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Einrichtung und Betrieb: Dell OptiPlex GX1-Kompaktgehäuse
System-Benutzerhandbuch
Wenn das Computersystem von Ihnen und nicht von einem Netzwerkadministrator
eingerichtet wird, lesen Sie Zum Einstieg im Systeminformationshandbuch, das zum
Lieferumfang des Systems gehört. In diesem Abschnitt finden Sie Anleitungen zum Anschluß
von Kabeln und zum erstmaligen Einschalten des Systems.
Nach dem korrekten Anschließen der Kabel und dem Einschalten des Systems ist die
Installation des Betriebssystems abzuschließen. Anleitungen hierzu finden Sie im
Installationshandbuch des Betriebssystems. Wenn das Betriebssystem installiert ist,
können Peripheriegeräte (z.B. ein Drucker) angeschlossen oder Anwendungsprogramme
installiert werden, die nicht bereits von Dell installiert wurden.
Abbildung 1 zeigt die Anschlüsse für externe Geräte an der Rückseite des Computers.
Abbildung 1. E/A-Schnittstellen,
Anschlüsse und Anzeigen
Beim Anschluß von externen Geräten auf der Rückplatte des Computers folgende
Hinweise beachten:
- Die Dokumentation des Gerätes auf Hinweise zum Installieren und Konfigurieren
überprüfen.
Die meisten Geräte müssen beispielsweise mit einer bestimmten Eingabe-/Ausgabe- (E/A)
-Schnittstelle oder einem bestimmten Anschluß verbunden werden, um ordnungsgemäß zu
funktionieren. Darüber hinaus müssen für externe Geräte wie Maus oder Drucker
Gerätetreiber in den Systemspeicher geladen werden.
- Externe Geräte sollten nur dann angeschlossen werden, wenn der Rechner ausgeschaltet
ist. Den Rechner anschließend einschalten, bevor eines der externen Geräte
eingeschaltet wird, wenn die Gerätedokumentation nicht das Gegenteil verlangt. (Wenn der
Rechner das Gerät nicht erkennt, sollte man den Vorgang wiederholen, aber das externe
Gerät vor dem Rechner einschalten.)
HINWEIS: Beim Entfernen eines externen Geräts sollte man nach dem Ausschalten
des Rechners mindestens fünf Sekunden warten, bevor man die Verbindung auf der
Rechnerrückseite unterbricht, um mögliche Schäden an der Hauptplatine zu vermeiden.
Die integrierte parallele Schnittstelle verwendet einen 25-Stift D-Subminiaturanschluß
auf der Rückplatte des Systems.
Diese E/A-Schnittstelle sendet Daten parallel (acht Bit [oder ein Byte] werden
gleichzeitig über acht separate Leitungen eines Kabels gesendet) Die parallele
Schnittstelle wird primär für Drucker benutzt.
Die Standardkennung der integrierten parallelen Schnittstelle des Systems lautet LPT1.
Schnittstellenzuweisungen werden z.B. während einer Softwareinstallation vorgenommen, um
den vom Drucker benutzten Anschluß zu identifizieren, so daß die Software die Daten zur
richtigen Schnittstelle sendet. (Eine falsche Zuweisung kann dazu führen, daß der
Drucker entweder nicht richtig druckt oder nur "Buchstabensalat" gedruckt wird.)
 |
ANMERKUNG: Der integrierte Parallelanschluß wird
automatisch deaktiviert, wenn das System eine installierte Erweiterungskarte mit einem
Parallelanschluß zur Kenntnis nimmt, der für die gleiche Adresse wie die in der Option Parallel Port (Parallele Schnittstelle)
des System-Setup-Programms angegebene konfiguriert ist. |
Das System benutzt eine PS/2-kompatible (Personal-System/2) Maus. Das Mauskabel wird an
eine 6-Stift-DIN (Deutsche Industrienorm)-Miniaturbuchse auf der Rückseite des Systems
angeschlossen. Computer und angeschlossene Peripheriegeräte vor dem Anschließen einer
Maus ausschalten.
