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Einrichtung und Betrieb: Dell OptiPlex GX1-Kompaktgehäuse System-Benutzerhandbuch

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Einrichtung und Betrieb: Dell™ OptiPlex™ GX1-Kompaktgehäuse System-Benutzerhandbuch

bullet.gif (1107 bytes) Zum Einstieg bullet.gif (1107 bytes) Sicherheitskabeleinschub und Ring für das Vorhängeschloß
bullet.gif (1107 bytes) Peripheriegeräte anschließen bullet.gif (1107 bytes) Systempaßwortfunktion benutzen
bullet.gif (1107 bytes) Bedienelemente und Anzeigen bullet.gif (1107 bytes) Setup-Paßwortfunktion benutzen
bullet.gif (1107 bytes) Chassis Intrusion (Gehäuseeingriff) bullet.gif (1107 bytes) Vergessenes Paßwort deaktivieren

Zum Einstieg

Wenn das Computersystem von Ihnen und nicht von einem Netzwerkadministrator eingerichtet wird, lesen Sie Zum Einstieg im Systeminformationshandbuch, das zum Lieferumfang des Systems gehört. In diesem Abschnitt finden Sie Anleitungen zum Anschluß von Kabeln und zum erstmaligen Einschalten des Systems.

Nach dem korrekten Anschließen der Kabel und dem Einschalten des Systems ist die Installation des Betriebssystems abzuschließen. Anleitungen hierzu finden Sie im Installationshandbuch des Betriebssystems. Wenn das Betriebssystem installiert ist, können Peripheriegeräte (z.B. ein Drucker) angeschlossen oder Anwendungsprogramme installiert werden, die nicht bereits von Dell installiert wurden.


Peripheriegeräte anschließen

Abbildung 1 zeigt die Anschlüsse für externe Geräte an der Rückseite des Computers.

Abbildung 1. E/A-Schnittstellen, Anschlüsse und Anzeigen

Beim Anschluß von externen Geräten auf der Rückplatte des Computers folgende Hinweise beachten:

  • Die Dokumentation des Gerätes auf Hinweise zum Installieren und Konfigurieren überprüfen.

Die meisten Geräte müssen beispielsweise mit einer bestimmten Eingabe-/Ausgabe- (E/A) -Schnittstelle oder einem bestimmten Anschluß verbunden werden, um ordnungsgemäß zu funktionieren. Darüber hinaus müssen für externe Geräte wie Maus oder Drucker Gerätetreiber in den Systemspeicher geladen werden.

  • Externe Geräte sollten nur dann angeschlossen werden, wenn der Rechner ausgeschaltet ist. Den Rechner anschließend einschalten, bevor eines der externen Geräte eingeschaltet wird, wenn die Gerätedokumentation nicht das Gegenteil verlangt. (Wenn der Rechner das Gerät nicht erkennt, sollte man den Vorgang wiederholen, aber das externe Gerät vor dem Rechner einschalten.)

HINWEIS: Beim Entfernen eines externen Geräts sollte man nach dem Ausschalten des Rechners mindestens fünf Sekunden warten, bevor man die Verbindung auf der Rechnerrückseite unterbricht, um mögliche Schäden an der Hauptplatine zu vermeiden.

Paralleler Schnittstellenanschluß

Die integrierte parallele Schnittstelle verwendet einen 25-Stift D-Subminiaturanschluß auf der Rückplatte des Systems.

Diese E/A-Schnittstelle sendet Daten parallel (acht Bit [oder ein Byte] werden gleichzeitig über acht separate Leitungen eines Kabels gesendet) Die parallele Schnittstelle wird primär für Drucker benutzt.

Die Standardkennung der integrierten parallelen Schnittstelle des Systems lautet LPT1. Schnittstellenzuweisungen werden z.B. während einer Softwareinstallation vorgenommen, um den vom Drucker benutzten Anschluß zu identifizieren, so daß die Software die Daten zur richtigen Schnittstelle sendet. (Eine falsche Zuweisung kann dazu führen, daß der Drucker entweder nicht richtig druckt oder nur "Buchstabensalat" gedruckt wird.)

ANMERKUNG: Der integrierte Parallelanschluß wird automatisch deaktiviert, wenn das System eine installierte Erweiterungskarte mit einem Parallelanschluß zur Kenntnis nimmt, der für die gleiche Adresse wie die in der Option Parallel Port (Parallele Schnittstelle) des System-Setup-Programms angegebene konfiguriert ist.

Mausanschluß

Das System benutzt eine PS/2-kompatible (Personal-System/2) Maus. Das Mauskabel wird an eine 6-Stift-DIN (Deutsche Industrienorm)-Miniaturbuchse auf der Rückseite des Systems angeschlossen. Computer und angeschlossene Peripheriegeräte vor dem Anschließen einer Maus ausschalten.

