Diskettenlaufwerk
B ist ein beliebiges Laufwerk, das im unteren, extern zugänglichen Einbauschacht
installiert ist und an die Disketten-/Bandlaufwerkschnittstelle des Systems angeschlossen
ist.
Die Einstellungen der Option entsprechen immer der physischen Lage der Laufwerke im
System; das auf Seite 1 der System-Setup-Bildschirme
aufgeführte Laufwerk ist das obere Laufwerk im Computer.
Folgende Optionen stehen zur Verfügung:
- 5.25 Inch, 360 KB (5,25 Zoll, 360 KB)
- 5.25 Inch, 1.2 MB (5,25 Zoll, 1,2 MB)
- 3.5 Inch, 720 KB (3,5 Zoll, 720 KB)
- 3.5 Inch, 1.44 MB (3,5 Zoll, 1,44 MB)
- Not Installed (Nicht installiert)
ZIP als A oder B verwenden wird zur Steuerung des Betriebs eines
intern installierten ATAPI (Advanced Technology Attachment Packet Interface) Zip-Laufwerks
verwendet. Die Optionen lauten On (Ein) und Off (Aus).
Ist die Option auf Ein gesetzt, funktioniert das Zip-Laufwerk als
Diskettenlaufwerk und kann zum Starten verwendet werden. Ist die Option auf Aus
gesetzt, funktioniert das Zip-Laufwerk als normales ATAPI-Gerät.
Es können bis zu zwei Diskettengeräte verwendet werden (Diskettenlaufwerke oder
Zip-Laufwerke).
 |
ANMERKUNG: Bandlaufwerke werden nicht durch die Optionen Diskettenlaufwerk
A und Diskettenlaufwerk B identifiziert.Ist beispielsweise ein
einzelnes Diskettenlaufwerk und ein Bandlaufwerk an das
Disketten-/Bandlaufwerk-Schnittstellenkabel angeschlossen, die Option Diskettenlaufwerk
A so einstellen, daß sie mit den Eigenschaften des
Diskettenlaufwerks übereinstimmt, und die Option Diskettenlaufwerk B auf
Nicht installiert einstellen. |
Primär identifiziert Laufwerke, die an den primären EIDE (Enhanced
Integrated Drive Electronics [Erweiterte, integrierte
Laufwerkelektronik])-Schnittstellenanschluß mit der Bezeichnung IDE1 auf der
Systemplatine angeschlossen sind; Sekundär identifiziert Laufwerke, die
an den sekundären EIDE-Schnittstellenanschluß mit der Bezeichnung IDE2 angeschlossen
sind. Dell empfiehlt, den sekundären EIDE-Schnittstellenanschluß für EIDE-CD-ROM- und
Bandlaufwerke zu verwenden.
Das System-Setup-Programm zeigt Festplattenlaufwerke in einer der beiden Weisen an:
- Neuere Festplattenlaufwerke sowie sämtliche Festplattenlaufwerke über 8 Gigabyte (GB)
werden als EIDE Drive (EIDE-Laufwerk) aufgeführt, ohne Details zu Typ, Zylindern,
Köpfen, Zylindernummern und Sektoren. Ein Beispiel finden Sie in Abbildung 1 unter "Das System-Setup-Programm
verwenden".
- Ältere Festplattenlaufwerke werden mit sämtlichen Details zu Typ, Zylindern, Köpfen,
Zylindernummern, Sektoren und Größe aufgeführt.
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ANMERKUNG: Bei Festplattenlaufwerken, die von Dell installiert
wurden, die entsprechende Laufwerkoption auf Auto (Automatisch) setzen. |
Für EIDE-Festplattenlaufwerke, die nicht mit dem System von Dell geliefert wurden und
weniger als 528 Megabyte (MB) Kapazität besitzen, bestehen folgende Möglichkeiten:
- Eine spezifische Laufwerk-Typennummer
Für jedes Laufwerk können die sieben Parameter als Gruppe nach Laufwerk-Typennummer
ausgewählt werden, oder die Parameter können einzeln über die Tastatur eingegeben
werden. Eine Laufwerk-Typennummer legt die Parameter eines Festplattenlaufwerks
nech Einträgen in einer Tabelle fest, die im System-BIOS (Basic Input/Output System
[Grundlegendes Eingabe-/Ausgabe-System]) gespeichert ist.
 |
ANMERKUNG: Betriebssysteme, die das System-BIOS umgehen,
erreichen u. U. nicht die optimale Festplattenlaufwerkleistung. |
Wird die Option Usr1 oder Usr2 gewählt, müssen die folgenden Parameter
für das Laufwerk angegeben werden:
- Type entspricht der Laufwerk-Typennummer für das ausgewählte
Festplattenlaufwerk (in diesem Fall Usr1 oder Usr2).
- Cyls entspricht der Zahl der logischen Zylinder.
- Hds entspricht der Zahl der logischen Köpfe im Laufwerk.
- Pre (Vorkompensationszylinder) entspricht der Zylindernummer, an der der
elektrische Strom für den Laufwerkkopf sich ändert, um die Unterschiede in der
Datendichte auf der Datenträgerfläche auszugleichen (dieser Parameter hat keine
Auswirkung auf EIDE-Laufwerke).
- LZ entspricht der Zylindernummer, die für die Köpfe als
Laufwerk-Landezone verwendet wird, wenn das Laufwerk sich im Ruhezustand befindet.