Eine PS/2-kompatible Maus arbeitet genauso wie eine standardmäßige serielle Maus oder
Busmaus. Sie besitzt jedoch einen eigenen Anschluß, so daß die seriellen Anschlüsse
frei bleiben und keine Erweiterungskarte nötig ist. Die Maustreibersoftware räumt der
Maus beim Mikroprozessor Priorität ein, indem sie bei jeder neuen Mausbewegung den IRQ 12
(Interrupt Request [Unterbrechungsaufforderung]) ausgibt. Die Treibersoftware übermittelt
außerdem die Mausdaten an das aktive Anwendungsprogramm.
Das System besitzt zum Anschluß von zwei USB-kompatiblen (Universal Serial Bus
[universeller serieller Bus]) Geräten zwei USB-Anschlüsse. USB-konforme Geräte sind
Peripheriegeräte, wie z.B. Tastaturen, Mäuse, Drucker und PC-Lautsprecher.
Bei einer Neukonfiguration der Hardware müssen eventuell die Stiftnummern und die
Signalinformationen der USB-Anschlüsse angegeben werden. Auf einen der Stifte in der
Abbildung klicken, um mehr Informationen über ein bestimmtes Signal zu erhalten.
Das System besitzt einen integrierten 10/100-Mbps (Megabit pro Sekunde) 3Com® PCI
(Peripheral Component Interconnect [Verbindung peripherer Komponenten]) 3C905B-TX
Ethernet-Netzwerkschnittstellencontroller (NSC). Der NSK bietet alle Funktionen einer
separaten Netzwerkerweiterungskarte und unterstützt sowohl den 10BASE-T- als auch den
100BASE-TX-Ethernet-Standard.
Zum NSC gehört die Funktion Wakeup On LAN, die es ermöglicht, den Computer durch ein
besonderes LAN-Signal von einer Server-Management-Konsole zu starten. Wakeup On LAN bietet
Fernsteuerung von Computer-Setup, Herunterladen und Installation von Software,
Dateiaktualisierungen und Protokollieren von Beständen nach Arbeitsschluß und an
Wochenenden, wenn der Verkehr auf dem LAN normalerweise auf ein Minimum abfällt.
Der NSC-Anschluß an der rückwärtigen Leiste des Computers weist die folgenden
Anzeigen auf:
- Die gelbe Betriebsanzeige blinkt, wenn das System Netzwerkdaten sendet oder
empfängt. (Hohe Netzwerkbelastung hat zur Folge, daß diese Anzeige als ständig
aufleuchtend erscheint.)
- Eine zweifarbige Verknüpfungsintegritätsanzeige, die grün leuchtet, wenn
zwischen einem 10-Mbps-Netzwerk und dem NSC eine gute Verbindung vorhanden ist. Die
Anzeige leuchtet orange, wenn zwischen einem 100-Mbps-Netzwerk und dem NSC eine gute
Verbindung vorhanden ist. Leuchtet die grüne Anzeige nicht, dann hat der Computer keine
physische Verbindung mit dem Netzwerk festgestellt.
An den Mikrofonanschluß lassen sich handelsübliche Computermikrofone anschließen.
Das Mikrofonkabel mit der Mikrofonbuchse verbinden. Am Mikrofonanschluß kann eine
monaurale Signalquelle mit einem Pegeleffektivwert von maximal 89 mVrms angeschlossen
werden.
An die Leitungsausgangsbuchse können die meisten Computerlautsprecher angeschlossen
werden. Das Ausgangssignal an der Leitungsausgangsbuchse ist bereits verstärkt, so daß
die angeschlossenen Lautsprecher keinen integrierten Verstärker benötigen. Das Kabel der
Lautsprecher mit dieser Buchse verbinden.
An den Leitungseingangsanschluß können Aufnahme-/Wiedergabegeräte wie z.B.
Cassettenrecorder, CD-Spieler und Videorecorder angeschlossen werden. Das
Leitungsausgangskabel dieser Geräte mit der Leitungseingangsbuchse auf der Rückseite des
Computers verbinden.