Eine PS/2-kompatible Maus arbeitet genauso wie eine standardmäßige serielle Maus oder Busmaus. Sie besitzt jedoch einen eigenen Anschluß, so daß die seriellen Anschlüsse frei bleiben und keine Erweiterungskarte nötig ist. Die Maustreibersoftware räumt der Maus beim Mikroprozessor Priorität ein, indem sie bei jeder neuen Mausbewegung den IRQ 12 (Interrupt Request [Unterbrechungsaufforderung]) ausgibt. Die Treibersoftware übermittelt außerdem die Mausdaten an das aktive Anwendungsprogramm.

USB-Anschlüsse

Das System besitzt zum Anschluß von zwei USB-kompatiblen (Universal Serial Bus [universeller serieller Bus]) Geräten zwei USB-Anschlüsse. USB-konforme Geräte sind Peripheriegeräte, wie z.B. Tastaturen, Mäuse, Drucker und PC-Lautsprecher.

Bei einer Neukonfiguration der Hardware müssen eventuell die Stiftnummern und die Signalinformationen der USB-Anschlüsse angegeben werden. Auf einen der Stifte in der Abbildung klicken, um mehr Informationen über ein bestimmtes Signal zu erhalten.

Integrierter NSC-Anschluß

Das System besitzt einen integrierten 10/100-Mbps (Megabit pro Sekunde) 3Com® PCI (Peripheral Component Interconnect [Verbindung peripherer Komponenten]) 3C905B-TX Ethernet-Netzwerkschnittstellencontroller (NSC). Der NSK bietet alle Funktionen einer separaten Netzwerkerweiterungskarte und unterstützt sowohl den 10BASE-T- als auch den 100BASE-TX-Ethernet-Standard.

Zum NSC gehört die Funktion Wakeup On LAN, die es ermöglicht, den Computer durch ein besonderes LAN-Signal von einer Server-Management-Konsole zu starten. Wakeup On LAN bietet Fernsteuerung von Computer-Setup, Herunterladen und Installation von Software, Dateiaktualisierungen und Protokollieren von Beständen nach Arbeitsschluß und an Wochenenden, wenn der Verkehr auf dem LAN normalerweise auf ein Minimum abfällt.

Der NSC-Anschluß an der rückwärtigen Leiste des Computers weist die folgenden Anzeigen auf:

  • Die gelbe Betriebsanzeige blinkt, wenn das System Netzwerkdaten sendet oder empfängt. (Hohe Netzwerkbelastung hat zur Folge, daß diese Anzeige als ständig aufleuchtend erscheint.)
  • Eine zweifarbige Verknüpfungsintegritätsanzeige, die grün leuchtet, wenn zwischen einem 10-Mbps-Netzwerk und dem NSC eine gute Verbindung vorhanden ist. Die Anzeige leuchtet orange, wenn zwischen einem 100-Mbps-Netzwerk und dem NSC eine gute Verbindung vorhanden ist. Leuchtet die grüne Anzeige nicht, dann hat der Computer keine physische Verbindung mit dem Netzwerk festgestellt.

Audio-Anschlüsse

An den Mikrofonanschluß lassen sich handelsübliche Computermikrofone anschließen. Das Mikrofonkabel mit der Mikrofonbuchse verbinden. Am Mikrofonanschluß kann eine monaurale Signalquelle mit einem Pegeleffektivwert von maximal 89 mVrms angeschlossen werden.

An die Leitungsausgangsbuchse können die meisten Computerlautsprecher angeschlossen werden. Das Ausgangssignal an der Leitungsausgangsbuchse ist bereits verstärkt, so daß die angeschlossenen Lautsprecher keinen integrierten Verstärker benötigen. Das Kabel der Lautsprecher mit dieser Buchse verbinden.

An den Leitungseingangsanschluß können Aufnahme-/Wiedergabegeräte wie z.B. Cassettenrecorder, CD-Spieler und Videorecorder angeschlossen werden. Das Leitungsausgangskabel dieser Geräte mit der Leitungseingangsbuchse auf der Rückseite des Computers verbinden.

Videoanschluß

Der Rechner benutzt zum Anschluß eines VGA-kompatiblen Bildschirms am System einen 15-Stift HD-D-Subminiaturanschluß auf der Rückseite des Gehäuses.