- Sec ist die Zahl der logischen Sektoren pro Spur.
- Size (wird automatisch vom System ermittelt) gibt die Speicherkapazität des
Laufwerks in Millionen Byte an.
Mit der Funktion Reservierter Speicher kann ein
Bereich des Systemplatinenspeichers festgelegt werden, der von einer Erweiterungskarte zur
Verfügung gestellt wird. Diese Funktion sollte nur dann aktiviert werden, wenn eine
Erweiterungskarte verwendet wird, die gesonderte Adressierung erfordert.
Liegt beispielsweise eine Speicher-Erweiterungskarte vor, die ab 15 MB adressiert
werden muß, wird durch Wahl der Option 15M - 16M in der Option Reservierter
Speicherfestgelegt, daß der Basisspeicher von 15 bis 16 MB von der
Speichererweiterungskarte stammt (der Basisspeicher unter der 15-MB-Adresse stammt von den
DIMMs [Dual In-Line Memory Modules {Doppelreihige Speichermodule}] auf der Systemplatine).
Die Option Reservierter Speicher besitzt folgende
Einstellungen:
- None (Keine) (Voreinstellung)
Die CPU-Taktrate zeigt den Prozessortakt an, mit dem das System
startet.
Mit der rechten oder linken Pfeiltaste in der Option CPU-Taktrate zwischen
der internen Nenntaktrate des Mikroprozessors (Standardeinstellung) und einer niedrigeren
kompatiblen Taktrate wählen, um das System laufzeitkritischen Anwendungsprogrammen
anzupassen. Änderungen an dieser Option werden sofort wirksam, d.h. ein Neustart des
Systems ist nicht erforderlich.
Wenn das System im Real-Modus ausgeführt wird, kann auch zum Umschalten zwischen der
Nenntaktrate und der kompatiblen Taktrate des Prozessors die Tastenkombination
<Strg><Alt><\> gedrückt werden. Auf Tastaturen, die nicht auf
amerikanisches Englisch ausgelegt sind, hierzu die Tastenkombination
<Strg><Alt><#> drücken.
Num-Sperre legt fest, ob das System im Num-Sperrmodus auf der 101-
bzw. 102-Tasten-Tastatur startet (trifft nicht auf Tastaturen mit 84-Tasten zu).
Bei aktivierter Num-Taste arbeitet das numerische Tastenfeld rechts außen wie ein
Taschenrechner gemäß der auf den Tasten aufgedruckten mathematischen und numerischen
Funktionen. Anderenfalls gleicht seine Funktion den Cursor-Pfeiltasten, die unten auf den
Tasten aufgedruckt sind.
Gehäuseeingriff zeigt den Status der Gehäuseeingriffsüberwachung
des Systems an.Die Einstellungen für diese Option lauten Enabled (Aktiviert),
Enabled-Silent (Stumm aktiviert) und Disabled (Dekaktivert).
Die Standardeinstellung ist Aktiviert.
Wird die Systemabdeckung entfernt, während die Eingriffsüberwachung auf Aktiviert
gesetzt ist, ändert sich die Einstellung auf Detected (Erkannt), und die
folgende Meldung erscheint während der Boot-Sequenz beim nächsten Systemstart:
Alert! Cover was previously removed.
(Warnung! Abdeckung wurde entfernt.)
Wenn die Eingriffsüberwachung auf Stumm aktiviert gesetzt ist und die
Systemabdeckung entfernt wird, wechselt die Einstellung auf Erkannt.
Während der nächsten Boot-Sequenz wird jedoch keine Warnmeldung angezeigt.
Wenn die Eingriffsüberwachung auf Deaktiviert gesetzt ist, ist die
Eingriffsüberwachung deaktiviert, und es wird keine Meldung ausgegeben.
Um die Einstellung Erkannt zurückzusetzen, das System-Setup-Programm
während des System-POST (Power-On Self-Test [Einschaltselbsttest]) aufrufen. Die Option Gehäuseeingriff
markieren und mit der linken oder rechten Pfeiltaste die Option Aktiviert,
Stumm aktiviert oder Deaktiviert auswählen.
 |
ANMERKUNG: Wenn das Setup-Paßwort aktiviert ist, muß es
eingegeben werden, bevor die Option Gehäuseeingriff zurückgesetzt
werden kann. |
Über die Option DAC-Problemerkennung können Videoprobleme behoben
werden, die beim Gebrauch bestimmter Video-Erweiterungskarten auftreten können. Die
Standardeinstellung ist Aus. Wenn eine Video-Erweiterungskarte verwendet
wird und Probleme wie zum Beispiel falsche Farben oder leere Fenster auftreten, ist die
Option DAC-Problemerkennung auf Ein zu setzen.
Diese Option steuert den Betrieb der ACPI-Funktion (Advanced Configuration and Power
Interface [Erweiterte Konfigurations- und Stromverwaltungsschnittstelle]).
Wenn ACPI auf Ein gesetzt ist, kann das System durch
kurzes Drücken auf den Netzschalter in den Stromsparmodus versetzt werden. Das System
kann ausgeschaltet werden, indem der Netzschalter länger als 4 Sekunden gedrückt wird.
Wenn ACPI auf Ein gesetzt ist, ist die IRQ-Leitung 9
(Interrupt Request [Unterbrechungsaufforderung]) für Erweiterungskarten nicht verfügbar.