Der Rechner benutzt zum Anschluß eines VGA-kompatiblen Bildschirms am System einen
15-Stift HD-D-Subminiaturanschluß auf der Rückseite des Gehäuses.
Die seriellen Schnittstellen verwenden 9-Stift D-Subminiaturanschlüsse auf der
Rückplatte des Computers. Diese Schnittstellen unterstützen Geräte, wie z.B. externe
Modems, Drucker, Plotter und Mäuse, die das serielle Datenübertragungsformat (bitweise
über eine Leitung) verwenden.
Die Standardkennung dieser integrierten seriellen Schnittstellen ist COM1 für die
serielle Schnittstelle 1 und COM2 für die serielle Schnittstelle 2.
Schnittstellenzuweisungen werden während einer Softwareinstallation vorgenommen, um die
von einem Gerät benutzte Schnittstelle zu identifizieren z.B. die vom Modem
benutzte Schnittstelle bei der Installation der Kommunikationssoftware.
Das System enthält eine Neukonfigurationsfunktion, mit der die Bezeichnung der
seriellen Schnittstelle neu zugewiesen werden kann, falls eine Erweiterungskarte mit
serieller Schnittstelle eingebaut wird, die eine dieser Bezeichnungen trägt.
Wenn die im System integrierten seriellen Schnittstellen im System-Setup-Programm
auf Auto gesetzt sind und eine Erweiterungskarte hinzugefügt wird, deren
serielle Schnittstelle für eine bestimmte Kennung konfiguriert ist, erfolgt eine
automatische Umadressierung (Neuzuweisung) der eingebauten Schnittstellen auf die
geeignete COM-Einstellung.
Vor dem Hinzufügen einer Erweiterungskarte mit serieller Schnittstelle empfiehlt es
sich, die mit der Software gelieferte Dokumentation daraufhin zu lesen, ob das Programm
der neuen COM-Schnittstellenbezeichnung zugewiesen werden kann.
Das System benutzt eine PS/2-kompatible Tastatur. Das Tastaturkabel wird an eine
6polige DIN-Miniaturbuchse auf der Rechnerrückseite angeschlossen.
Der NSK-Anschluß des Systems (ein RJ45-Anschluß auf der Rückplatte) ist für den
Anschluß eines UTP-Ethernet-Kabels (Unshielded Twisted Pair [nicht abgeschirmtes,
zweiadriges Kabel]) ausgelegt. Ein Ende des UTP-Kabels wird in den NSK-Anschluß gesteckt,
bis der Stecker sicher einrastet.
Das andere Ende des Kabels in eine RJ45-Wandsteckbuchse stecken oder mit einer
RJ45-Schnittstelle eines UTP- Konzentrators oder Verteilers verbinden - je nachdem welche
Netzwerkkonfiguration vorliegt.
Abbildung 2 zeigt die Bedienelemente und Anzeigen auf der Frontverkleidung Ihres
Systems.
Abbildung 2. Bedienelemente und
Anzeigen
Die Aktivitätsanzeige des Festplattenlaufwerks leuchtet immer dann auf, wenn Daten von
der Festplatte gelesen oder zur Festplatte geschrieben werden.
Die Stromanzeige auf dem Netzschalter leuchtet auf, wenn der Computer mit Strom
gespeist wird. Mit Hilfe der Stromanzeige kann ein Systemproblem identifiziert werden,
wenn das System beim Drücken des Netzschalters zum Einschalten des Computers nicht
startet.
- Eine ständig leuchtende grüne Stromanzeige und ein Signalton während des POST
(Power-On Self-Test [Einschaltselbsttest]) deuten darauf hin, daß ein DIMM (Dual In-Line
Memory Module [Doppelreihiges Speichermodul]) defekt oder nicht korrekt eingesetzt ist. Alle DIMMs entfernen, anschließend nur ein DIMM
einbauen und das System neu starten. Diesen Vorgang wiederholen, bis das fehlerhafte oder
falsch eingesetzte DIMM identifiziert ist.