Serielle Schnittstellenanschlüsse

Die seriellen Schnittstellen verwenden 9-Stift D-Subminiaturanschlüsse auf der Rückplatte des Computers. Diese Schnittstellen unterstützen Geräte, wie z.B. externe Modems, Drucker, Plotter und Mäuse, die das serielle Datenübertragungsformat (bitweise über eine Leitung) verwenden.

Die Standardkennung dieser integrierten seriellen Schnittstellen ist COM1 für die serielle Schnittstelle 1 und COM2 für die serielle Schnittstelle 2. Schnittstellenzuweisungen werden während einer Softwareinstallation vorgenommen, um die von einem Gerät benutzte Schnittstelle zu identifizieren — z.B. die vom Modem benutzte Schnittstelle bei der Installation der Kommunikationssoftware.

Das System enthält eine Neukonfigurationsfunktion, mit der die Bezeichnung der seriellen Schnittstelle neu zugewiesen werden kann, falls eine Erweiterungskarte mit serieller Schnittstelle eingebaut wird, die eine dieser Bezeichnungen trägt.

Wenn die im System integrierten seriellen Schnittstellen im System-Setup-Programm auf Auto gesetzt sind und eine Erweiterungskarte hinzugefügt wird, deren serielle Schnittstelle für eine bestimmte Kennung konfiguriert ist, erfolgt eine automatische Umadressierung (Neuzuweisung) der eingebauten Schnittstellen auf die geeignete COM-Einstellung.

Vor dem Hinzufügen einer Erweiterungskarte mit serieller Schnittstelle empfiehlt es sich, die mit der Software gelieferte Dokumentation daraufhin zu lesen, ob das Programm der neuen COM-Schnittstellenbezeichnung zugewiesen werden kann.

Tastaturanschluß

Das System benutzt eine PS/2-kompatible Tastatur. Das Tastaturkabel wird an eine 6polige DIN-Miniaturbuchse auf der Rechnerrückseite angeschlossen.

Erforderliche Netzwerkkabel

Der NSK-Anschluß des Systems (ein RJ45-Anschluß auf der Rückplatte) ist für den Anschluß eines UTP-Ethernet-Kabels (Unshielded Twisted Pair [nicht abgeschirmtes, zweiadriges Kabel]) ausgelegt. Ein Ende des UTP-Kabels wird in den NSK-Anschluß gesteckt, bis der Stecker sicher einrastet.

Das andere Ende des Kabels in eine RJ45-Wandsteckbuchse stecken oder mit einer RJ45-Schnittstelle eines UTP- Konzentrators oder Verteilers verbinden - je nachdem welche Netzwerkkonfiguration vorliegt.


Bedienelemente und Anzeigen

Abbildung 2 zeigt die Bedienelemente und Anzeigen auf der Frontverkleidung Ihres Systems.

Abbildung 2. Bedienelemente und Anzeigen

Festplattenlaufwerks-Zugriffsanzeige

Die Aktivitätsanzeige des Festplattenlaufwerks leuchtet immer dann auf, wenn Daten von der Festplatte gelesen oder zur Festplatte geschrieben werden.

Stromanzeige

Die Stromanzeige auf dem Netzschalter leuchtet auf, wenn der Computer mit Strom gespeist wird. Mit Hilfe der Stromanzeige kann ein Systemproblem identifiziert werden, wenn das System beim Drücken des Netzschalters zum Einschalten des Computers nicht startet.

caution.gif (709 bytes) VORSICHT: Bevor DIMMs entfernt werden, muß der Abschnitt "Sicherheit geht vor — für Sie und Ihren Computer" gelesen werden.
  • Eine ständig leuchtende grüne Stromanzeige und ein Signalton während des POST (Power-On Self-Test [Einschaltselbsttest]) deuten darauf hin, daß ein DIMM (Dual In-Line Memory Module [Doppelreihiges Speichermodul]) defekt oder nicht korrekt eingesetzt ist. Alle DIMMs entfernen, anschließend nur ein DIMM einbauen und das System neu starten. Diesen Vorgang wiederholen, bis das fehlerhafte oder falsch eingesetzte DIMM identifiziert ist.
  • Eine stetig grün leuchtende Betriebsanzeige und kein Signalton und kein Video während des POST weisen darauf hin, daß der Bildschirm oder der integrierte Video-Controller eventuell fehlerhaft ist. Siehe "Bildschirmstörung beheben". Wenn der Bildschirm einwandfrei funktioniert und richtig angeschlossen ist, siehe "Wie Sie Hilfe bekommen". Hier finden Sie Anleitungen, wie Sie von Dell technische Unterstützung erhalten können.
  • Eine stetig grün leuchtende Betriebsanzeige und kein Signalton mit Video während des POST weisen darauf hin, daß ein integriertes Gerät der Systemplatine fehlerhaft ist. Unter "Wie Sie Hilfe bekommen" befinden sich Hinweise, wie Sie von Dell technische Unterstützung erhalten können.