Wenn ACPI auf Aus gesetzt ist, kann durch kurzes
Drücken des Netzschalters das System vollständig ausgeschaltet werden. In dieser
Einstellung kann IRQ9 von einer Erweiterungskarte verwendet werden.
Die Option Tastaturfehler legt fest, ob Fehlermeldungen bezüglich der
Tastatur während des POST ausgegeben werden. Der POST besteht aus einer Reihe von
Hardwaretests, die bei jedem Einschalten des Systems und Betätigen der Reset-Taste
durchgeführt werden.
Diese Option ist bei Hostrechnern oder selbststartenden Servern nützlich an die nicht
permanent eine Tastatur angeschlossen ist. Wenn in diesen Fällen Do Not Report
(Nicht melden) gewählt wird, werden alle Fehlermeldungen in bezug auf Tastatur
oder Tastaturcontroller während des POST-Tests unterdrückt. Die Funktion der Tastatur
selbst bleibt von dieser Option unberührt, wenn die Tastatur am Computer angeschlossen
ist.
System-Paßwort zeigt den aktuellen Status der
Paßwortsicherheitsfunktion des Systems an und ermöglicht die Vergabe und Bestätigung
eines neuen Paßworts. Ein neues Paßwort kann nur dann zugewiesen werden, wenn der
aktuelle Status auf Nicht aktiviert steht; dieser ist in
hell hervorgehobenen Buchstaben angezeigt.
Folgende Einstellungen für das System-Paßwort stehen zur Verfügung:
- Nicht Aktiviert (Standardeinstellung)
- Disabled by Jumper (Durch Jumper deaktiviert)
Wenn Setup-Paßwort auf Aktiviert
gesetzt ist, kann über Paßwort-Status verhindert werden, daß das
System-Paßwort beim Start des Systems geändert oder deaktiviert wird.
Um das System-Paßwort zu sperren, muß in der Option Setup-Paßwort
zuerst ein Setup-Paßwort vergeben und dann die Einstellung Paßwort-Status
auf Gesperrt geändert werden. In diesem Zustand kann das System-Paßwort
weder durch die Option System-Paßwort
geändert noch beim Systemstart durch Betätigen von <Strg><Eingabe>
deaktiviert werden.
Zum Freigeben des System-Paßworts muß zuerst ein Setup-Paßwort in der Option Setup-Paßwort
eingegeben und dann die Option Paßwort-Status auf Unlocked
(Nicht gesperrt) geändert werden. In diesem Zustand kann das System-Paßwort
während des Systemstarts durch Drücken von <Strg><Eingabe>deaktiviert und
anschließend über die Option System-Paßwort geändert werden.
Boot-Sequenz kann auf Diskette
First (Diskette zuerst) (Standardeinstellung), Hard
Disk Only (Nur Festplattenlaufwerk), CD-ROM
First (CD-ROM zuerst) oder Device List
(Geräteliste) eingestellt werden.
Der Begriff Boot bezieht sich auf den Systemstart. Beim Starten bringt sich das
System selbsttätig in einen betriebsbereiten Status, indem es ein kleines Programm in den
Speicher lädt, das seinerseits das Laden des Betriebssystems veranlaßt. Die Kategorie Boot-Sequenz
teilt dem System mit, wo es die nötigen Dateien zum Starten findet.
Wenn Diskette zuerst gewählt ist, versucht das System, zuerst vom
Laufwerk A aus zu starten. Wenn das System eine Diskette im Laufwerk feststellt, die nicht
neustartfähig ist, oder ein Problem mit dem Laufwerk feststellt, wird eine Fehlermeldung
ausgegeben. Wird keine Diskette im Laufwerk erkannt, versucht das System vom
Festplattenlaufwerk (Laufwerk 0) aus zu starten, danach vom CD-ROM-Laufwerk aus und
schließlich von Plug-and-Play-Netzwerkadaptern aus in der Reihenfolge, in der sie
gefunden werden.
Wenn Nur Festplattenlaufwerk gewählt ist, versucht das System, zuerst
vom Festplattenlaufwerk aus zu starten und dann von den Plug-and-Play-Netzwerkadaptern aus
in der Reihenfolge, in der sie gefunden werden.
Bei Auswahl von CD-ROM zuerst versucht das System, zunächst vom
CD-ROM-Laufwerk aus zu starten. Findet das System dabei eine CD-ROM, die nicht startfähig
ist, oder tritt ein Problem auf, wird eine Fehlermeldung ausgegeben. Findet das System
keine CD im Laufwerk, versucht es, von Laufwerk A aus zu starten, dann von Laufwerk C und
schließlich von den Plug-and-Play-Netzwerkadaptern in der Reihenfolge, in der sie
gefunden werden.
Geräteliste bietet Zugang zum Bildschirm Geräteliste.
Hier kann für den Neustart aus einer Liste verfügbarer Start-Geräte gewählt und die
Reihenfolge festgelegt werden, in der der Computer von diesen Geräten zu starten
versuchen soll. Der Bildschirm Geräteliste (siehe Abbildung
1) wird durch Drücken von <Strg> und der rechten Pfeiltaste aufgerufen. In
Tabelle 2 sind andere Navigationstasten aufgeführt, die im Bildschirm Geräteliste
verwendet werden.