- Eine stetig grün leuchtende Betriebsanzeige und kein Signalton und kein Video während
des POST weisen darauf hin, daß der Bildschirm oder der integrierte Video-Controller
eventuell fehlerhaft ist. Siehe "Bildschirmstörung
beheben". Wenn der Bildschirm einwandfrei funktioniert und richtig angeschlossen
ist, siehe "Wie Sie Hilfe bekommen". Hier finden Sie
Anleitungen, wie Sie von Dell technische Unterstützung erhalten können.
- Eine stetig grün leuchtende Betriebsanzeige und kein Signalton mit Video während des
POST weisen darauf hin, daß ein integriertes Gerät der Systemplatine fehlerhaft ist.
Unter "Wie Sie Hilfe bekommen" befinden sich Hinweise,
wie Sie von Dell technische Unterstützung erhalten können.
Der Netzschalter regelt die Netzstromzufuhr zum System.
Die Betriebssysteme Microsoft® Windows® 98 und Windows 98 Second Edition (SE)
ermöglichen die Konfiguration des Netzschalters mit Hilfe der Funktion ACPI (Advanced
Configuration and Power Interface [Erweiterte Konfigurations- und
Stromverwaltungsschnittstelle]) (siehe Tabelle 1).
HINWEIS: Das System ausschalten. Dabei eine ordentliches Herunterfahren des
Computers durchführen, falls möglich.
Tabelle 1. Verhalten des Netzschalters unter den Betriebssystemen Microsoft
Windows 98 und Windows 98 SE mit ACPI
Maßnahme |
Ergebnisse |
System
Eingeschaltet und ACPI Aktiviert |
System
im Standby-Modus |
System
ausgeschaltet |
Netzschalter
drücken |
System geht
in den Standby-Modus über oder schaltet ab (abhängig vom Setup des Betriebssystems) |
System
schaltet sich ein |
Bootet und
das System schaltet sich ein |
Netzschalter
6 Sekunden lang gedrückt halten* |
System
schaltet sofort ab |
System
schaltet sofort ab |
Bootet und
das System schaltet sich ein |
*Ein Herunterfahren des Systems durch Drücken oder Halten des Netzschalters kann
zu Datenverlust führen. Das System nur dann mit Hilfe des Netzschalters herunterfahren,
wenn das Betriebssystem nicht reagiert.
Microsoft Windows 95 unterstützt kein ACPI. Tabelle 2 zeigt Netzschalterfunktionen
für die Betriebssysteme Windows 95 und Windows 98 mit deaktivierter ACPI-Funktion.
Tabelle 2. Verhalten des Netzschalters unter Microsoft Windows 95 und Windows
98 (bei geladenem Dell AutoShutdown)
Maßnahme |
Ergebnisse |
System
eingeschaltet |
System
im Suspendiermodus |
System
ausgeschaltet |
Netzschalter
drücken |
Das System
schaltet sich ab |
Das System
schaltet sich ab |
Bootet und
das System schaltet sich ein |
Netzschalter
6 Sekunden lang gedrückt halten* |
System
schaltet sofort ab |
System
schaltet sofort ab |
Bootet und
das System schaltet sich ein |
*Ein Herunterfahren des Systems durch Drücken oder Halten des Netzschalters kann
zu Datenverlust führen. Das System nur dann mit Hilfe des Netzschalters herunterfahren,
wenn das Betriebssystem nicht reagiert.
Tabelle 3 zeigt Netzschalterfunktionen für Microsoft Windows NT®-Betriebssysteme.
Tabelle 3. Verhalten des Netzschalters unter Microsoft Windows NT (bei
geladenem Dell AutoShutdown)
Maßnahme |
Ergebnisse |
System
eingeschaltet |
System
ausgeschaltet |
Netzschalter
drücken |
System
schaltet sich ab |
Bootet und
das System schaltet sich ein |
Netzschalter
6 Sekunden lang gedrückt halten* |
System
schaltet sofort ab |
Bootet und
das System schaltet sich ein |
*Ein Herunterfahren des Systems durch Drücken oder Halten des Netzschalters kann
zu Datenverlust führen. Das System nur dann mit Hilfe des Netzschalters herunterfahren,
wenn das Betriebssystem nicht reagiert.