Netzschalter

Der Netzschalter regelt die Netzstromzufuhr zum System.

Die Betriebssysteme Microsoft® Windows® 98 und Windows 98 Second Edition (SE) ermöglichen die Konfiguration des Netzschalters mit Hilfe der Funktion ACPI (Advanced Configuration and Power Interface [Erweiterte Konfigurations- und Stromverwaltungsschnittstelle]) (siehe Tabelle 1).

HINWEIS: Das System ausschalten. Dabei eine ordentliches Herunterfahren des Computers durchführen, falls möglich.

Tabelle 1. Verhalten des Netzschalters unter den Betriebssystemen Microsoft Windows 98 und Windows 98 SE mit ACPI

Maßnahme

Ergebnisse

System Eingeschaltet und ACPI Aktiviert

System im Standby-Modus

System ausgeschaltet

Netzschalter drücken

System geht in den Standby-Modus über oder schaltet ab (abhängig vom Setup des Betriebssystems)

System schaltet sich ein

Bootet und das System schaltet sich ein

Netzschalter 6 Sekunden lang gedrückt halten*

System schaltet sofort ab

System schaltet sofort ab

Bootet und das System schaltet sich ein

*Ein Herunterfahren des Systems durch Drücken oder Halten des Netzschalters kann zu Datenverlust führen. Das System nur dann mit Hilfe des Netzschalters herunterfahren, wenn das Betriebssystem nicht reagiert.

Microsoft Windows 95 unterstützt kein ACPI. Tabelle 2 zeigt Netzschalterfunktionen für die Betriebssysteme Windows 95 und Windows 98 mit deaktivierter ACPI-Funktion.

Tabelle 2. Verhalten des Netzschalters unter Microsoft Windows 95 und Windows 98 (bei geladenem Dell AutoShutdown)

Maßnahme

Ergebnisse

System eingeschaltet

System im Suspendiermodus

System ausgeschaltet

Netzschalter drücken

Das System schaltet sich ab

Das System schaltet sich ab

Bootet und das System schaltet sich ein

Netzschalter 6 Sekunden lang gedrückt halten*

System schaltet sofort ab

System schaltet sofort ab

Bootet und das System schaltet sich ein

*Ein Herunterfahren des Systems durch Drücken oder Halten des Netzschalters kann zu Datenverlust führen. Das System nur dann mit Hilfe des Netzschalters herunterfahren, wenn das Betriebssystem nicht reagiert.

Tabelle 3 zeigt Netzschalterfunktionen für Microsoft Windows NT®-Betriebssysteme.

Tabelle 3. Verhalten des Netzschalters unter Microsoft Windows NT (bei geladenem Dell AutoShutdown)

Maßnahme

Ergebnisse

System eingeschaltet

System ausgeschaltet

Netzschalter drücken

System schaltet sich ab

Bootet und das System schaltet sich ein

Netzschalter 6 Sekunden lang gedrückt halten*

System schaltet sofort ab

Bootet und das System schaltet sich ein

*Ein Herunterfahren des Systems durch Drücken oder Halten des Netzschalters kann zu Datenverlust führen. Das System nur dann mit Hilfe des Netzschalters herunterfahren, wenn das Betriebssystem nicht reagiert.

Wenn sich das System nach Drücken des Netzschalters nicht abschaltet, ist es möglicherweise "abgestürzt". In diesem Fall ist der Netzschalter so lange gedrückt zu halten, bis sich das System vollständig abgeschaltet hat. (Dies kann mehrere Sekunden in Anspruch nehmen.) Alternativ kann aber auch der Reset-Taster betätigt werden, um das System zurückzusetzen und einen Neustart auszuführen. Wenn das System eingefroren ist und beide Taster nicht richtig arbeiten, das Netzkabel vom Computer ziehen, abwarten, bis der Computer nicht mehr läuft, das Netzkabel wieder anschließen und, wenn das System nicht startet, den Netzschalter drücken.

Diskettenlaufwerkszugriffsanzeige

Die Diskettenlaufwerkszugriffsanzeige leuchtet immer dann auf, wenn Daten von der Diskette gelesen oder auf die Diskette geschrieben werden. Vor dem Entnehmen einer Diskette aus dem Laufwerk stets warten, bis die Aktivitätsanzeige erlischt.


Chassis Intrusion (Gehäuseeingriff)

Ein eingebauter Gehäuseeingrifsf-Alarm zeigt den Status des System-Gehäuseeingriffs-Monitors an. Wurde das Gehäuse geöffnet, wechselt die Einstellung zu Detected (Erkannt), und die folgende Meldung wird wänrend der Boot-Sequenz beim Systemstart angezeigt:

Alert! Cover was previously removed.