Tabelle 2. Navigationstasten im Bildschirm Geräteliste
| Tasten |
Maßnahme |
 |
Setzt das Start-Gerät in die
Standardeinstellung zurück |
 |
Verschiebt das ausgewählte Gerät in der
Boot-Sequenz nach oben oder unten |
 |
Wechselt zu Seite 2 der System-Setup-Bildschirme |
 |
Verschiebt das ausgewählte Gerät von
einer Boot Device Priority (Startgerätpriorität) zur anderen |
HINWEIS: Die Einstellungen im Bildschirm Geräteliste sollten nur von einer
technisch versierten Person geändert werden.
Der Bildschirm Geräteliste (siehe Abbildung 1) bietet drei
Möglichkeiten, die verfügbaren Start-Geräte aufzulisten und nach Priorität zu
sortieren.
Abbildung 1. Beispiel-Bildschirm Geräteliste
Die Option Startgerätpriorität enthält alle startfähigen Geräte
(Festplattenlaufwerke, CD-ROM-Laufwerke usw.), die vom System-BIOS und von
Plug-and-Play-Netzwerkadaptern, die im Computer installiert sind, gesteuert werden.
Über die Option Aus Startgerätpriorität ausschließen können aus
der Option Startgerätpriorität Start-Geräte entfernt werden, die das
System beim Starten ignorieren soll.
In der Option Gerätecontrollerpriorität ist der BIOS-Controller des
Systems aufgeführt, außerdem alle im Computer installierten Nicht-Plug-and-Play-Geräte
(zum Beispiel Netzwerkadapterkarten) und alle sekundären Controllerkarten (zum Beispiel
SCSI [Small Computer System Interface {Schnittstelle für Kleinrechnersysteme}]-Adapter).
 |
ANMERKUNG: Nicht-Plug-and-Play-Geräte erscheinen in der Liste
als Adapters (Adapter) ohne ID-Unterstützung. |
Beim Festlegen der Reihenfolge für die Start-Geräte richtet sich das System zunächst
nach der Reihenfolge der Geräte unter der Option Gerätecontrollerpriorität,
und danach nach der Reihenfolge der Geräte unter der Option Startgerätpriorität.
Um die gewünschte Priorität festzulegen, die Geräte unter diesen Optionen so
anordnen, daß sich der Controller mit der höchsten Priorität sich unter der Option Gerätecontrollerpriorität
an oberster Stelle und das Gerät mit der höchsten Priorität sich unter der Option Startgerätpriorität
an oberster Stelle befindet. Die übrigen Geräte unter der Option Startgerätpriorität
wie gewünscht anordnen. Geräte, die das System beim Systemstart ignorieren soll, müssen
unter die Option Aus Startgerätpriorität ausschließen verschoben
werden.
 |
ANMERKUNG: Das System definiert Laufwerk C in der Option
Startgerätpriorität als erstes Festplattenlaufwerk, das an den
Gerätecontroller mit der höchsten Priorität angeschlossen ist. Wenn daher ein
SCSI-Adapter im Computer installiert ist und das SCSI-Laufwerk 0 Laufwerk C sein soll,
muß der SCSI-Adapter an oberste Stelle unter der Option Gerätecontrollerpriorität
gerückt werden. |
Die Reihenfolge der Geräte kann durch Drücken der <Strg>- und der Auf- und
Ab-Pfeiltasten geändert werden. Soll zur den ursprünglichen Einstellungen der Option Startgerätpriorität
zurückgewechselt werden, <Strg><Entf> drücken.
 |
ANMERKUNG: Wird die Option Geräteliste durch
Drücken von <Esc> oder <Alt><b> beendet, ohne daß Änderungen
vorgenommen wurden, wird die Option Boot-Sequenz auf die Option Geräteliste
eingestellt. |
Setup-Paßwort zeigt an, ob ein Paßwort eigegeben werden muß, bevor
Optionseinstellungen im System-Setup-Bildschirm geändert werden. Die Einstellungen für
dies Option lauten normalerweise Aktiviert oder Nicht aktiviert.
Eine dritte Einstellung, Durch Jumper deaktiviert, wird angezeigt, wenn
die Option Setup-Paßwort deaktiviert ist. Durch eine bestimmte
Jumper-Einstellung auf der Systemplatine kann die Option Setup-Paßwort
deaktiviert werden.
Wenn die Option Setup-Paßwort auf Aktiviert gesetzt
ist, muß zunächst das korrekte Paßwort eingegeben werden, bevor die meisten
Einstellungen des System-Setup-Programms verändert werden können. Wird das korrekte
Paßwort nicht innerhalb von drei Versuchen eingegeben, läßt das System den
System-Setup-Bildschirm einsehen, jedoch nicht die Einstellungen ändern. Ausnahme: Steht Passwortstatus auf Nicht gesperrt,
kann das System-Paßwort geändert werden.
Mit der Option Automatisches Einschalten werden Tage und Zeiten
festgesetzt, an denen sich das System automatisch einschaltet. Sie können Automatisches
Einschalten so einstellen, daß sich das System entweder jeden Tag oder jeden
Montag, Dienstag usw. bis Freitag einschaltet.
 |
ANMERKUNG: Diese Funktion ist nicht wirksam, wenn das System
über eine Steckerleiste oder einen Überspannungsschutzschalter ausgeschaltet wird. |
Systemzeit wird im 24-Stunden-Format notiert (Stunden:Minuten).
Die Einschaltzeit wird verändert, indem die Zahl im markierten Feld durch Drücken der
rechten Pfeiltaste erhöht und durch Drücken der linken Pfeiltaste reduziert wird. Sie
können die gewünschte Zahl auch direkt in das entsprechende Feld eingeben.