Wenn sich das System nach Drücken des Netzschalters nicht abschaltet, ist es
möglicherweise "abgestürzt". In diesem Fall ist der Netzschalter so lange
gedrückt zu halten, bis sich das System vollständig abgeschaltet hat. (Dies kann mehrere
Sekunden in Anspruch nehmen.) Alternativ kann aber auch der Reset-Taster betätigt werden,
um das System zurückzusetzen und einen Neustart auszuführen. Wenn das System eingefroren
ist und beide Taster nicht richtig arbeiten, das Netzkabel vom Computer ziehen, abwarten,
bis der Computer nicht mehr läuft, das Netzkabel wieder anschließen und, wenn das System
nicht startet, den Netzschalter drücken.
Die Diskettenlaufwerkszugriffsanzeige leuchtet immer dann auf, wenn Daten von der
Diskette gelesen oder auf die Diskette geschrieben werden. Vor dem Entnehmen einer
Diskette aus dem Laufwerk stets warten, bis die Aktivitätsanzeige erlischt.
Ein eingebauter Gehäuseeingrifsf-Alarm zeigt den Status des
System-Gehäuseeingriffs-Monitors an. Wurde das Gehäuse geöffnet, wechselt die
Einstellung zu Detected (Erkannt), und die folgende Meldung wird wänrend
der Boot-Sequenz beim Systemstart angezeigt:
Alert! Cover was previously removed.
(Warnung! Abdeckung wurde entfernt.)
Mit Hilfe der Gehäuseeingriff
-Optionen im System-Setup-Programm wird der Alarm
zurückgesetzt, so daß künftige Eingriffe erkannt werden können.
An der Rückseite des Computers befinden sich ein Sicherheitskabeleinschub und ein Ring
für ein Vorhängeschloß (siehe Abbildung
3), an denen im Handel erhältliche Diebstahlschutzvorrichtungen angebracht werden
können. Der Ring für das Vorhängeschloß ist in die Abdeckung eingelassen.
Sicherheitskabel für PCs umfassen gewöhnlich ein Stück verzinktes Kabel mit einem daran
angebrachten Schloß und Schlüssel. Um das unerlaubte Entfernen des Computers zu
verhindern, das Kabel um einen unbeweglichen Gegenstand wickeln, das Schloß durch den
Sicherheitskabeleinschub an der Rückseite des Computers führen, und es mit dem
entsprechenden Schlüssel verschließen. Im Lieferumfang der Diebstahlsschutzvorrichtung
sind gewöhnlich Hinweise zu ihrer richtigen Anbringung enthalten.
 |
ANMERKUNG: Es gibt eine Vielzahl
verschiedenartiger Diebstahlsschutzvorrichtungen. Vor dem Kauf einer
Diebstahlschutzeinrichtung sicherstellen, daß die Schutzeinrichtung zum
Sicherungskabeleinschub des Systems paßt. |
Mit Hilfe des Rings für das Vorhängeschloß kann die Systemabdeckung am Gehäuse
gesichert werden, um Unbefugten den Zugriff auf das Innere des Computers zu verwehren. Um
den Ring für das Vorhängeschloß zu verwenden, ein im Handel erhältliches
Vorhängeschloß durch den Ring ziehen und das Vorhängeschloß verriegeln.
Abbildung 3.
Sicherheitskabeleinschub und Ring für das Vorhängeschloß
 |
| 1 |
Ring für das Vorhängeschloß |
| 2 |
Sicherungskabeleinschub |
|
HINWEIS: Die Paßwortfunktionen sichern die Rechnerdaten bis zu einem gewissen
Grad, sie sind jedoch nicht narrensicher. Sie sind jedoch keineswegs narrensicher. Wenn
für die Daten eine höhere Sicherheit benötigt wird, sollten Sie zusätzliche
Schutzfunktionen verwenden, wie z.B. ein Kodierprogramm.
Das Dell-System wird mit deaktivierter Paßwortfunktion ausgeliefert. Wenn die
Systemsicherheit wichtig ist, das Dell-System ausschließlich unter Paßwortschutz
betreiben.