(Warnung! Abdeckung wurde entfernt.)

Mit Hilfe der Gehäuseeingriff -Optionen im System-Setup-Programm wird der Alarm zurückgesetzt, so daß künftige Eingriffe erkannt werden können.


Sicherheitskabeleinschub und Ring für das Vorhängeschloß

An der Rückseite des Computers befinden sich ein Sicherheitskabeleinschub und ein Ring für ein Vorhängeschloß (siehe Abbildung 3), an denen im Handel erhältliche Diebstahlschutzvorrichtungen angebracht werden können. Der Ring für das Vorhängeschloß ist in die Abdeckung eingelassen. Sicherheitskabel für PCs umfassen gewöhnlich ein Stück verzinktes Kabel mit einem daran angebrachten Schloß und Schlüssel. Um das unerlaubte Entfernen des Computers zu verhindern, das Kabel um einen unbeweglichen Gegenstand wickeln, das Schloß durch den Sicherheitskabeleinschub an der Rückseite des Computers führen, und es mit dem entsprechenden Schlüssel verschließen. Im Lieferumfang der Diebstahlsschutzvorrichtung sind gewöhnlich Hinweise zu ihrer richtigen Anbringung enthalten.

ANMERKUNG: Es gibt eine Vielzahl verschiedenartiger Diebstahlsschutzvorrichtungen. Vor dem Kauf einer Diebstahlschutzeinrichtung sicherstellen, daß die Schutzeinrichtung zum Sicherungskabeleinschub des Systems paßt.

Mit Hilfe des Rings für das Vorhängeschloß kann die Systemabdeckung am Gehäuse gesichert werden, um Unbefugten den Zugriff auf das Innere des Computers zu verwehren. Um den Ring für das Vorhängeschloß zu verwenden, ein im Handel erhältliches Vorhängeschloß durch den Ring ziehen und das Vorhängeschloß verriegeln.

Abbildung 3. Sicherheitskabeleinschub und Ring für das Vorhängeschloß

padlock.gif (11760 bytes)
1 Ring für das Vorhängeschloß
2 Sicherungskabeleinschub

Systempaßwortfunktion benutzen

HINWEIS: Die Paßwortfunktionen sichern die Rechnerdaten bis zu einem gewissen Grad, sie sind jedoch nicht narrensicher. Sie sind jedoch keineswegs narrensicher. Wenn für die Daten eine höhere Sicherheit benötigt wird, sollten Sie zusätzliche Schutzfunktionen verwenden, wie z.B. ein Kodierprogramm.

Das Dell-System wird mit deaktivierter Paßwortfunktion ausgeliefert. Wenn die Systemsicherheit wichtig ist, das Dell-System ausschließlich unter Paßwortschutz betreiben.

Jedesmal, wenn das System-Setup-Programm verwendet wird, kann entsprechend den Anleitungen unter "Systempaßwort vergeben" ein Systempaßwort vergeben werden. Nach Vergabe eines Paßworts haben nur noch autorisierte Personen vollen Zugriff auf die Systemfunktionen.

Wenn die Option System Password (Systempaßwort) auf Enabled (Aktiviert) gesetzt ist, fordert das Computersystem beim Systemstart dazu auf, das Systempaßwort einzugeben. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "System über das Systempaßwort sichern".

Um ein bereits vorhandenes Systempaßwort zu ändern, muß das aktuelle Paßwort bekannt sein (siehe "Vorhandenes Systempaßwort löschen oder ändern"). Sollte ein Paßwort vergeben und anschließend vergessen werden, muß die Systemabdeckung entfernt und eine Jumpereinstellung geändert werden, um die Paßwortfunktion zu deaktivieren (siehe "Vergessenes Paßwort deaktivieren" weiter unten). Durch Löschen des Systempaßworts wird gleichzeitig auch das Setup-Paßwort gelöscht.

HINWEIS: Wenn das System unbeaufsichtigt und mit deaktivierter Systempaßwortfunktion läuft, haben Unberechtigte Gelegenheit, Jumper umzustecken und die auf der Festplatte gespeicherten Daten aufzurufen.

Systempaßwort vergeben

Vor der Vergabe eines Systempaßworts muß das System-Setup-Programm aufgerufen und die Option Systempaßwort überprüft werden.