Die Standardeinstellung für Automatisches Einschalten ist Deaktiviert.
Weitere Informationen finden Sie in den System-Dienstprogrammen auf der Dell
ResourceCD.
Dieser Abschnitt behandelt die folgenden Themen:
Bei den meisten Bildschirmen und den meisten EIDE-Festplattenlaufwerken kann die
Leistungsaufnahme durch Aktivieren der Strommanagementfunktion reduziert werden. Bei
aktiviertem Strommanagement schalten sich diese Bildschirme und Laufwerke
automatisch in den Niedrigstrom-Modus, wenn das System inaktiv ist.
Strommanagement kann auf drei Ebenen eingesetzt werden: Maximum,
Regular (Normal) und Minimum. Die verschiedenen
Ebenen beziehen sich nur auf den Bildschirm; für das Festplattenlaufwerk sind alle drei
Ebenen gleich. Die Voreinstellung ist Deaktiviert.
Handelt es sich um einen Bildschirm, der mit VESA® (Video Electronics Standards
Association) DPMS (Display Power Management Signaling) kompatibel ist, wird durch
Aktivieren der Option Strommanagement die Leistungsaufnahme des
Bildschirms reduziert, wenn Tastatur und Maus inaktiv sind.
HINWEIS: Anhand der Bildschirmdokumentation sicherstellen, daß der Bildschirm
DPMS-kompatibel ist, bevor diese Funktion aktiviert wird. Anderenfalls kann der Bildschirm
beschädigt werden.
 |
ANMERKUNG: Die Strommanagementfunktion überwacht die Aktivität
einer an einen PS/2 (Personal System/2)-kompatiblen Mausanschluß angeschlossenen Maus. |
Wird Strommanagement auf Maximum, Normal
oder Minimum eingestellt, können die Zeitspannen, in denen der
Bildschirm heruntergefahren wird, für die beiden aufeinanderfolgenden Abschaltstufen
(siehe Tabelle 3), standby und off, vordefiniert
werden.
 |
ANMERKUNG: Die Details dieser Stufen für den einzelnen
Bildschirm werden vom Bildschirmhersteller definiert. In allen Fällen nimmt jedoch die
Leistungsaufnahme mit jedem Stadium von "on" (volle Leistung) bis
"standby" (verringerte Leistung; die Bildschirmanzeige verschwindet
normalerweise) bis "off" (minimale Leistungsaufnahme) ab. In der Dokumentation,
die mit dem Bildschirm mitgeliefert wurde, kann nachgelesen werden, wie diese Stufen für
den jeweiligen Bildschirm definiert werden. |
Aus allen Stufen kann die volle Leistungsaufnahme wie folgt wieder aufgenommen werden:
- Bei den meisten DPMS-kompatiblen Bildschirmen reicht eine einzige Aktivität (zum
Beispiel eine Mausbewegung), um den Bildschirm zur vollen Leistungsaufnahme
zurückzubringen.
- Bei einigen DPMS-kompatiblen Bildschirmen muß der Bildschirmstrom aus- und wieder
eingeschaltet werden, damit er zur vollen Leistungsaufnahme zurückkehrt.
In der Bildschirmdokumentation kann nachgelesen werden, wie der Bildschirm
funktioniert.
Bei den meisten Systemen hat die Aktivierung von Strommanagement auf
beliebiger Ebene zur Folge, daß EIDE-Festplattenlaufwerke nach ca. 20 Minuten
Systeminaktivität in den Niedrigstrom-Modus wechseln (siehe Tabelle 3).
 |
ANMERKUNGEN: Alle mit dem System mitgelieferten
EIDE-Festplattenlaufwerke unterstützen diese Funktion. Weitere Informationen hierzu
finden Sie unter "ENERGY
STAR®-Konformität". Allerdings unterstützen nicht
alle EIDE-Festplattenlaufwerke diese Funktion. Die Aktivierung bei Laufwerken, die diese
Funktion nicht unterstützen kann dazu führen, daß das EIDE-Laufwerk funktionsuntüchtig
wird, bis der Computer neugestartet und die Option Strommanagement
deaktiviert wird. |
Im Niedrigstrom-Modus hören die Festplatten im Laufwerk auf, sich zu drehen. Beim
nächsten Zugriff auf das Laufwerk nehmen sie die Drehbewegung wieder auf. Da die
Festplatten einige Sekunden benötigen, um wieder volle Geschwindigkeit zu erreichen, kann
es beim Zugriff auf das Festplattenlaufwerk zu einer leichten Verzögerung kommen.
Wenn Strommanagement auf Deaktiviert
(Voreinstellung) gesetzt ist, drehen sich die Festplatten ununterbrochen, solange das
System eingeschaltet ist.
Tabelle 3. Stromausfallzeit
Strom-
managementeinstellung |
EIDE-Laufwerk-
Herunterfahr-
zeitspannen |
Bildschirm-Standby-
Zeitintervalle |
Bildschirm-Aus
-Zeitintervalle |
| Deaktiviert |
Nie |
Nie |
Nie |
| Maximum |
20 Minuten |
10 Minuten |
1 Stunde |
| Normal |
20 Minuten |
20 Minuten |
1 Stunde |
| Minimum |
20 Minuten |
1 Stunde |
Nie |
Wakeup On LAN legt fest, ob die Wakeup On LAN-Funktion auf Ein
oder Aus gesetzt wird. Änderungen werden erst nach einem Neustart des
Systems wirksam.