Jedesmal, wenn das System-Setup-Programm verwendet wird, kann
entsprechend den Anleitungen unter "Systempaßwort
vergeben" ein Systempaßwort vergeben werden. Nach Vergabe eines Paßworts haben
nur noch autorisierte Personen vollen Zugriff auf die Systemfunktionen.
Wenn die Option System Password
(Systempaßwort) auf Enabled (Aktiviert) gesetzt ist,
fordert das Computersystem beim Systemstart dazu auf, das Systempaßwort einzugeben.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "System über das Systempaßwort sichern".
Um ein bereits vorhandenes Systempaßwort zu ändern, muß das aktuelle Paßwort
bekannt sein (siehe "Vorhandenes Systempaßwort
löschen oder ändern"). Sollte ein Paßwort vergeben und anschließend vergessen
werden, muß die Systemabdeckung entfernt und eine Jumpereinstellung geändert werden, um
die Paßwortfunktion zu deaktivieren (siehe "Vergessenes
Paßwort deaktivieren" weiter unten). Durch Löschen des Systempaßworts wird
gleichzeitig auch das Setup-Paßwort gelöscht.
HINWEIS: Wenn das System unbeaufsichtigt und mit deaktivierter
Systempaßwortfunktion läuft, haben Unberechtigte Gelegenheit, Jumper umzustecken und die
auf der Festplatte gespeicherten Daten aufzurufen.
Vor der Vergabe eines Systempaßworts muß das System-Setup-Programm
aufgerufen und die Option Systempaßwort
überprüft werden.
Ist bereits ein Systempaßwort
vergeben, steht diese Option auf Aktiviert. Ist die
Systempaßwort-Funktion durch eine Jumper-Einstellung deaktiviert, lautet die angezeigte
Einstellung Disabled by Jumper (Durch Jumper deaktiviert). In beiden
Fällen ist es nicht möglich, das Paßwort zu ändern oder neu zu vergeben.
Wurde kein Systempaßwort vergeben und der Paßwort-Jumper auf der Systemplatine
befindet sich in der Position Aktiviert (Standardeinstellung), lautet die
angezeigte Option für das Systempaßwort
Not Enabled (Nicht aktiviert). Nur wenn System-Paßwort auf Nicht
aktiviert gesetzt ist, kann ein Systempaßwort wie folgt vergeben werden:
- Prüfen, ob Password Status (Paßwort
Status) auf Unlocked (Nicht gesperrt) gesetzt ist.
- Die Option System-Paßwort
markieren und dann die Nach-links- oder Nach-rechts-Taste drücken.
Die Überschrift
der Kategorie wechselt auf Enter Password (Paßwort eingeben). Daneben
erscheint ein leeres, 32stelliges Feld in eckigen Klammern.
- Das neue Systempaßwort eingeben.
Es darf bis zu 32 Zeichen lang sein.
Für jedes Zeichen (einschließlich der Leertaste) erscheint im Feld ein Platzhalter.
Die Paßwortfunktion erkennt Tasten durch deren Position auf der Tastatur. Sie
unterscheidet nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung. Befindet sich z.B. im Paßwort
ein M, dann ist sowohl M als auch m zulässig.
Gewisse Tastenkombinationen sind nicht zulässig. In diesem Fall ertönt ein Signalton
aus dem Systemlautsprecher.
Zeichen werden im Paßwort mit der <Rück->Taste oder der Nach-links-Taste
gelöscht.
 |
ANMERKUNG: Um das Feld zu verlassen, ohne
ein Systempaßwort zu vergeben, die <Tab>-Taste oder die Tastenkombination
<Umschalt><Tab> drücken, um zu einem anderen Feld zu wechseln; oder die Taste
<Esc> jederzeit vor dem Ausführen von Schritt 5 drücken. |
- <Eingabe> drücken.