Ist bereits ein Systempaßwort vergeben, steht diese Option auf Aktiviert. Ist die Systempaßwort-Funktion durch eine Jumper-Einstellung deaktiviert, lautet die angezeigte Einstellung Disabled by Jumper (Durch Jumper deaktiviert). In beiden Fällen ist es nicht möglich, das Paßwort zu ändern oder neu zu vergeben.

Wurde kein Systempaßwort vergeben und der Paßwort-Jumper auf der Systemplatine befindet sich in der Position Aktiviert (Standardeinstellung), lautet die angezeigte Option für das Systempaßwort Not Enabled (Nicht aktiviert). Nur wenn System-Paßwort auf Nicht aktiviert gesetzt ist, kann ein Systempaßwort wie folgt vergeben werden:

  1. Prüfen, ob Password Status (Paßwort Status) auf Unlocked (Nicht gesperrt) gesetzt ist.
  1. Die Option System-Paßwort markieren und dann die Nach-links- oder Nach-rechts-Taste drücken.

    Die Überschrift der Kategorie wechselt auf Enter Password (Paßwort eingeben). Daneben erscheint ein leeres, 32stelliges Feld in eckigen Klammern.

  2. Das neue Systempaßwort eingeben.

Es darf bis zu 32 Zeichen lang sein.

Für jedes Zeichen (einschließlich der Leertaste) erscheint im Feld ein Platzhalter. Die Paßwortfunktion erkennt Tasten durch deren Position auf der Tastatur. Sie unterscheidet nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung. Befindet sich z.B. im Paßwort ein M, dann ist sowohl M als auch m zulässig.

Gewisse Tastenkombinationen sind nicht zulässig. In diesem Fall ertönt ein Signalton aus dem Systemlautsprecher.

Zeichen werden im Paßwort mit der <Rück->Taste oder der Nach-links-Taste gelöscht.

ANMERKUNG: Um das Feld zu verlassen, ohne ein Systempaßwort zu vergeben, die <Tab>-Taste oder die Tastenkombination <Umschalt><Tab> drücken, um zu einem anderen Feld zu wechseln; oder die Taste <Esc> jederzeit vor dem Ausführen von Schritt 5 drücken.
  1. <Eingabe> drücken.

Ist das neue Paßwort kürzer als 32 Zeichen, wird dennoch das gesamte Feld mit Platzhaltern gefüllt.32 Die Überschrift der Funktion wechselt auf Verify Password (Paßwort bestätigen). Daneben erscheint ein 32-stelliges Feld in eckigen Klammern.32

  1. Um das Paßwort zu bestätigen, geben Sie es ein zweites Mal ein und drücken dann <Eingabe>.

Der Paßwortstatus ändert sich zu Aktiviert. Das Paßwort ist damit wirksam. Das System-Setup-Programm verlassen und die Arbeit aufnehmen. Der Paßwortschutz wird jedoch erst mit dem nächsten Systemstart durch Drücken der Reset-Taste oder Aus- und wieder Einschalten des Systems wirksam.

System über das Systempaßwort sichern

Immer wenn Sie Ihr System einschalten oder den Reset-Knopf betätigen oder wenn Sie Ihr System durch die Tastenkombination <Strg><Alt><Entf> neustarten, erscheint die folgende Meldung auf dem Bildschirm, falls Paßwortstatus auf Nicht Gesperrt eingestellt ist:

Type in the password and
- press <ENTER> to leave password security enabled.
- press <CTRL><ENTER> to disable password security.
Enter password:

(Das Paßwort eingeben und
- <EINGABE> drücken, um den Paßwortschutz aktiviert zu lassen.
- <STRG><EINGABE> drücken, um die Paßwortsicherheit zu deaktivieren.
Paßwort eingeben:)

Wenn der Paßwortstatus auf Gesperrt gesetzt ist, erscheint die folgende Eingabeaufforderung:

Type the password and press <Enter>.

(Das Paßwort eingeben und <Eingabe> drücken.)

Nach Eingabe des richtigen Systempaßworts <Enter> eingeben. Das System führt den Start durch, und es kann wie gewohnt mit der Tastatur und/oder Maus gearbeitet werden.

ANMERKUNG: Wenn ein Setup-Paßwort zugewiesen wurde (siehe Abschnitt "Setup-Paßwortfunktion benutzen"),akzeptiert das System das Setup-Paßwort als alternatives Systempaßwort.

Wurde ein falsches oder unvollständiges Paßwort eingegeben, erscheint folgende Meldung auf dem Bildschirm:

** Incorrect password. **

Enter password:

(** Falsches Paßwort. **

Paßwort eingeben:)

Wird wiederum ein falsches oder unvollständiges Paßwort eingegeben, erscheint die gleiche Meldung auf dem Bildschirm.