Unter Sound wird festgelegt, ob der integrierte Audio-Controller auf Ein
oder Aus geschaltet ist. Änderungen werden erst nach einem Neustart des
Systems wirksam.
NSC legt fest, ob ein integrierter Netzwerkschnittstellencontroller
(NSC) auf Ein oder Aus steht. Änderungen werden erst
nach einem Neustart des Systems wirksam.
Maus aktiviert oder deaktiviert den systeminternen PS/2-kompatiblen
Mausanschluß. Durch Deaktivieren der Maus kann eine Erweiterungskarte IRQ 12 belegen.
Serielle Schnittstelle 1 und Serielle Schnittstelle 2 konfigurieren
die systeminternen seriellen Schnittstellen. Diese Optionen können auf Auto
(Standardeinstellung) gesetzt werden, um eine Schnittstelle automatisch zu konfigurieren,
auf eine bestimmte Kennung (COM1 oder COM3 für die Serielle
Schnittstelle 1, COM2 oder COM4 für die Serielle
Schnittstelle 2) oder auf Aus gesetzt werden, um die
Schnittstelle zu deaktivieren.
Wird die serielle Schnittstelle auf Automatisch gesetzt und es wird
eine Erweiterungskarte hinzugefügt, die einen Anschluß enthält, der dieselbe
Adressierung besitzt, nimmt das System automatisch eine Umadressierung des integrierten
Anschlusses vor, in der wie folgt die nächstmögliche Anschlußadresse verwendet wird,
die dieselbe IRQ-Einstellung besitzt:
- COM1 (E/A-Adresse [Eingabe/Ausgabe] 3F8h), die IRQ4 mit COM3
teilt, wird auf COM3 (E/A-Adresse 3E8h) umbenannt.
- Ebenso wird COM2 (E/A-Adresse 2F8h), die IRQ3 mit COM4
teilt, auf COM4 (E/A-Adresse 2E8h) umbenannt.
 |
ANMERKUNGEN: Wenn zwei COM-Anschlüsse die gleiche
Unterbrechungsaufforderung besitzen, kann jeder einzeln verwendet werden. Es ist aber
unter Umständen nicht möglich, beide gleichzeitig zu benutzen. Wird der zweite
Anschluß (COM3 oder COM4) ebenfalls verwendet, wird der integrierte Anschluß
ausgeschaltet. Wird das Betriebssystem Microsoft® Windows®
95 oder IBM® OS/2® verwendet, können nicht beide seriellen Schnittstellen auf einmal
verwendet werden. |
Parallele Schnittstelle konfiguriert die systeminterne parallele
Schnittstelle. Diese Option kann auf 378h (Voreinstellung), auf
wechselnde Adressen 278h oder 3BCh bzw. auf Aus
gesetzt werden, um den Anschluß zu deaktivieren.
 |
ANMERKUNG: Die Option Parallelanschluß ist
nicht auf 278h zu setzen, wenn ein ECP-Gerät (Enhanced Capabilities
Port) mit dem Anschluß verbunden ist. |
Parallelbetrieb legt fest, ob die systeminterne parallele
Schnittstelle als AT-kompatible (unidirektionale) oder PS/2-kompatible (bidirektionale)
Schnittstelle funktioniert.
Das System unterstützt auch den ECP-Modus, der von Windows 95 und Windows 98 verwendet
werden kann. Windows 95 und Windows 98 verwenden das ECP-Protokoll automatisch, wenn
das Betriebssystem ein ECP-fähiges Gerät erkennt. Dadurch wird es überflüssig, in
dieser Option eine ECP-Einstellung vorzunehmen.
Diese Option ist entsprechend der Art des Peripheriegerätes zu wählen, das an die
parallele Schnittstelle angeschlossen ist. Zur Bestimmung der richtigen Betriebsart
schlagen Sie bitte im Handbuch des jeweiligen Geräts nach.
IDE-Festplatte aktiviert bzw. deaktiviert die integrierte
EIDE-Festplattenlaufwerksschnittstelle des Systems.
In der Einstellung Automatisch (Standardoption) schaltet das System
die interne EIDE-Schnittstelle falls nötig für eine in einem Erweiterungssteckplatz
installierte Controllerkarte aus.
Während der Systemstartroutine prüft das System zuerst, ob in einem der
Erweiterungssteckplätze eine primäre Festplattencontrollerkarte
installiert ist. Wird keine Karte gefunden, aktiviert das System die integrierte
EIDE-Schnittstelle für die Verwendung von IRQ14 und IRQ15.
Wird ein Primärcontroller am Erweiterungsbus festgestellt, deaktiviert das System die
integrierte EIDE-Schnittstelle.
In der Einstellung Aus ist die interne EIDE-Schnittstelle deaktiviert.
Diskette steuert den Betrieb des integrierten
Diskettenlaufwerkcontrollers.
In der Einstellung Automatisch (Voreinstellung) schaltet das System
den integrierten Diskettenlaufwerkcontroller falls nötig für eine Controllerkarte, die
in einem Erweiterungssteckplatz installiert ist, aus.
Ist die Option Write Protect (schreibgeschützt) gewählt, kann nicht
auf die Disketten- und Bandlaufwerke geschrieben werden, die den im System integrierten
Diskettenlaufwerkcontroller verwenden. (Das System kann jedoch weiterhin Daten von den
Laufwerken lesen.) Wenn diese Option aktiviert ist, ist auch die Option Automatisch
aktiviert. (Das System deaktiviert je nach Bedarf mit Hilfe dieser Option den internen
Diskettenlaufwerkcontroller).