Ist das neue Paßwort kürzer als 32 Zeichen, wird dennoch das gesamte Feld mit
Platzhaltern gefüllt.32 Die Überschrift der Funktion wechselt auf Verify
Password (Paßwort bestätigen). Daneben erscheint ein 32-stelliges Feld in
eckigen Klammern.32
- Um das Paßwort zu bestätigen, geben Sie es ein zweites Mal ein und drücken dann
<Eingabe>.
Der Paßwortstatus ändert sich zu Aktiviert. Das Paßwort ist damit
wirksam. Das System-Setup-Programm verlassen und die Arbeit aufnehmen. Der Paßwortschutz
wird jedoch erst mit dem nächsten Systemstart durch Drücken der Reset-Taste oder Aus-
und wieder Einschalten des Systems wirksam.
Immer wenn Sie Ihr System einschalten oder den Reset-Knopf betätigen oder wenn Sie Ihr
System durch die Tastenkombination <Strg><Alt><Entf> neustarten,
erscheint die folgende Meldung auf dem Bildschirm, falls Paßwortstatus auf Nicht
Gesperrt eingestellt ist:
Nach Eingabe des richtigen Systempaßworts <Enter> eingeben. Das System führt
den Start durch, und es kann wie gewohnt mit der Tastatur und/oder Maus gearbeitet werden.
Wurde ein falsches oder unvollständiges Paßwort eingegeben, erscheint folgende
Meldung auf dem Bildschirm:
Wird wiederum ein falsches oder unvollständiges Paßwort eingegeben, erscheint die
gleiche Meldung auf dem Bildschirm.
Nach drei aufeinanderfolgenden Versuchen mit einem fehlerhaften oder unvollständigen
Paßwort wird die folgende Meldung ausgegeben:
Die angezeigte Zahl fehlerhafter Versuche, das korrekte System-Paßwort einzugeben,
weist auf mögliche nicht autorisierte Versuche hin, auf das System zuzugreifen.
Selbst nach Aus- und wieder Einschalten des Systems wird die vorherige Meldung bei
jeder erneuten falschen oder unvollständigen Eingabe des Systempaßworts ausgegeben.
Zum Löschen oder Ändern eines vorhandenen Systempaßworts, folgende Schritte
ausführen:
Das Dell-System wird mit deaktivierter Paßwortfunktion ausgeliefert. Wenn die
Systemsicherheit wichtig ist, sollte das Dell-System ausschließlich unter Paßwortschutz
betrieben werden.
Jedesmal, wenn das System-Setup-Programm verwendet wird, kann entsprechend den
Anleitungen unter "Systempaßwort vergeben"
ein Systempaßwort vergeben werden. Nach der Vergabe eines Setup-Paßworts haben nur
diejenigen Personen Zugriff auf das System-Setup-Programm, die dieses Paßwort kennen.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "Das System mit einem aktivierten
Setup-Paßwort betreiben".
Wer ein vorhandenes Setup-Paßwort ändern möchte, muß das Setup-Paßwort kennen
(siehe "Vorhandenes Systempaßwort
löschen oder ändern"). Sollte ein Setup-Paßwort vergeben und anschließend
vergessen werden, muß die Systemabdeckung entfernt und eine Jumpereinstellung geändert
werden, um die Setup-Paßwortfunktion zu deaktivieren (siehe "Vergessenes Paßwort deaktivieren"). Zu
beachten ist, daß gleichzeitig auch das Systempaßwort gelöscht wird.
Wird das korrekte Paßwort nicht innerhalb von drei Versuchen eingegeben, läßt das
System den System-Setup-Bildschirm einsehen, jedoch nicht ändern mit den folgenden
Ausnahmen:
Zum Löschen oder Ändern eines bereits existierenden Setup-Paßworts folgende Schritte
ausführen:
Wurde das System- oder Setup-Paßwort vergessen, kann weder das System betrieben noch
können die Einstellungen im System-Setup-Programm geändert
werden, bis die Systemabdeckung entfernt wurde, die Paßwort-Jumper-Einstellung geändert
wurde, um die Paßwörter zu deaktivieren, und die vorhandenen Paßwörter gelöscht
wurden.
Zum Deaktivieren eines vergessenen Paßworts die folgenden Schritte ausführen.