Nach drei aufeinanderfolgenden Versuchen mit einem fehlerhaften oder unvollständigen Paßwort wird die folgende Meldung ausgegeben:

** Incorrect password. **
Number of unsuccessful password attempts: 3
System halted! Must power down.

(** Falsches Paßwort. **
Zahl der fehlgeschlagenen Paßwortversuche: 3
Systemoperationen wurden gestoppt! Das System wird heruntergefahren.)

Die angezeigte Zahl fehlerhafter Versuche, das korrekte System-Paßwort einzugeben, weist auf mögliche nicht autorisierte Versuche hin, auf das System zuzugreifen.

Selbst nach Aus- und wieder Einschalten des Systems wird die vorherige Meldung bei jeder erneuten falschen oder unvollständigen Eingabe des Systempaßworts ausgegeben.

ANMERKUNG: Paßwortstatus kann zusammen mit System-Paßwort und Setup Password (Setup-Paßwort) eingesetzt werden, um weiteren Schutz des Systems vor unerlaubtem Zugriff zu bieten.

Vorhandenes Systempaßwort löschen oder ändern

Zum Löschen oder Ändern eines vorhandenen Systempaßworts, folgende Schritte ausführen:

  1. Das System-Setup-Programm aufrufen und sicherstellen, daß die Option Paßwortstatus auf Nicht gesperrt eingestellt ist.
  1. System neu starten, damit zur Eingabe des Systempaßwortes aufgefordert wird.

  2. Nach Aufforderung das Systempaßwort eingeben.

  3. <Strg><Eingabe> drücken, um das vorhandene Systempaßwort zu deaktivieren, nicht <Eingabe> drücken, um mit dem normalen Betrieb des Systems fortzufahren.

  4. Sicherstellen, daß Nicht Aktiviert für die Option Systempaßwort im System-Setup-Programm angezeigt wird.

Wenn die Option Systempaßwort auf Nicht Aktiviert steht, ist das Paßwort gelöscht worden. Wenn ein neues Paßwort vergeben werden soll, weiter mit Schritt 6. Wenn Nicht aktiviert nicht für die Option System-Paßwort angezeigt ist, <Alt><B> drücken, um das System neu zu starten, und dann die Schritte 3 bis 5 wiederholen.

  1. Um ein neues Paßwort zu vergeben, den Anleitungen unter "Systempaßwort vergeben" folgen.

Setup-Paßwortfunktion benutzen

Das Dell-System wird mit deaktivierter Paßwortfunktion ausgeliefert. Wenn die Systemsicherheit wichtig ist, sollte das Dell-System ausschließlich unter Paßwortschutz betrieben werden.

Jedesmal, wenn das System-Setup-Programm verwendet wird, kann entsprechend den Anleitungen unter "Systempaßwort vergeben" ein Systempaßwort vergeben werden. Nach der Vergabe eines Setup-Paßworts haben nur diejenigen Personen Zugriff auf das System-Setup-Programm, die dieses Paßwort kennen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "Das System mit einem aktivierten Setup-Paßwort betreiben".

Wer ein vorhandenes Setup-Paßwort ändern möchte, muß das Setup-Paßwort kennen (siehe "Vorhandenes Systempaßwort löschen oder ändern"). Sollte ein Setup-Paßwort vergeben und anschließend vergessen werden, muß die Systemabdeckung entfernt und eine Jumpereinstellung geändert werden, um die Setup-Paßwortfunktion zu deaktivieren (siehe "Vergessenes Paßwort deaktivieren"). Zu beachten ist, daß gleichzeitig auch das Systempaßwort gelöscht wird.

Setup-Paßwort vergeben

Ein Setup-Paßwort kann nur dann vergeben oder geändert werden, wenn die Option Setup-Paßwort auf Nicht aktiviert gesetzt ist. Zum Vergeben eines Setup-Paßworts die Option Setup-Paßwort markieren und die Nach-links- oder Nach-rechts-Taste drücken. Das System fordert dazu auf, ein Paßwort einzugeben und zu bestätigen. Bei Eingabe eines ungültigen Zeichens ist ein Signalton zu hören.

ANMERKUNGEN: Es ist möglich, das gleiche System- und Setup-Paßwort festzulegen.

Wenn die beiden Paßwörter nicht identisch sind, kann das Setup-Paßwort als alternatives Systempaßwort eingesetzt werden. Das Systempaßwort kann jedoch nicht anstelle des Setup-Paßworts eingesetzt werden.

Nach dem Prüfen des Paßwortes wechselt die Einstellung Setup-Paßwort auf Aktiviert. Beim nächsten Aufruf des System-Setup-Programms fordert das System zur Eingabe des Setup-Paßworts auf.