Die Option Aus deaktiviert den internen
Disketten/Bandlaufwerk-Controller und wird in erster Linie zur Fehlerbehebung eingesetzt.
Die Option Lautsprecher legt fest, ob der integrierte Lautsprecher auf
Ein (Standardeinstellung) oder Aus gesetzt ist.
Änderungen an dieser Option werden sofort wirksam, d.h. ein Neustart des Systems ist
nicht erforderlich.
Die folgenden Optionen zeigen Systeminformationen an und sind nicht einstellbar: Der
Mikroprozessortyp ist ebenfalls im Feld Systemdaten aufgeführt.
- Level 2 Cache zeigt die Größe des integrierten Cachespeichers an (512
KB).
- System Memory (Systemspeicher)
zeigt den gesamten Systemspeicher ausgenommen dem auf EMS-Erweiterungskarten (Expanded
Memory Specification) befindlichen Speichers an. Wurde der Speicher erweitert, wird unter
dieser Option geprüft, ob der neue Speicher korrekt installiert wurde und vom System
erkannt wird.
- Video Memory (Video speicher)
zeigt die Größe des vom System ermittelten Videospeichers an.
- Service Tag zeigt die aus fünf Zeichen bestehende Service Tag
Nummer an, die in den NVRAM (Nonvolatile Random-Access Memory [Nichtflüchtiger RAM]) von
Dell während der Herstellung programmiert wurde. Die Nummer ist bei Wartung oder
technischer Hilfe anzugeben. Sie wird zudem von einigen Dell-Softwareprogrammen (zum
Beispiel dem Diagnoseprogramm) angesprochen.
- Asset Tag (Inventarkennung) zeigt die vom Anwender programmierbare
Systemnummer an, wenn eine solche Nummer zugewiesen wurde. Die System-Kennummer besteht
aus maximal 10 Zeichen und kann mit Hilfe des System-Kennummer-Dienstprogramms, das sich
in den System-Dienstprogrammen befindet, im NVRAM abgespeichert werden. Informationen zur
Verwendung dieses Dienstprogramms finden Sie im Dell ResourceCD-Benutzerhandbuch.
HINWEIS: Die Paßwortfunktionen sichern die Rechnerdaten bis zu einem gewissen
Grad, sie sind jedoch nicht narrensicher. Sie sind jedoch keineswegs narrensicher. Wenn
für die Daten eine höhere Sicherheit benötigt wird, sollten Sie zusätzliche
Schutzfunktionen verwenden, wie zum Beispiel ein Kodierprogramm.
Das Dell-System wird mit deaktivierter Paßwortfunktion ausgeliefert. Wenn die
Systemsicherheit wichtig ist, sollte das Dell-System ausschließlich unter Paßwortschutz
betrieben werden.
Jedesmal, wenn das System-Setup-Programm verwendet wird, kann
ein System-Paßwort entsprechend den Anleitungen unter "System-Paßwort vergeben" vergeben werden .
Nach Vergabe eines Paßworts haben nur noch autorisierte Personen vollen Zugriff auf die
Systemfunktionen.
Wenn die Option System-Paßwort auf
Aktiviert gesetzt ist, fordert das Computersystem beim Systemstart dazu
auf, das System-Paßwort einzugeben.
Um ein bereits vorhandenes System-Paßwort zu ändern, muß das aktuelle Paßwort
bekannt sein (siehe "Vorhandenes System-Paßwort
löschen oder ändern". Wird ein ein System-Paßwort vergeben und später vergessen,
muß die Systemabdeckung entfernt werden, um die Jumper-Einstellung zu ändern, mit der
die System-Paßwortfunktion deaktiviert wird (siehe "Vergessenes Paßwort deaktivieren"). Durch
Löschen des System-Paßworts wird gleichzeitig auch das Setup-Paßwort gelöscht.
HINWEIS: Wenn das System unbeaufsichtigt und mit deaktivierter System-Paßwortfunktion
läuft, haben Unberechtigte Gelegenheit, Jumper umzustecken und die auf der Festplatte
gespeicherten Daten aufzurufen.
Vor der Vergabe eines System-Paßworts muß das System-Setup-Programm auf gerufen und
die Option System-Paßwort überprüft werden.
Ist bereits ein System-Paßwort vergeben, wird diese Option unter der Option System-Paßwort
als Aktiviert angezeigt. Ist die Paßwortfunktion über eine
Jumpereinstellung auf der Systemplatine deaktiviert, steht diese Option auf Durch
Jumper deaktiviert. In beiden Fällen ist es nicht möglich, das Paßwort zu
ändern oder neu zu vergeben.
Wurde kein System-Paßwort vergeben und der Paßwort-Jumper auf der Systemplatine
befindet sich in aktivierter Position (Standardeinstellung), ist die angezeigte Option
für das System-Paßwort Nicht aktiviert.
Nur wenn diese Option auf Nicht aktiviert gesetzt ist, kann ein
System-Paßwort wie folgt vergeben werden:
- Sicherstellen, daß die Option Paßwort-Status
auf Nicht gesperrt steht.
- Die Option System-Paßwort markieren und dann die linke oder rechte
Pfeiltaste drücken.
Die Überschrift der Kategorie wechselt zu Enter Password (Paßwort eingeben).
Daneben erscheint ein leeres siebenstelliges Feld in eckigen Klammern.
- Das neue System-Paßwort eingeben.
Das Paßwort darf bis zu sieben Zeichen lang sein.
Für jedes Zeichen (einschließlich der Leertaste) erscheint im Feld ein Platzhalter.
Die Paßwortfunktion erkennt Tasten durch deren Position auf der Tastatur. Sie
unterscheidet nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung. Befindet sich zum Beispiel im
Paßwort ein M, dann ist sowohl M als auch m zulässig.
Gewisse Tastenkombinationen sind nicht zulässig. In diesem Fall ertönt ein Signalton
aus dem Systemlautsprecher.
Zeichen werden im Paßwort mit der <Rück->Taste oder der linken Pfeiltaste
gelöscht.
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ANMERKUNG: Um das Feld ohne Vergabe eines System-Paßwortes zu
verlassen, durch Drücken der Taste <Tab> oder der Tastenkombination
<Umsch><Tab> auf ein anderes Feld wechseln oder zu jeder Zeit vor dem
Ausführen von Schritt 5 die Taste <Esc> drücken. |
- <Eingabe> drücken.
Besteht das neue System-Paßwort aus weniger als sieben Zeichen, wird das gesamte Feld
mit Platzhaltern aufgefüllt. Die Überschrift der Kategorie wechselt auf Verify
Password (Paßwort bestätigen), gefolgt von einem siebenstelligen Feld in
eckigen Klammern.
- Um das Paßwort zu bestätigen, es ein zweites Mal eingeben und dann
<Eingabe> drücken.
Der Paßwort-Status ändert sich zu Aktiviert. Das Paßwort ist
damit wirksam. Das System-Setup-Programm verlassen und die Arbeit aufnehmen. Der
Paßwortschutz wird jedoch erst mit dem nächsten Systemstart durch Drücken der
Reset-Taste oder Aus- und wieder Einschalten des Systems wirksam.
Jedesmal, wenn das System eingeschaltet wird, die Reset-Taste gedrückt oder das System
durch Drücken der Tastenkombination <Strg><Alt><Entf> neugestartet
wird, erscheint auf dem Bildschirm die folgende Meldung, wenn die Option Paßwort-Status
auf Nicht gesperrt steht:
Type in the password and...
press <ENTER> to leave password security enabled.
press <CTRL><ENTER> to disable password security.
Enter password:
(Paßwort eingeben und...
<EINGABE> drücken, um den Paßwortschutz aktiviert zu lassen.
<STRG><EINGABE> drücken, um die Paßwortsicherheit zu deaktivieren.
Paßwort eingeben:)
Wenn Paßwort-Status auf Gesperrt gesetzt ist,
erscheint folgende Eingabeaufforderung:
Nach Eingabe des richtigen System-Paßworts <Enter> eingeben. Das System führt
den Neustart durch, und es kann wie gewohnt mit der Tastatur und/oder Maus gearbeitet
werden.
Wurde ein falsches oder unvollständiges Paßwort eingegeben, erscheint folgende
Meldung auf dem Bildschirm:
Wird wiederum ein falsches oder unvollständiges Paßwort eingegeben, erscheint die
gleiche Meldung.
Nach drei aufeinanderfolgenden Versuchen mit einem fehlerhaften oder unvollständigen
Paßwort wird die folgende Meldung ausgegeben:
Selbst nach Aus- und wieder Einschalten des Systems wird die vorherige Meldung bei
jeder erneuten falschen oder unvollständigen Eingabe des System-Paßworts ausgegeben.
Zum Löschen oder Ändern eines vorhandenen System-Paßworts, folgende Schritte
ausführen:
Das Dell-System wird mit deaktivierter Paßwortfunktion ausgeliefert. Wenn die
Systemsicherheit wichtig ist, sollte das Dell-System ausschließlich unter Paßwortschutz
betrieben werden.
Wird das korrekte Paßwort nicht innerhalb von drei Versuchen eingegeben, läßt das
System die System-Setup-Bildschirme einsehen, jedoch nicht ändernmit folgenden
Ausnahmen:
Zum Löschen oder Ändern eines bereits existierenden Setup-Paßworts folgende Schritte
ausführen:
Wird das System- oder Setup-Paßwort vergessen, kann das System nicht benutzt und keine
Einstellungen im System-Setup-Programm geändert werden, bis die Systemabdeckung entfernt,
die Paßwort-Jumper-Einstellung geändert wurde, um die Paßwörter zu deaktivieren und
die vorhandenen Paßwörter gelöscht wurden.
Zum Deaktivieren eines vergessenen Paßworts die folgenden Schritte ausführen.
Erscheint während des Neustarts eine Fehlermeldung auf dem Bildschirm, diese Meldung
notieren. Dann vor dem Aufrufen des System-Setup-Programms unter "Meldungen und Codes" eine Erklärung der Meldung und
Vorschläge zur Beseitigung der Fehler nachschlagen. Es ist allerdings normal, wenn beim
ersten Starten des Systems nach Installation einer Speicheraufrüstung eine Fehlermeldung
ausgegeben wird. In diesem Fall die Anleitungen unter "Systemspeicher"
nachlesen.
Wenn die Option besteht, entweder <F1> zum Fortfahren oder <F2> zum
Ausführen des System-Setup-Programms zu drücken, die Taste <F2> drücken.