Änderungen der Option Setup-Paßwort werden sofort wirksam (das System muß nicht neu gestartet werden).

Das System mit einem aktivierten Setup-Paßwort betreiben

Wenn die Option Setup-Paßwort auf Aktiviert gesetzt ist, muß zuerst das korrekte Paßwort eingegeben werden, bevor die meisten Optionen des System-Setup-Programms modifiziert werden können.

Wenn das System-Setup-Programm gestartet wird, erscheint der System-Setup-Bildschirm mit hervorgehobenem Setup-Paßwort und fordert dazu auf, das Paßwort einzugeben.

Wird das korrekte Paßwort nicht innerhalb von drei Versuchen eingegeben, läßt das System den System-Setup-Bildschirm einsehen, jedoch nicht ändern — mit den folgenden Ausnahmen:

  • Ist Systempaßwort nicht aktiviert und nicht über die Option Paßwortstatus gesperrt, kann ein Systempaßwort vergeben werden (allerdings kann ein vorhandenes Systempaßwort nicht deaktiviert oder geändert werden).
ANMERKUNG: Paßwort-Status kann zusammen mit Setup-Paßwort verwendet werden, um das Systempaßwort vor unerlaubten Änderungen zu schützen.

Vorhandenes Setup-Paßwort löschen oder ändern

Zum Löschen oder Ändern eines bereits existierenden Setup-Paßworts folgende Schritte ausführen:

  1. System-Setup-Programm aufrufen.

  2. Die Option Setup-Paßwort markieren und das bestehende Setup-Paßwort durch Drücken der Nach-links- oder Nach-rechts-Taste löschen.

Die Einstellung ändert sich zu Nicht aktiviert.

  1. Wenn ein neues Setup-Paßwort vergeben werden soll, die Schritte unter "Setup-Paßwort vergeben" ausführen.

Vergessenes Paßwort deaktivieren

Wurde das System- oder Setup-Paßwort vergessen, kann weder das System betrieben noch können die Einstellungen im System-Setup-Programm geändert werden, bis die Systemabdeckung entfernt wurde, die Paßwort-Jumper-Einstellung geändert wurde, um die Paßwörter zu deaktivieren, und die vorhandenen Paßwörter gelöscht wurden.

Zum Deaktivieren eines vergessenen Paßworts die folgenden Schritte ausführen.

caution.gif (709 bytes) VORSICHT: Vor dem Entfernen der Systemabdeckung siehe "Sicherheit geht vor - für Sie und das System".
  1. Die Systemabdeckung entfernen gemäß den Anleitungen unter "Systemabdeckung entfernen und wieder befestigen".
  1. Den Jumper vom Steckblock PSWD abziehen, um die Paßwortfunktion zu deaktivieren.

Informationen über Jumper finden Sie unter "Jumper auf der Systemplatine". Die Position des Paßwortjumpers auf der Systemplatine (mit PSWD gekennzeichnet) ist in Abbildung 4 unter "Das Innere des Systems" abgebildet.

  1. Systemabdeckung befestigen.

  2. System und Peripheriegeräte ans Stromnetz anschließen und einschalten.

Durch einen Systemstart mit deaktiviertem Steckblock PSWD werden System- und Setup-Paßwort gelöscht.

  1. Das System-Setup-Programm aufrufen und sicherstellen, daß das Paßwort deaktiviert ist. Weiter mit Schritt 6, wenn ein neues Paßwort zugewiesen werden soll.
ANMERKUNG: Vor der Vergabe eines neuen Paßworts der Jumper PSWD wieder aufstecken.
caution.gif (709 bytes) VORSICHT: Vor dem Entfernen der Systemabdeckung siehe "Sicherheit geht vor - für Sie und das System".
  1. Die Systemabdeckung entfernen gemäß den Anleitungen unter "Systemabdeckung entfernen und wieder befestigen".
  1. Den Steckblock PSWD wieder einsetzen.

  2. Systemabdeckung befestigen, danach System und Peripheriegeräte ans Stromnetz anschließen und einschalten.

Durch einen Start mit aufgesetztem PSWD-Jumper wird die Paßwortfunktion wieder aktiviert. Wenn das System-Setup-Programm aufgerufen wird, erscheinen beide Paßwortoptionen als Nicht aktiviert, was bedeutet, daß die Paßwortfunktion zwar aktiviert, aber kein Paßwort vergeben wurde.

  1. Neues System- und/oder Setup-Paßwort vergeben.

Um ein neues Systempaßwort zu vergeben siehe "Systempaßwort vergeben". Um ein neues Setup-Paßwort zu vergeben siehe "Setup-Paßwort vergeben".


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